Glutenfreier Kürbis-Flammkuchen mit Teffmehl

Wer liebt ihn nicht, einen dünnen Flammkuchen, knusprig gebacken, heiß aus dem Ofen. Ob klassisch belegt (was bei einer vegan-vegetarischen Ernährung natürlich schwierig wird), mediterran angehaucht, deftig-rustikal oder komplett süß als kleine Sünde aus dem Ofen – hier sind Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Um die Kürbissaison nochmals so richtig zu feiern und zu genießen, habe ich mich für eine farbenfrohe Kombination aus Hokkaido-Kürbis mit fruchtigen Feigen, würzigem Rucola und knackigen Kürbiskernen entschieden. Als Teig überzeugt eine etwas untypische Kombination aus aromatischem Teffmehl und glutenfreiem Universalmehl, sodass selbst Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit in den Genuss von diesem Ofenschmaus kommen.

Kleiner Tipp: Probiere gern auch mal Süßkartoffel statt Kürbis, Trauben oder Birnen statt Feigen und knackige, gehackte Nüsse als Belag bei ansonsten gleichbleibendem Rezept.

Herbstlicher glutenfreier Kürbis-Flammkuchen


Zubereitungszeit ca. 60 Minuten
Zutaten für ca. 4 Portionen

Für den Teig:
200 g MehlMix Universal *
150 g Teffmehl *
2 TL Salz
210 ml lauwarmer Pflanzendrink
1 TL Agavendicksaft
1 Würfel frische Hefe
1 EL Rapsöl

Für den Belag:
400 g vegane Crème fraîche
1 kräftige Prise Salz
300 g Hokkaido Kürbis
1 rote Zwiebel
4 frische Feigen
2 EL Kürbiskerne
1 Prise Pfeffer
einige Blättchen (Mini-)Basilikum

Zubereitung:

  1. Für den Teig MehlMix Brot, Teffmehl und Salz in eine Schüssel geben. Pflanzendrink lauwarm erhitzen, Agavendicksaft zugeben, die Hefe hineinbröckeln und darin auflösen. Etwa 5 Minuten ruhen lassen.
  2. Hefemilch mit dem Rapsöl zur Mehlmischung geben und zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.
  3. Crème fraîche mit Salz würzen und glattrühren. Hokkaido waschen, entkernen und in schmale Streifen schneiden. Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Feigen waschen und klein schneiden.
  4. Den fertig gegangenen Teig in vier etwa gleichgroße Portionen teilen und zu Fladen ausrollen. Auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen.
  5. Teigfladen mit der Schmandcreme bestreichen, mit Zwiebelringen, Kürbisstreifen, Feigen und Kürbiskernen belegen. Im Ofen bei 250 Grad Ober-/Unterhitze ca. 10-12 Minuten backen.
  6. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und abgezupften Basilikumblättchen garnieren und servieren.

Du bist auf der Suche nach weiteren Rezeptinspirationen?

Hier auf Free your Food gibt es bereits eine große Auswahl an Gerichten, mit denen du dich durch den ganzen Tag schlemmen kannst. Von Frühstücksideen über Smoothies, Salate und Kuchen bis hin zu herzhaften Gerichten ist für jeden Geschmack das Richtige dabei. Als Hauptgerichte empfehle ich z. B. eine bunte Salatbowl mit Hafer-Karottenplätzchen oder Ofengemüse mit Hummus. Als Frühstück eignen sich wiederum eine bunte Himbeer-Chia-Bowl sowie ein Proteinporridge mit Granatapfel und Heidelbeeren. Zum Nachmittagskaffee oder Naschen zwischendurch eine Handvoll Kokos-Beeren-Müslicookies? Schaue dich gern auf meinen Rezeptseiten um!

 

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Kürbis-Tomatensuppe geht auch kreativ, vegan und glutenfrei als leichtes Abendessen durch.

Sie ist der Klassiker schlechthin im Herbst: eine cremige Kürbissuppe. Ich habe mich an eine von den typischen Varianten abweichende Version getraut und die Kokos-Kürbissuppe einfach in eine fruchtige Kürbis-Tomatensuppe umgewandelt. An sich wird sie ziemlich gleich zubereitet wie man es überlichweise kennt, nur dass statt Kokosmilch eben gehackte oder passierte Tomaten zugegeben werden. Dadurch erhält die Suppe eine super fruchtige Note und ist natürlich auch aus Kaloriensicht eine deutlich schlankere Alternative. Ich bereite mir von Suppe übrigens immer gern eine größere Portion zu. Dies spart zum einen Zeit und zum anderen schmeckt die Suppe am zweiten Tag ohnehin besser, wenn sie schön durchgezogen ist. Wenn etwas weniger Flüssigkeit zur Kürbis-Tomatensuppe zugegeben wird, kann die Suppe übrigens noch deutlich vielseitiger verwendet werden. Sie eignet sich beispielsweise als tolle Pastasauce und gibt auch Gemüseaufläufen die notwendige Cremigkeit und Saftigkeit. Probiere es gern aus!

Fruchtig-leichte Kürbis-Tomatensuppe

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen
360 g Hokkaidokürbis (vorbereitet gewogen)
1 Zwiebel
2 EL Rapsöl
200 ml Gemüsebrühe
250 g gehackte Tomaten
150 ml Haferdrink
1 Prise Salz, Pfeffer
1/2 Zitrone
2 EL Kürbiskernöl*
2 EL Kürbiskerne

Zubereitung:

  1. Kürbis waschen, entkernen und klein schneiden. Zwiebel abziehen, klein schneiden und in Rapsöl andünsten. Kürbis zugeben, kurz weiterdünsten, dann mit Gemüsebrühe ablöschen und ca. 10 Minuten köcheln.
  2. Anschließend die gehackten Tomaten zugeben, Haferdrink angießen, erneut ca. 5 Minuten köcheln. Suppe pürieren und mit Salz, Pfeffer und Saft der Zitrone abschmecken.
  3. Suppe auf Schüsseln verteilen und mit Kürbiskernöl und Kürbiskernen garniert servieren.
    Tipp: Dazu passen Grissini zum Knabbern oder frisches Brot hervorragend.

Doch lieber cremig?

Dir sagt eine cremige Suppe mit Kokosmilch doch besser zu? Dann probiere die Variante mit knackigen Möhren und saftig-süßen Granatapfelkernen! Die Ingwer-Möhrencremesuppe gehört definitiv zu meinen Lieblingen, direkt ganz dicht gefolgt von dem würzig-leckeren und super bunten Gemüseeintopf mit Kartoffeln und Bohnen.

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Hier auf Free your Food gibt es bereits eine große Auswahl an Gerichten, mit denen du dich durch den ganzen Tag schlemmen kannst. Von Frühstücksideen über Smoothies, Salate und Kuchen bis hin zu herzhaften Gerichten ist für jeden Geschmack das Richtige dabei. Als Hauptgerichte empfehle ich z. B. bunte Mini-Partyburger, die ideal fürs Buffet geeignet sind oder auch eine gesunde Falafel-Salatbowl. Als Frühstück eignen sich wiederum eine warme Bratapfel-Porridgebowl mit Mandeln sowie ein geschichtetes Matcha-Chia-Frühstück mit Beeren. Zum Nachmittagskaffee oder Naschen zwischendurch eine Scheibe Bananenbrot bzw. Heidelbeer-Nusskuchen oder kleine Apfel-Zimt-Schnecken? Schaue dich gern auf meinen Rezeptseiten um!

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Veganes Chili sin Carne mit gebackenem Kürbis

Kürbissaison is back

Während die meisten bei Kürbis sofort an Suppe denken, kommt bei mir immer der Gedanke an Ofenkürbis an erster Stelle. Durch das Rösten im Ofen entwickelt das Gemüse ein ganz besonderes Aroma und die Röstaromen verbinden sich vorzüglich mit der natürlichen Süße, sodass am Ende ein sehr aromatisches Gericht auf dem Tisch steht. Oft schneide ich den Kürbis einfach in Spalten, schiebe diese für ca. 15 Minuten in den Ofen und serviere die gebackenen Kürbisspalten dann mit einer feurigen Salsa oder einer cremigen Guacamole. Noch geschmackvoller wird es, wenn der Kürbis vor dem Backem mit etwas Öl, frischen Kräutern (Rosmarin, Thymian) und Knoblauchwürfeln vermengt wird. Einfach aber gut!

Am liebsten verwende ich übrigens Hokkaidokürbis. Nicht deshalb, weil ich zu faul bin, den Kürbis zu schälen – was bei den meisten anderen Sorten unbedingt gemacht werden muss, da die Schale nicht weich wird – sondern weil mir der Hokkaido einfach am besten schmeckt.

Chili mal anders

Heute habe ich mich dazu entschieden, den Kürbis zu würfeln, anschließend zu backen und als Topping für ein sehr einfaches  Chili zu verwenden. Dieses ist super schnell zubereitet, da ich für dieses Gericht tatsächlich auf Gemüsekonserven zurückgreife. Ein Glas Mais, ein Glas Kidneyohnen, ein Päckchen gehackte Tomaten und wenige Zutaten mehr, schon ist das Chili fertig. Lest selbst, wie genau es funktioniert und kocht es gerne nach!

Schnelles Chili mit gebackenem Kürbis

ZUBEREITUNGSZEIT 25 Minuten
ZUTATEN für ca. 2 Portionen:

450 g Hokkaidokürbis
1 Knoblauchzehe
1 El Rapsöl
1 Dose gehackte Tomaten
1 Glas Kidneybohnen
1 Glas Mais
1 El Tomatenmark
1 Prise Salz
1 Prise Chili
1 Prise Pfeffer
1 El Kürbiskerne
Balsamicocreme

So wird’s gemacht:
1) Hokkaido von den Kernen befreien, erst in Spalten, dann in Würfel schneiden um im Ofen bei 200 Grad ca. 15-20 Minuten backen, bis die Würfel gar und leicht knusprig sind.
2) Knoblauchzehe abziehen, klein hacken, in Rapsöl andünsten, dann die Tomaten angießen und ohne Deckel ca. 10 Minuten einköcheln, dabei gelegentlich rühren. Kidneybohnen und Mais abgießen, mit Tomatemark zu den Tomaten geben und vermengen. MIt Salz, Chili und Pfeffer abschmecken.
3) Das Chili auf zwei Teller verteilen, die gebackenen Kürbiswürfel darauf anrichten. Mit Kürbiskernen und Balsamicocreme garnieren und servieren.

Guten Appetit!

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