Haferbowl Salatbowl Haferfplätzchen

Der Sommer kommt und mit ihm die Lust auf frische, knackige Salate. Heute gesellt er sich mit knackiger Rohkost und saftigen Möhren-Haferplätzchen in eine Salatbowl und wird von einer fein-würzigen Bärlauch-Zitronen-Avocadocreme begleitet. Klingt das lecker? Oh ja!!! Probiert die Kombi unbedingt aus und nutzt vor allem die meiner Meinung nach viel zu kurze Bärlauchsaison, um das grüne Kraut so oft wie möglich zu essen. Es ist geschmacklich einfach unschlagbar und bringt zahlreiche gesundheitliche Wirkungen mit sich. Also schlagt zu! Die Bowl ist abgesehen von der Zeit für das Vorbereiten und Schneiden vom Gemüse super fix zubereitet und passt wirklich perfekt zu lauen Sommerabenden im Garten oder auf dem Balkon.

Bloggermeisterschaft 2018

Das folgende Rezept für die Salatbowl mit Möhren-Haferplätzchen und Bärlauch-Avocadocreme ist  mein Beitrag zur Bloggermeisterschaft 2018 von Hafer – Die Alleskörner, die nun bereits zum dritten Mal stattfindet. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, das heimische Getreide Hafer wieder bekannter und beliebter zu machen und über seine tollen Eigenschaften aufzuklären. Dies unterstütze ich gern und zeige euch die zarten Seiten von Hafer, die in den saftigen Möhren-Haferplätzchen perfekt zur Geltung kommen.

Dieses Jahr läuft die Bloggermeisterschaft nämlich zum Thema Bowls: Ob süß oder herzhaft, ob fruchtig, ob deftig, ob warm, ob kalt. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Einziges Kriterium: Das Rezept muss in jedem Fall Hafer enthalten. Für mich war es wichtig, die Möhren-Haferplätzchen als Highlight in der Bowl zu haben und den Fokus auf sie zu lenken. Entsprechend habe ich mich für eher schlichte Begleitzutaten entschieden, nämlich grünen, knackigen Salat und Gemüserohkost. Für den besonderen Kick und die gewisse Süße sorgt fruchtiges Mangofruchtfleisch und die notwendige Würze bekommt das Ganze durch die aromatische Bärlauch-Avocadocreme. Mehr braucht es nicht, um ein unglaublich leckeres und zufriedenstellendes Essen auf den Tisch zu bekommen, das zudem der sommerlichen Leichtigkeit gerecht wird. Ich würde einfach sagen: Probiert das Rezept selbst aus und lasst es euch schmecken!

Salatbowl mit Möhren-Haferplätzchen und Bärlauch-Avocadocreme

Möhren-Haferplätzchen

Zubereitungszeit ca. 40 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen:

Für die Möhren-Haferplätzchen:

250 g Karotten
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Gemüsebrühpulver
60 g feine Haferflocken
1 Prise Chilipulver
1 EL bunter Sesam
1 El Rapsöl

Für die Salatbowl:

1/2 Kopf Blattsalat
1/2 Gurke
200 g frische Rote Bete
1/2 Mango
1/2 Beet Kresse

Für die Bärlauch-Avocadocreme:

1 Avocado
1 Zitrone
20 g frischer Bärlauch (alternativ Basilikum oder Koriander)
1 Prise Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Möhren waschen, von den Stilenden befreien und grob zerkleinern. Knoblauchzehe abziehen und grob zerkleinern. Möhren und Knoblauch im Topf mit etwas Flüssigkeit und Gemüsebrühpulver ca. 10 Minuten garen, dann ausdampfen lassen. Überschüssiges Wasser abgießen, dann Haferflocken, Chilipulver und Sesam mit den gegarten Möhren pürieren. Aus der Masse ca. 6-8 Plätzchen formen.
  2. Salatblätter abzupfen, waschen und trocken schleudern. Gurke wasche, längs halbieren und in Scheiben schneiden. Rote Bete schälen, mit einem Spiralschneider spiralisieren ( alternativ mit dem Gemüsehobel in Streifen hobeln). Mango schälen und in feine Streifen oder Würfel schneiden.
  3. Avocado halbieren, von Stein und Schale lösen. Saft der Zitrone auspressen. Bärlauch putzen, waschen, trocken tupfen und grob zerkleinern. Avocado mit Zitronensaft und Bärlauch fein pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Möhren-Haferplätzchen in Rapsöl von beiden Seiten ca. 3 Minuten anbraten und anschließend mit dem Salat, der Rohkost, der Mango und der Bärlauch-Avocadocreme in tiefen Schalen anrichten. Mit der Kresse garnieren und genießen!

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Paprika-Linseneintopf mit Kapern

Ich als “alte” Schwäbin kenne und mag den typischen, leicht säuerlichen Linseneintopf, der meist mit Spätzle und Würstchen serviert wird. Bei uns zuhause gab es zum Glück nur selten Würstchen dazu und mir persönlich war eh schon immer der Linseneintopf ohne alles, also auch ohne Spätze, am liebsten. Nicht umsonst hatte ich den Ruf als Suppenkasper inne und auch heute noch liebe ich Suppen und Eintöpfe neben Salaten und anderem bunten Gemüse. Nun aber zu den wesentlichen Dingen, zu meinem heutigen Rezept. Paprika, Karotten, Linsen, soweit so gut und auch nichts Besonderes. Das Aufregende an dieser Version sind allerdings die Kapern. Diese sorgen für Überraschung im Eintopf und liefern die notwendige Säure direkt mit. Klingt spannend? Ist es auch! Versucht es aus und berichtet, ob euch diese Neuinterpretation ebenso gut geschmeckt hat wie mir.

Paprika-Linseneintopf mit Kapern

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen:

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Karotten
1 rote Paprika
2 El Rapsöl
200 g rote Linsen*
3 Lorbeerblätter
Wasser
1 Dose gehackte Tomaten
2 El Kapern
Salz, Pfeffer, getrocknete Kräuter

 

Zubereitung:

  1. Zwiebel und Knoblauchzehen abziehen, fein hacken. Karotten schälen, in Scheiben schneiden. Paprika waschen, entkernen und in Streifen oder Würfel schneiden.
  2. Topf erhitzen, Rapsöl, Zwiebeln und Knoblauch zugeben, anschwitzen, dann Karotten, Paprika, Linsen und Lorbeerblätter zufügen. Unter Rühren weiterdünsten, dann mit Wasser aufgießen, zum Kochen bringen und bei kleiner Hitze ca. 10-15 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen gar sind. Bei Bedarf nochmal etwas Wasser nachgeben.
  3. Köcheln, bis das Wasser nahezu verdampft ist, dann die gehackten Tomaten und Kapern zugeben und den Paprika-Linseneintopf mit Salz, Pfeffer und nach Belieben getrockneten Kräutern würzen und servieren.
  4. Tipps: Dazu passen ganz klassisch auch Spätzle. Wer möchte, kann den Eintopf noch etwas aufregender abschmecken und z. B. mit Currypulver oder Kreuzkümmel würzen
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Heidelbeer-Nusskuchen

Es war an der Zeit, meine vielen angebrochenen Packungen and Backzutaten weiterzuverwenden und aufzubrauchen, damit die Vorräte wieder etwas überschaubarer werden. Also wurde mit dem gebacken, was auf die Schnelle da war. Das war ohnehin nötig, da so spät abends kein Laden mehr aufgehabt hätte. Also gesellen sich aromatische Haselnüsse (ich kaufe übrigens am liebsten ganze Nüsse und mahle sie mir nach Bedarf selbst, da sie so geschmackvoller sind) und nur wenig Süße zu saftigen Heidelbeeren und Banane und heraus kommt im Handumdrehen ein lockerer, saftiger Kuchen. Für mich das Wichtigste: Man schmeckt ihm nicht an, dass er vegan ist und das, obwohl keine Ersatzprodukte zum Einsatz kommen. Oft kommt es nämlich vor, dass bei veganem Kuchen doch ein Unterschied zu “normalem” Kuchen zu schmecken ist oder er in der Konsistenz krümeliger und fester ist, was hier absolut nicht der Fall ist. Für mich hat sich die spontane Backfreude also definitiv gelohnt und auch alle, die davon kosten durften, waren begeistert. Also nichts wie ran!

Heidelbeer-Nusskuchen bzw. Bananenbrot

Zubereitungszeit ca. 15 Minuten + 45 Minuten Backzeit
Zutaten für 1 Kastenform

200 g Dinkelmehl
2 El Lupinenmehl*
50 g gemahlene Haselnüsse
80 g Dattelsüße* oder Kokosblütenzucker*
1 Tl Zimt
80 g Schokotropfen Zartbitter
1 Prise Salz
1 Tl Backpulver
1 Tl Natron
150 g Heidelbeeren
1 reife Banane
70 ml geschmacksneutrales Öl
1 El Apfelessig
150 ml Pflanzendrink nach Wahl
2 El gehackte Mandeln

Zum Garnieren:
2 El Puderzucker
1-2 Tl Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Eine Kastenform einfetten und mit Mehl bestreuen. Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Dinkelmehl, Lupinenmehl, gemahlene Haselnüsse, Dattelsüße, Zimt, 50 g Schokotropfen, Salz, Backpulver und Natron in eine Schüssel geben und vermengen. 125 g Heidelbeeren zugeben. Banane schälen, mit einer Gabel fein zerdrücken, mit Öl, Apfelessig und Pflanzendrink nach Wahl zu den Trockenzutaten geben, vermengen und in die Kastenform geben. Mit gehackten Mandeln und restlichen Schokotropfen (30 g) bestreuen und im Ofen ca. 45 Minuten backen.
  3. Kuchen aus dem Ofen nehmen, kurz auskühlen lassen und aus der Form stürzen.
    Puderzucker mit Zitronensaft zu einem gleichmäßigen Guss rühren und fein auf dem Kuchen verteilen. Restliche Heidelbeeren (25 g) sowie bei Belieben einige ganze Haselnüsse auf den noch weichen Guss setzen, auskühlen lassen und genießen. It’s coffee time!
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Zimt-Milchreis mit Heidelbeeren

Ich habe es schon wieder getan!
Angefixt von dem sagenhaften Genuss von meinem Macadamia-Mohn-Milchreis mit Mango-Maracuja (ich merke erst jetzt, dass ich unbewussterweise nur Zutaten mit dem Buchstaben “M” verwendet habe) gestern, sind heute wie von selbst schon wieder die Reiskörner in den Topf gehüpft und in Pflanzendrink baden gegangen. Verfeinert wurde das ganze heute ganz klassisch mit einer ordentlichen Ladung Zimt und da für mich ein Frühstück ohne Obst kein richtiges Frühstück ist, wurde das ganze durch reichlich Heidelbeeren getoppt. Optisch und geschmacklich ein echtes Highlight, trotz seiner Einfachheit!

Zimt-Milchreis mit Heidelbeeren und Granatapfel

Zubereitungszeit ca. 35 Minuten
Zutaten für 2 Portionen:

130 g Milchreis*
600 ml Haselnussdrink
1 Orange
1 Prise Salz
1 El Dattelsüße
1 Tl Zimt

150 g Heidelbeeren
2 El Granatapfelkerne

Zubereitung:

1. Milchreis mit dem Haselnussdrink und Saft der Orange in einen großen Topf geben, Prise Salz zufügen und bei geschlossenem Deckel und kleiner Hitze unter regelmäßigem Rühren ca. 30 Minuten köcheln, bis die Flüssigkeit nahezu vollständig aufgesogen und der Reis schlotzig und gar ist. Dattelsüße und Zimt vermengen und in den Milchreis einrühren.
2. Heidelbeeren waschen, Granatapfelkerne aus der Schale lösen und zum Milchreis servieren.

Tipp: Am besten direkt lauwarm servieren!
Hinweis: Der Milchreis kann auch ideal als Frühstück gegessen werden. Dazu den Reis am Vortag kochen und am nächsten Morgen nur nochmal kurz anwärmen.

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Hast du dich schon einmal an die Zubereitung von Buchweizen herangetastet? Und wenn ja, hast du ihn auch bereits ungekocht und als süße Version ausprobiert? Was für viele vermutlich eine eher wenig attraktive Vorstellung ist – wird Buchweizen doch (fälschlicherweise!) mit einem eher staubigen, langweiligen Geschmack in Verbindung gebracht – wird für die meisten nach der ersten Überwindung, das Knöterichgewächs  in der Küche zu verarbeiten, ein kulinarischer Hochgenuss. Zugegeben, einfach nur in Wasser gekocht überzeugt mich das Pseudogetreide auch nicht so richtig, doch verarbeitet zu so einer herrlich leckeren Schokocreme wie dieser hier… da kann niemand widerstehen!

Das tolle an der Creme: Abgesehen von der Einweichzeit ist sie super schnell zubereitet, sättigt auf gesunde Weise langanhaltend und schmeckt superoberlecker. Ganz anders, als es von vielen beim Gedanken daran wohl vermutet wird! Der Schokotraum kann sowohl als vollwertiges Frühstück wie auch als Dessert gereicht werden und ist nicht nur sojafrei, sondern auch glutenfrei und kommt ohne Haushaltszucker aus. Das Obst lässt sich natürlich je nach saisonaler Verfügbarkeit beliebig austauschen. Mein Rezept ist in den Sommermonaten entstanden und daher eher sommerlich angehaucht. Ideen zum Abwandeln habe ich für euch unter dem Rezept zusammengeschrieben. Viel Spaß beim Naschen!

Schokotraum mit Fruchtpüree

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten
Einweichzeit mind. 2 h oder über Nacht
Zutaten für 2 Portionen:

120 g Buchweizen*
6 Datteln
2 Orangen
3 Tl Rohkost-Kakao*
2 Nektarinen (oder Mango, Himbeeren, Erdbeeren usw.)
2 Tl Apfelsüße oder Agavendicksaft
50 g Heidelbeeren

Zubereitung:

  1. Buchweizen in ein Sieb geben, mit kaltem Wasser spülen, in eine große Schüssel geben und mit reichlich Wasser bedeckt über Nacht, mindestens jedoch 2 Stunden, einweichen lassen.
  2. Am nächsten Tag den eingeweichten Buchweizen erneut mit reichlich kaltem Wasser spülen, dann abtropfen lassen. Buchweizen mit entsteinten Datteln, Saft der Orangen und Kakao zu einer feinen Creme pürieren. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen. Knapp zwei Drittel der Schokocreme auf zwei Gläser verteilen.
  3. Nektarinen (oder Mango, Beeren, je nach Saison und Geschmack) bei Bedarf mit Apfelsüße pürieren und über die Schokocreme schichten. Darauf die restliche Schokocreme schichten und mit Heidelbeeren garnieren. Alternativ kann das Obst auch in kleinen Stückchen auf der Schokocreme verteilt werden.
  4. Tipps: Gut gekühlt schmeckt der Schokotraum besonders erfrischend. Für ein winterliches Dessert kann die Creme mit Zimt verfeinert und mit Granatapfelkernen und Orangenfilets serviert werden.
  5. Hinweis: Gekeimt enthält der Buchweizen noch deutlich mehr Vitalstoffe. Hierfür den eingeweichten Buchweizen spülen, flach auf Teller geben und ein bis zwei Tage keimen lassen, dabei gelegentlich leicht befeuchten. Anschließend wie im Rezept beschrieben fortfahren, aber etwas mehr Flüssigkeit zufügen.
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Mangocurry

Curry once again! Kaum ein Gericht, das so vielseitig wandelbar ist wie ein gutes Curry. Heute gesellen sich reichlich Kichererbsen zu fruchtigen Mangostücken und werden von feincremiger Kokosmilch umhüllt. Begleitet wird das schmackhafte Mangocurry-Pfannengericht von aromatisch duftender Gewürzquinoa und für den Frischekick sorgt saftig-grüner Koriander. Schwarzkümmel gibt zusätzliches Aroma und der Saft der Limette rundet das Ganze harmonisch ab. Guten Appetit!

Veganes Kichererbsen-Mangocurry mit Gewürz-Quinoa

Zubereitungszeit ca. 2 h plus Einweichzeit über Nacht
Zutaten für 4 Portionen:

150 g Kichererbsen*
200 g Quinoa* (oder Basmatireis*)
½ Tl Meersalz
2 Kapseln Kardamom
2 Sternanis
5 getrocknete Nelken
1 kleines Stück Ingwer (1 cm)
2 Knoblauchzehen
½ Chilischote
2 El Kokosöl
1 El Currypulver*
1 Glas Mango-Stücke
1 große Dose Kokosmilch*
1 Tl Schwarzkümmel
1 Prise Pfeffer
1 Limette
½ Bund Koriander

Zubereitung:

  1. Kichererbsen in reichlich kaltem Wasser über Nacht einweichen.
  2. Am nächsten Tag die Kichererbsen abgießen, abspülen und in reichlich frischem Wasser ohne Salz ca. 1,5-2 h kochen, bis die Kichererbsen gar sind, dann abgießen.
  3. Etwa 20 Minuten vor Ende der Garzeit der Kichererbsen die Quinoa gründlich spülen, mit 400 ml Wasser, Meersalz, aufgebrochenen Kardamomkapseln, Sternanis und Nelken aufkochen und ca. 15-20 Minuten ausquellen lassen.
  4. Nun den Ingwer schälen, Knoblauchzehen abziehen, beides fein hacken. Chili waschen, ebenfalls fein hacken. Kokosöl in einem Topf erhitzen, Ingwer, Knoblauch, Chili und Currypulver zugeben und andünsten. Mango mit dem Saft angießen, Kokosmilch ebenfalls zugeben, mit Salz abschmecken und aufkochen. Bei geringer Hitze einige Minuten köcheln lassen, dann fein pürieren.
  5. Kichererbsen zugeben, erhitzen und das Mango-Kichererbsencurry mit Schwarzkümmel, Salz, Pfeffer und Saft der Limette abschmecken. Koriander grob hacken, über das Curry streuen und mit der Gewürzquinoa servieren.
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Lizza-Wraps mit Kürbis, Hummus, Koriander

Lust auf Wraps, aber keine Lust auf viele Kohlenhydrate? Keine Sorge, auch für diese Bedürfnisse gibt es die passende Lösung. Das Jungunternehmen Lizza – eine Wortschöpfung aus Leinsamen und Pizza – hat ihr einstiges Sortiment des Lowcarb-Pizzabodens längst erweitert und bietet nun auch Wraps an. Diese sind, anders als herkömmliche Wraps, kohlenhydratarm und glutenfrei, dabei jedoch reich an wichtigen Ballaststoffen, primär aus Gold-Leinsamen. Neugierig geworden?

Schau an, wie toll sich die Wraps verarbeiten und füllen lassen. Läuft dir beim Anblick des Lowcarb-Wraps mit einer Füllung aus Rote-Bete-Hummus, gebackenem Kürbis, Avocado-Korianderdressing und knackigen Walnüssen auch das Wasser im Mund zusammen? Dann nichts wie los… Es lohnt sich definitiv! Schnell gemacht sind sie außerdem gleich dazu!

Lowcarb-Wraps mit gebackenem Kürbis, Avocadocreme und Hummus

Zubereitungszeit ca.30 Minuten
Zutaten für 2 Wraps

350 g Hokkaido
2 El Olivenöl*
1 Prise Salz
1/2 Tl italienische Kräuter
1 Avocado
2 El veganer Naturjoghurt
2 El Essig
5 Zweige Koriander
1 Prise Pfeffer
1/2 Gurke
1 Handvoll Salat, z. B. Rucola oder Babyspinat
1 Handvoll Walnüsse
2 Wraps von Lizza**
1/2 Rezept Rote-Bete-Hummus

Zubereitung:

  1. Hokkaido waschen, entkernen und in Spalten schneiden. Auf ein Backblech legen, mit Olivenöl beträufelt und mit Salz und italienischen Kräutern bestreut im Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 15-20 Minuten backen.
  2. In der Zwischenzeit die Avocado von Schale und Kern lösen. Fruchtfleisch mit Joghurt, Essig, Korianderblättchen, etwas Salz und Pfeffer fein pürieren.
    Gurke waschen und in Streifen schneiden. Salat putzen, waschen und trocken schütteln. Walnüsse grob zerkleinern.
  3. Die Lizzawraps aus der Packung nehmen, die Kante glatt drücken und in einer Pfanne von beiden Seiten jeweils ca. 2-3 Minuten erhitzen bzw. anrösten. Die Wraps nun großzügig mit Rote-Bete-Hummus bestreichen, mit Kürbis, Gurke, Salat und Walnüssen belegen und mit dem Avocado-Koriander-Dressing garniert servieren. Guten Appetit!
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Mohn-Kokosplätzchen mit Marmelade

Zur Weihnachtszeit gehören Plätzchen einfach dazu. Heute stelle ich euch ein weiteres winterlich-weihnachtliches Rezept vor, das auf keinem Plätzchenteller fehlen darf: leckere Mohn-Kokosplätzchen mit Marmelade gefüllt! Ohne Soja, vegan und unglaublich lecker. Dazu eine heiße Schokolade oder eine Tasse Tee, ein gutes Buch, eine Wolldecke zum Einkuscheln…

Mohn-Kokosplätzchen mit Marmelade

Zubereitungszeit ca. 60 Minuten
Zutaten für ca. 30 Stück:
330 g Dinkelmehl
70 g Kokosraspel*
30 g Mohn
1 Prise Salz
100 g Xylit* (alternativ normaler Zucker)
1 Limette
200 g Pflanzenmargarine
150 g Marmelade nach Wahl
1 El Puderzucker

Zubereitung:

  1. Dinkelmehl, Kokosraspel, Mohn und Salz vermengen. Margarine mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, das Xylit nach und nach dazugeben. Den Abrieb der Limette ebenfalls zugeben.
  2. Anschließend von Hand die trockenen Zutaten mit der Margarine vermengen und zu einem glatten Teig verkneten. Teig im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen – dadurch lässt er sich etwas leichter verarbeiten – oder direkt weitermachen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig ca. 0,5 cm dick ausrollen, runde Plätzchen ausstechen und in jedes zweite Teigstück zusätzlich ein kleines Loch mittig ausstechen.
  3. Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 8 Minuten backen, dann auf einem Gitter auskühlen lassen. Eine längere Backzeit trocknet die Plätzchen nur aus!
  4. Auf die Plätzchen ohne Loch jeweils etwas Marmelade geben, darauf ein Plätzchen mit Loch setzen. Wenn alle Mohn-Kokosplätzchen zusammengesetzt sind, etwas Puderzucker darüberstreuen und die Kekse vernaschen oder luftdicht verpackt aufbewahren.
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Schokoherzen

Der Schnee rieselt leise, Kerzen erleuchten in den Fenstern – Weihnachten steht vor der Tür! Höchste Zeit, dass es auch hier bei mir auf dem Blog etwas weihnachtlicher wird. Zum Einstieg habe ich euch ein einfaches, dafür glutenfreies und super leckeres Rezept für Schokoherzen mit Wintergewürzen und aromatischen, gerösteten Nüssen. Sie sind recht fix gemacht, bedürfen keiner großen Backkünste und überzeugen durch hochwertige Zutaten und guten Geschmack. Passt nur auf, dass ihr sie nicht zu lange im Ofen lasst. Sonst wird aus den saftigen Schokoherzen im Nu eine trockene, krümelige Angelegenheit…
Weitere Winterrezepte folgen in Kürze, also schaut bald wieder hier bei Free your Food vorbei. Solange könnt ihr euch aber ansonsten auch die Zeit mit  leckeren Birnen-Smoothies oder knackigen, gebrannten Kokos-Mandeln  verkürzen.

Schokoherzen mit Wintergewürzen und Nüssen

Zubereitungszeit ca. 45 Minuten
Zutaten für ca. 50 Stück:

250 g gemahlene Haselnüsse
100 g gemahlene Mandeln
80 g Kokosblütenzucker*
3 El Haferflockenmehl* (oder anderes ggf. glutenfreies Mehl)
1 EL Kakaopulver
1 El Zimt*
1/2 Tl Anis
1 Prise Salz
1 Zitrone
4 El Wasser

Zum Garnieren
Zitronenguss:
180 g Puderzucker
1 Zitrone

oder
Schokofäden:
1 Tl Puderzucker
50 g Zartbitter-Kuvertüre

Zubereitung:

  1. Gemahlene Nüsse auf ein Backblech geben und bei 150 Grad im Ofen ca. 8 Minuten rösten.
  2. Geröstete Nüsse mit Kokosblütenzucker, Haferflockenmehl, Kakaopulver, Zimt, Anis und Salz in eine Schüssel geben, gut vermengen.
  3.  Abrieb der Zitrone und 2 El Zitronensaft  mit dem Wasser zur Trockenmasse geben und gut verkneten. Bei Bedarf etwas mehr Wasser oder Mehl zugeben.
  4. Wer möchte, kann den Teig etwa 40 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Er kann aber auch sofort weiterverarbeitet werden. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen, mit einer Herzchen-Form ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Mit dem verbleibenden Teig so verfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.
  5. Im Ofen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze ca. 5-7 Minuten backen, dann auf einem Gitter auskühlen lassen. Eine längere Backzeit trocknet die Plätzchen nur aus!
  6. Die erkalteten Plätzchen entweder mit einem Zitronenguss garnieren. Dazu den Puderzucker löffelweise mit Saft der Zitrone vermengen und glattrühren, bis eine zähflüssige Konsistenz erreicht ist und die Schokoherzen damit bestreichen. Alternativ die Plätzchen mit Puderzucker bestreuen und mit im Wasserbad geschmolzener Kuvertüre streifenförmig garnieren. Beides gut antrocknen lassen und dann genießen bzw. luftdicht verschlossen aufbewahren.
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Bei uns zu Hause gab es seit ich denken kann fast immer selbstgebackenes Brot. Daher bin ich schon recht früh damit in Kontakt gekommen, selbst abzuwiegen, zu kneten und Brote oder Brötchen zu formen. Für mich gibt es kaum etwas Besseres, als den Duft nach frisch gebackenem Brot, der durchs Haus zieht und die Vorfreude darauf, dieses beim Abendbrot anschneiden zu dürfen. Außen knusprig, innen weich und saftig – lecker, so muss das sein. Vor wenigen Tagen hat mich dann die Lust gepackt, selbst wieder ein Brot zu backen und auch wenn es an sich wenig Arbeit bedeutet, so ist der Zeitaufwand mit kneten, gehen lassen, wieder kneten, formen usw. doch nicht ganz zu unterschätzen. Jedenfalls war die Zeit knapp und so habe ich mich dazu entschieden, die Garzeit einfach ausfallen zu lassen. Umso erstaunter war ich darüber, wie schön das Brot letztlich im Ofen aufgegangen ist und wie herrlich fluffig es wurde. Daher kommt hier das Rezept für alle mit wenig Zeit, aber großer Lust auf frisches, selbstgebackenes Brot!

Selbstgebackenes Blitz-Vollkornbrot mit Körnern

Zubereitungszeit ca. 15 Minuten
Backzeit ca. 40 Minuten

Zutaten für 1 große Kastenform:

650 g Dinkel-Vollkornmehl
100 g Polenta oder Süßlupinenmehl (oder 1:1)
200 g Saaten und Körner (z. B. Kürbis-, Sonnenblumenkerne, Leinsamen)
3 Tl Salz
1 Würfel Hefe
750 ml lauwarmes Wasser
1 TL Agavendicksaft* oder Vollrohrzucker
1/2 El Öl oder Kokosöl*
2 EL feine Haferflocken

Zubereitung:

  1. Dinkel-Vollkornmehl und Polenta bzw. Süßlupinenmehl mit 150 g Saaten nach Wahl und Salz in eine große Schüsse geben, gut vermengen.
  2. Hefe in lauwarmes Wasser bröckeln, Agavendicksaft zufügen und rühren, bis sich die Hefe vollständig aufgelöst hat.Das Hefewasser zum Mehlgemisch zugeben und zu einem glatten, flüssigen Teig verrühren.
  3. Eine Kastenform mit Öl ausstreichen, mit etwas Mehl und Haferflocken bestreuen, dann den Teig hineingießen und mit den restlichen Saaten und Körnern bestreuen. Nun wird das Brot bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten gebacken (Stäbchenprobe). Nach dem Backen das Brot kurz abkühlen lassen, aus der Form stürzen und genießen.

Hinweis: Wer möchte, kann zusätzlich 200 g geraspelte Karotten zum Teig zugeben. Dann entsprechend ca. 50 ml Wasser reduzieren.

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