Cremiges Bratapfel-Porridge mit Mandeln vegan glutenfrei

Cremiges Bratapfel-Porridge mit Mandeln

Egal, wie hektisch es morgens zugeht: Für mich muss es trotzdem ein Frühstück geben. Natürlich nehme ich es oft auch mit auf die Arbeit und löffle es dann direkt dort, aber bis 10 oder 11 Uhr ohne Frühstück auszuharren ist für mich zumindest derzeit nicht wirklich verlockend. Allerdings verändert sich der eigene Rhythmus ja durchaus immer wieder mal, also mal sehen, was die Zeit bringt.

Wem es genauso geht, dass er morgens einen ordentlichen und anhaltenden Energieschub benötigt, dem könnte mein heutiger Vorschlag super gefallen. An sich handelt es sich dabei um ein einfaches, wenig außergewöhnliches Porridge. Das besonders leckere daran ist das meeega leckere Bratapfeltopping, welches vor allem bei den noch kalten Temperaturen nachts einen wohligen Grund zum Aufstehen gibt.

Cremiges Bratapfel-Porridge mit Mandeln

Cremiges Bratapfel-Porridge mit Mandeln

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen

1 Tasse Haferflocken (mittelgroße bis kernige Haferflocken)
2 Tassen Pflanzendrink
1 Prise Salz
1 Prise gemahlene Vanille
2 Äpfel
1/2 TL Zimt
1 EL Mandeln
1 Handvoll Granatapfelkerne
optional: Ahornsirup oder Kokosblütensirup

Zubereitung:

  1. Haferflocken in einem Topf bei mittlerer Hitze ein wenig anrösten, bis sie aromatisch duften (wenn es morgens ganz schnell gehen muss, kann dieser Schritt auch übersprungen werden, es lohnt sich geschmacklich aber wirklich!).
  2. Anschließend den Pflanzendrink sowie Salz und Vanille zugeben und kräftig rühren. Bei mittlerer Hitze alles zum Kochen bringen, dabei sehr oft umrühren. Alles etwa 2 Minuten köcheln lassen, dann auf ausgeschalteter Herdplatte einige Minuten nachquellen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Äpfel waschen, entkernen und klein schneiden. Mit wenig Wasser in einer Pfanne andünsten und kräftig mit Zimt bestäuben.
  4. Das fertige Porridge in Schüsseln füllen, mit Bratapfel, Granatapfelkernen und Mandeln servieren. Wer möchte, kann zusätzlich ein wenig Ahornsirup oder Kokosblütensirup darüber träufeln.  Fertig ist ein super cremiges, aromatisches Bratapfel-Porridge.

Tipp: Statt Äpfeln können auch Birnen verwendet werden.

Du bist auf der Suche nach weiteren Rezeptinspirationen?

Hier auf Free your Food gibt es bereits eine große Auswahl an Gerichten, mit denen du dich durch den ganzen Tag schlemmen kannst. Von Frühstücksideen über Smoothies, Salate und Kuchen bis hin zu herzhaften Gerichten ist für jeden Geschmack das Richtige dabei. Als Hauptgerichte empfehle ich z. B. Beluga-Linsen mit Knusperkartoffeln oder Ofengemüse mit Hummus. Als Frühstück eignen sich wiederum ein geschichtetes Matcha-Chiafrühstück im Glas oder ein Möhren-Porridge mit Nüssen und Beeren. Zum Nachmittagskaffee oder Naschen zwischendurch eine oder zwei saftige Apfel-Zimt-Schnecken mit Mandelsplittern? Schaue dich gern auf meinen Rezeptseiten um!

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crunchy Granola, Zimt-Müsli

Geröstetes Cashew-Zimt-Müsli

Zimt-Müsli … das klingt zugegebenermaßen wirklich sehr nach Herbst und genau der steht nun schon fast vor der Tür. Wieso also nicht so langsam die Sommerküche durch wärmende, zimtige und deftig-würzige Gerichte und Speisen ersetzen? Die erste Kürbissuppe ist ohnehin auch bereits gekocht. Abgesehen davon liebe ich Zimt aber sehr und nutze ihn das ganze Jahr über und nicht nur an Weihnachten in der Küche.
Nachdem ich kürzlich ein super leckeres Erdnuss-Bananen-Granola zubereitet habe, das ich Euch auch in den kommenden Tagen vorstellen werde, hatte ich dieses Mal eher Lust auf geröstetes Müsli. Ziel war es also nicht, das Ganze zu knusprigen Klümpchen zu verbacken, sondern eher lockere und leichte, aber dennoch besonders knusprige Flöckchen herzustellen. Vorteil: Dazu braucht es noch weniger Fett und Zuckeralternativen als für ein crunchy Granola. Klingt das nicht traumhaft?

Damit es nicht zu langweilig wird und nur geröstete Getreideflocken gibt, habe ich dem Ganzen außerdem eine ordentliche Prise Zimt sowie Cashewkerne zugefügt. Diese bekommen durch das Backen im Ofen ein noch besseres Aroma als ohnehin schon. ♥
Das geröstete Cashew-Zimt-Müsli streue ich am liebsten frisch über Overnight-Oats, Nicecream oder mische es unter „normale“ , unverarbeitete Haferflocken für den Extra-Biss. Probiert es aus!

Ofengeröstetes Cashew-Zimt-Müsli

Zubereitungszeit ca. 30 MinutenGeröstetes Cashew-Zimt-Müsli crunchy Granola
Zutaten für ca. 10 Portionen

250 g kernige Haferflocken
2 TL Zimt
60 g Cashewkerne*
2 EL Chiasamen
2 EL Kokosblütenzucker
1 Prise Salz
2 EL Ahornsirup
2 EL Kokosöl
40 g Cashewmus

Zubereitung:

  1. Zuerst die Haferflocken mit Zimt, Cashewkernen, Chiasamen, Kokosblütenzucker und Prise Salz vermengen.
  2. Anschließend den Ahornsirup, flüssiges Kokosöl und das Cashewmus zugeben und alles gut vermengen.
  3. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und im Ofen bei 80 Grad ca. 20-25 Minuten rösten. Dabei zwischendurch einmal mit einer Gabel durchmischen. Auskühlen lassen, luftdicht verschließen und nach Bedarf über Overnight-Oats, Nicecream und Co. streuen.
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Heidelbeer-Nusskuchen

Es war an der Zeit, meine vielen angebrochenen Packungen and Backzutaten weiterzuverwenden und aufzubrauchen, damit die Vorräte wieder etwas überschaubarer werden. Also wurde mit dem gebacken, was auf die Schnelle da war. Das war ohnehin nötig, da so spät abends kein Laden mehr aufgehabt hätte. Also gesellen sich aromatische Haselnüsse (ich kaufe übrigens am liebsten ganze Nüsse und mahle sie mir nach Bedarf selbst, da sie so geschmackvoller sind) und nur wenig Süße zu saftigen Heidelbeeren und Banane und heraus kommt im Handumdrehen ein lockerer, saftiger Kuchen. Für mich das Wichtigste: Man schmeckt ihm nicht an, dass er vegan ist und das, obwohl keine Ersatzprodukte zum Einsatz kommen. Oft kommt es nämlich vor, dass bei veganem Kuchen doch ein Unterschied zu „normalem“ Kuchen zu schmecken ist oder er in der Konsistenz krümeliger und fester ist, was hier absolut nicht der Fall ist. Für mich hat sich die spontane Backfreude also definitiv gelohnt und auch alle, die davon kosten durften, waren begeistert. Also nichts wie ran!

Heidelbeer-Nusskuchen bzw. Bananenbrot

Zubereitungszeit ca. 15 Minuten + 45 Minuten Backzeit
Zutaten für 1 Kastenform

200 g Dinkelmehl
2 El Lupinenmehl*
50 g gemahlene Haselnüsse
80 g Dattelsüße* oder Kokosblütenzucker*
1 Tl Zimt
80 g Schokotropfen Zartbitter
1 Prise Salz
1,5 Tl Backpulver
1 Tl Natron
150 g Heidelbeeren
1 reife Banane
70 ml geschmacksneutrales Öl
1 El Apfelessig
150 ml Pflanzendrink nach Wahl
2 El gehackte Mandeln

Zum Garnieren:
2 El Puderzucker
1-2 Tl Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Eine Kastenform einfetten und mit Mehl bestreuen. Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Dinkelmehl, Lupinenmehl, gemahlene Haselnüsse, Dattelsüße, Zimt, 50 g Schokotropfen, Salz, Backpulver und Natron in eine Schüssel geben und vermengen. 125 g Heidelbeeren zugeben. Banane schälen, mit einer Gabel fein zerdrücken, mit Öl, Apfelessig und Pflanzendrink nach Wahl zu den Trockenzutaten geben, vermengen und in die Kastenform geben. Mit gehackten Mandeln und restlichen Schokotropfen (30 g) bestreuen und im Ofen ca. 45 Minuten backen.
  3. Kuchen aus dem Ofen nehmen, kurz auskühlen lassen und aus der Form stürzen.
    Puderzucker mit Zitronensaft zu einem gleichmäßigen Guss rühren und fein auf dem Kuchen verteilen. Restliche Heidelbeeren (25 g) sowie bei Belieben einige ganze Haselnüsse auf den noch weichen Guss setzen, auskühlen lassen und genießen. It’s coffee time!
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Zimt-Milchreis mit Heidelbeeren

Ich habe es schon wieder getan!
Angefixt von dem sagenhaften Genuss von meinem Macadamia-Mohn-Milchreis mit Mango-Maracuja (ich merke erst jetzt, dass ich unbewussterweise nur Zutaten mit dem Buchstaben „M“ verwendet habe) gestern, sind heute wie von selbst schon wieder die Reiskörner in den Topf gehüpft und in Pflanzendrink baden gegangen. Verfeinert wurde das ganze heute ganz klassisch mit einer ordentlichen Ladung Zimt und da für mich ein Frühstück ohne Obst kein richtiges Frühstück ist, wurde das ganze durch reichlich Heidelbeeren getoppt. Optisch und geschmacklich ein echtes Highlight, trotz seiner Einfachheit!

Zimt-Milchreis mit Heidelbeeren und Granatapfel

Zubereitungszeit ca. 35 Minuten
Zutaten für 2 Portionen:

130 g Milchreis*
600 ml Haselnussdrink
1 Orange
1 Prise Salz
1 El Dattelsüße
1 Tl Zimt

150 g Heidelbeeren
2 El Granatapfelkerne

Zubereitung:

1. Milchreis mit dem Haselnussdrink und Saft der Orange in einen großen Topf geben, Prise Salz zufügen und bei geschlossenem Deckel und kleiner Hitze unter regelmäßigem Rühren ca. 30 Minuten köcheln, bis die Flüssigkeit nahezu vollständig aufgesogen und der Reis schlotzig und gar ist. Dattelsüße und Zimt vermengen und in den Milchreis einrühren.
2. Heidelbeeren waschen, Granatapfelkerne aus der Schale lösen und zum Milchreis servieren.

Tipp: Am besten direkt lauwarm servieren!
Hinweis: Der Milchreis kann auch ideal als Frühstück gegessen werden. Dazu den Reis am Vortag kochen und am nächsten Morgen nur nochmal kurz anwärmen.

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Schokoherzen

Der Schnee rieselt leise, Kerzen erleuchten in den Fenstern – Weihnachten steht vor der Tür! Höchste Zeit, dass es auch hier bei mir auf dem Blog etwas weihnachtlicher wird. Zum Einstieg habe ich euch ein einfaches, dafür glutenfreies und super leckeres Rezept für Schokoherzen mit Wintergewürzen und aromatischen, gerösteten Nüssen. Sie sind recht fix gemacht, bedürfen keiner großen Backkünste und überzeugen durch hochwertige Zutaten und guten Geschmack. Passt nur auf, dass ihr sie nicht zu lange im Ofen lasst. Sonst wird aus den saftigen Schokoherzen im Nu eine trockene, krümelige Angelegenheit…
Weitere Winterrezepte folgen in Kürze, also schaut bald wieder hier bei Free your Food vorbei. Solange könnt ihr euch aber ansonsten auch die Zeit mit  leckeren Birnen-Smoothies oder knackigen, gebrannten Kokos-Mandeln  verkürzen.

Schokoherzen mit Wintergewürzen und Nüssen

Zubereitungszeit ca. 45 Minuten
Zutaten für ca. 50 Stück:

250 g gemahlene Haselnüsse
100 g gemahlene Mandeln
80 g Kokosblütenzucker*
3 El Haferflockenmehl* (oder anderes ggf. glutenfreies Mehl)
1 EL Kakaopulver
1 El Zimt*
1/2 Tl Anis
1 Prise Salz
1 Zitrone
4 El Wasser

Zum Garnieren
Zitronenguss:
180 g Puderzucker
1 Zitrone

oder
Schokofäden:
1 Tl Puderzucker
50 g Zartbitter-Kuvertüre

Zubereitung:

  1. Gemahlene Nüsse auf ein Backblech geben und bei 150 Grad im Ofen ca. 8 Minuten rösten.
  2. Geröstete Nüsse mit Kokosblütenzucker, Haferflockenmehl, Kakaopulver, Zimt, Anis und Salz in eine Schüssel geben, gut vermengen.
  3.  Abrieb der Zitrone und 2 El Zitronensaft  mit dem Wasser zur Trockenmasse geben und gut verkneten. Bei Bedarf etwas mehr Wasser oder Mehl zugeben.
  4. Wer möchte, kann den Teig etwa 40 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Er kann aber auch sofort weiterverarbeitet werden. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen, mit einer Herzchen-Form ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Mit dem verbleibenden Teig so verfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.
  5. Im Ofen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze ca. 5-7 Minuten backen, dann auf einem Gitter auskühlen lassen. Eine längere Backzeit trocknet die Plätzchen nur aus!
  6. Die erkalteten Plätzchen entweder mit einem Zitronenguss garnieren. Dazu den Puderzucker löffelweise mit Saft der Zitrone vermengen und glattrühren, bis eine zähflüssige Konsistenz erreicht ist und die Schokoherzen damit bestreichen. Alternativ die Plätzchen mit Puderzucker bestreuen und mit im Wasserbad geschmolzener Kuvertüre streifenförmig garnieren. Beides gut antrocknen lassen und dann genießen bzw. luftdicht verschlossen aufbewahren.
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