Fruchtige Kürbis-Tomatensuppe

Sie ist der Klassiker schlechthin im Herbst: eine cremige Kürbissuppe. Ich habe mich an eine von den typischen Varianten abweichende Version getraut und die Kokos-Kürbissuppe einfach in eine fruchtige Kürbis-Tomatensuppe umgewandelt. An sich wird sie ziemlich gleich zubereitet wie man es überlichweise kennt, nur dass statt Kokosmilch eben gehackte oder passierte Tomaten zugegeben werden. Dadurch erhält die Suppe eine super fruchtige Note und ist natürlich auch aus Kaloriensicht eine deutlich schlankere Alternative. Ich bereite mir von Suppe übrigens immer gern eine größere Portion zu. Dies spart zum einen Zeit und zum anderen schmeckt die Suppe am zweiten Tag ohnehin besser, wenn sie schön durchgezogen ist. Wenn etwas weniger Flüssigkeit zur Kürbis-Tomatensuppe zugegeben wird, kann die Suppe übrigens noch deutlich vielseitiger verwendet werden. Sie eignet sich beispielsweise als tolle Pastasauce und gibt auch Gemüseaufläufen die notwendige Cremigkeit und Saftigkeit. Probiere es gern aus!

Fruchtig-leichte Kürbis-Tomatensuppe

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen
360 g Hokkaidokürbis (vorbereitet gewogen)
1 Zwiebel
2 EL Rapsöl
200 ml Gemüsebrühe
250 g gehackte Tomaten
150 ml Haferdrink
1 Prise Salz, Pfeffer
1/2 Zitrone
2 EL Kürbiskernöl
2 EL Kürbiskerne

Zubereitung:

  1. Kürbis waschen, entkernen und klein schneiden. Zwiebel abziehen, klein schneiden und in Rapsöl andünsten. Kürbis zugeben, kurz weiterdünsten, dann mit Gemüsebrühe ablöschen und ca. 10 Minuten köcheln.
  2. Anschließend die gehackten Tomaten zugeben, Haferdrink angießen, erneut ca. 5 Minuten köcheln. Suppe pürieren und mit Salz, Pfeffer und Saft der Zitrone abschmecken.
  3. Suppe auf Schüsseln verteilen und mit Kürbiskernöl und Kürbiskernen garniert servieren.
    Tipp: Dazu passen Grissini zum Knabbern oder frisches Brot hervorragend.

Doch lieber cremig?

Dir sagt eine cremige Suppe mit Kokosmilch doch besser zu? Dann probiere die Variante mit knackigen Möhren und saftig-süßen Granatapfelkernen! Die Ingwer-Möhrencremesuppe gehört definitiv zu meinen Lieblingen, direkt ganz dicht gefolgt von dem würzig-leckeren und super bunten Gemüseeintopf mit Kartoffeln und Bohnen.

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Kürbissaison is back

Während die meisten bei Kürbis sofort an Suppe denken, kommt bei mir immer der Gedanke an Ofenkürbis an erster Stelle. Durch das Rösten im Ofen entwickelt das Gemüse ein ganz besonderes Aroma und die Röstaromen verbinden sich vorzüglich mit der natürlichen Süße, sodass am Ende ein sehr aromatisches Gericht auf dem Tisch steht. Oft schneide ich den Kürbis einfach in Spalten, schiebe diese für ca. 15 Minuten in den Ofen und serviere die gebackenen Kürbisspalten dann mit einer feurigen Salsa oder einer cremigen Guacamole. Noch geschmackvoller wird es, wenn der Kürbis vor dem Backem mit etwas Öl, frischen Kräutern (Rosmarin, Thymian) und Knoblauchwürfeln vermengt wird. Einfach aber gut!

Am liebsten verwende ich übrigens Hokkaidokürbis. Nicht deshalb, weil ich zu faul bin, den Kürbis zu schälen – was bei den meisten anderen Sorten unbedingt gemacht werden muss, da die Schale nicht weich wird – sondern weil mir der Hokkaido einfach am besten schmeckt.

Chili mal anders

Heute habe ich mich dazu entschieden, den Kürbis zu würfeln, anschließend zu backen und als Topping für ein sehr einfaches  Chili zu verwenden. Dieses ist super schnell zubereitet, da ich für dieses Gericht tatsächlich auf Gemüsekonserven zurückgreife. Ein Glas Mais, ein Glas Kidneyohnen, ein Päckchen gehackte Tomaten und wenige Zutaten mehr, schon ist das Chili fertig. Lest selbst, wie genau es funktioniert und kocht es gerne nach!

Schnelles Chili mit gebackenem Kürbis

ZUBEREITUNGSZEIT 25 Minuten
ZUTATEN für ca. 2 Portionen:

450 g Hokkaidokürbis
1 Knoblauchzehe
1 El Rapsöl
1 Dose gehackte Tomaten
1 Glas Kidneybohnen
1 Glas Mais
1 El Tomatenmark
1 Prise Salz
1 Prise Chili
1 Prise Pfeffer
1 El Kürbiskerne
Balsamicocreme

So wird’s gemacht:
1) Hokkaido von den Kernen befreien, erst in Spalten, dann in Würfel schneiden um im Ofen bei 200 Grad ca. 15-20 Minuten backen, bis die Würfel gar und leicht knusprig sind.
2) Knoblauchzehe abziehen, klein hacken, in Rapsöl andünsten, dann die Tomaten angießen und ohne Deckel ca. 10 Minuten einköcheln, dabei gelegentlich rühren. Kidneybohnen und Mais abgießen, mit Tomatemark zu den Tomaten geben und vermengen. MIt Salz, Chili und Pfeffer abschmecken.
3) Das Chili auf zwei Teller verteilen, die gebackenen Kürbiswürfel darauf anrichten. Mit Kürbiskernen und Balsamicocreme garnieren und servieren.

Guten Appetit!

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