Porridge mit Granatapfelkernen und Nussmus

Porridge mit der Extraportion Protein gefällig? Dann kommt mein Proteinporridge mit kernig-nussigem Kürbiskernprotein vermutlich genau richtig. Zu dem vollmundig herben Aroma des pflanzlichen Proteins passen die saftig-süßen Granatapfelkerne perfekt. Sie harmonieren sowohl geschmacklich als auch optisch vorzüglich zu dem herrlichen Geschmack des Pflanzenproteins. Immerhin isst das Auge sehr stark mit und entscheidet über den empfundenen Geschmack maßgeblich mit. Dazu reiche ich außerdem eine Handvoll Heidelbeeren und für die besondere Cremigkeit kommt weiterhin etwas Nussmus obendrauf. Mein persönlicher Favorit ist übrigens weißes Mandelmus, ganz dich gefolgt von Cashewmus. Herrlich! Schnell gemacht und super lecker, genau so, wie ein Frühstück unter der Woche eben sein muss.

Proteinporridge mit Granatapfel und Nussmus

Zubereitungszeit ca. 5 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen
100 g zarte Haferflocken
2 EL Kürbiskernprotein
1 Prise Zimt
1 Prise Salz
300-400 ml Haferdrink
1/2 Granatapfel
1 Handvoll Heidelbeeren
2 TL Mandelmus
Optional Nüsse, gepuffter Amaranth

Zubereitung:

  1. Haferflocken mit Kürbiskernprotein, Zimt und Salz in einen Topf geben. Nun den Haferdrink angießen und die Haferflocken-Masse unter Rühren aufkochen. Anschließend die Hitzezufuhr auschalten und das Porridge auf der ausgeschalteten Platte unter häufigem Rühren etwa 3 Minuten quellen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Granatapfelkerne aus der Schale lösen. Die Heidelbeeren putzen und waschen.
  3. Das fertige Porridge auf zwei Schüsseln verteilen. Mit Granatapfelkernen und Heidelbeeren bestreuen und mit Mandelmus garniert servieren. Wer möchte, kann außerdem ein paar Nüsse nach Wahl und gepufftes Amaranth als Topping zugeben.
    Tipp: Für eine zarte Schokonote und zartschmelzenden Geschmack können einige Schokotropfen unter das fertige Porridge gerührt werden. Diese schmelzen in der warmen Masse und sorgen für ein schokoladiges Geschmackserlebnis.

Lust auf weitere Frühstücksideen?

Schau gern in meiner Kategorie Frühstück vorbei, denn dort findest Du eine Vielzahl an weiteren Rezepten für den perfekten Start in den Morgen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem cremigen Zimt-Milchreis mit Heidelbeeren, einer vitalstoffreichen Buchweizen-Mangocreme oder einer Mango-Matcha-Smoothiebowl mit Toppings nach Wahl? Probiere Dich am besten durch alle Ideen durch und finde Deinen Favoriten.

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Fruchtige Kürbis-Tomatensuppe

Sie ist der Klassiker schlechthin im Herbst: eine cremige Kürbissuppe. Ich habe mich an eine von den typischen Varianten abweichende Version getraut und die Kokos-Kürbissuppe einfach in eine fruchtige Kürbis-Tomatensuppe umgewandelt. An sich wird sie ziemlich gleich zubereitet wie man es überlichweise kennt, nur dass statt Kokosmilch eben gehackte oder passierte Tomaten zugegeben werden. Dadurch erhält die Suppe eine super fruchtige Note und ist natürlich auch aus Kaloriensicht eine deutlich schlankere Alternative. Ich bereite mir von Suppe übrigens immer gern eine größere Portion zu. Dies spart zum einen Zeit und zum anderen schmeckt die Suppe am zweiten Tag ohnehin besser, wenn sie schön durchgezogen ist. Wenn etwas weniger Flüssigkeit zur Kürbis-Tomatensuppe zugegeben wird, kann die Suppe übrigens noch deutlich vielseitiger verwendet werden. Sie eignet sich beispielsweise als tolle Pastasauce und gibt auch Gemüseaufläufen die notwendige Cremigkeit und Saftigkeit. Probiere es gern aus!

Fruchtig-leichte Kürbis-Tomatensuppe

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen
360 g Hokkaidokürbis (vorbereitet gewogen)
1 Zwiebel
2 EL Rapsöl
200 ml Gemüsebrühe
250 g gehackte Tomaten
150 ml Haferdrink
1 Prise Salz, Pfeffer
1/2 Zitrone
2 EL Kürbiskernöl
2 EL Kürbiskerne

Zubereitung:

  1. Kürbis waschen, entkernen und klein schneiden. Zwiebel abziehen, klein schneiden und in Rapsöl andünsten. Kürbis zugeben, kurz weiterdünsten, dann mit Gemüsebrühe ablöschen und ca. 10 Minuten köcheln.
  2. Anschließend die gehackten Tomaten zugeben, Haferdrink angießen, erneut ca. 5 Minuten köcheln. Suppe pürieren und mit Salz, Pfeffer und Saft der Zitrone abschmecken.
  3. Suppe auf Schüsseln verteilen und mit Kürbiskernöl und Kürbiskernen garniert servieren.
    Tipp: Dazu passen Grissini zum Knabbern oder frisches Brot hervorragend.

Doch lieber cremig?

Dir sagt eine cremige Suppe mit Kokosmilch doch besser zu? Dann probiere die Variante mit knackigen Möhren und saftig-süßen Granatapfelkernen! Die Ingwer-Möhrencremesuppe gehört definitiv zu meinen Lieblingen, direkt ganz dicht gefolgt von dem würzig-leckeren und super bunten Gemüseeintopf mit Kartoffeln und Bohnen.

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Süßkartoffel-Spiralen mit Kartoffelknaller spicebar

Schnelle Süßkartoffel-Küche

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Wer kennt es nicht: Unter der Woche ist die Zeit für aufwändiges Kochen und komplizierte Zutaten einfach zu knapp. Dennoch ist dies keine Ausrede für Pizza, Döner und Co. als einfache Alternativen. Die Süßkartoffel-Spiralen mit Tomaten-Mandelcreme sind wieder der beste Beweis dafür, dass gesunde und leckere Küche sich nicht ausschließen und vor allem auch nicht zwangsläufig viel Zeit brauchen. Mit nur einer Hand voll Zutaten könnt ihr dieses tolle Gericht also ganz einfach nachzaubern. Jetzt gibt’s keine Ausreden mehr 🙂 Wer noch mehr Inspirationen sucht, kann sich gern durch meine anderen Hauptgericht-Rezepte klicken. Auch diese sind in der Regel in weniger als 30 Minuten fertig auf dem Tisch.

Süßkartoffelspiralen mit Tomaten-Mandelcreme

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen

200 g Champignon-Pilze
3 EL Rapsöl
2 kleine Süßkartoffeln
200 g kleine Tomaten
2 Knoblauchzehen
1,5 TL Kartoffelknaller ** (@spicebar)
2 EL Mandelmus
1/2 Bund Schnittlauch
1 Prise Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Pilze putzen, in Scheiben schneiden und in 1 EL Rapsöl anbraten. Dann beiseitestellen.
  2. Süßkartoffeln schälen und mit einem Spiralschneider in dünne Spiralen schneiden. Die Tomaten waschen und klein schneiden. Knoblauchzehen abziehen und ebenfalls klein schneiden.
  3. Eine Pfanne mit dem restlichen ÖL (2 EL) erhitzen, dann die Süßkartoffelspiralen und den Knoblauch zugeben. Kurz unter Rühren anbraten, dann die Tomaten und einen kleinen Schuss Wasser zugeben und unter Rühren ca. 5-8 Minuten weiter dünsten. Nun das Kartoffelknaller-Gewürz, die angebratenen Pilze sowie Mandelmus zugeben und gut vermengen.
  4. Zuletzt Schnittlauch in Röllchen schneiden, zu den Süßkartoffel-Spiralen geben und mit Salz, Pfeffer abschmecken.

Hinweis: Dazu passt ein erfrischender Dip aus veganem Joghurt mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft sehr gut.

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Paprika-Linseneintopf mit Kapern

Ich als “alte” Schwäbin kenne und mag den typischen, leicht säuerlichen Linseneintopf, der meist mit Spätzle und Würstchen serviert wird. Bei uns zuhause gab es zum Glück nur selten Würstchen dazu und mir persönlich war eh schon immer der Linseneintopf ohne alles, also auch ohne Spätze, am liebsten. Nicht umsonst hatte ich den Ruf als Suppenkasper inne und auch heute noch liebe ich Suppen und Eintöpfe neben Salaten und anderem bunten Gemüse. Nun aber zu den wesentlichen Dingen, zu meinem heutigen Rezept. Paprika, Karotten, Linsen, soweit so gut und auch nichts Besonderes. Das Aufregende an dieser Version sind allerdings die Kapern. Diese sorgen für Überraschung im Eintopf und liefern die notwendige Säure direkt mit. Klingt spannend? Ist es auch! Versucht es aus und berichtet, ob euch diese Neuinterpretation ebenso gut geschmeckt hat wie mir.

Paprika-Linseneintopf mit Kapern

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen:

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Karotten
1 rote Paprika
2 El Rapsöl
200 g rote Linsen*
3 Lorbeerblätter
Wasser
1 Dose gehackte Tomaten
2 El Kapern
Salz, Pfeffer, getrocknete Kräuter

Zubereitung:

  1. Zwiebel und Knoblauchzehen abziehen, fein hacken. Karotten schälen, in Scheiben schneiden. Paprika waschen, entkernen und in Streifen oder Würfel schneiden.
  2. Topf erhitzen, Rapsöl, Zwiebeln und Knoblauch zugeben, anschwitzen, dann Karotten, Paprika, Linsen und Lorbeerblätter zufügen. Unter Rühren weiterdünsten, dann mit Wasser aufgießen, zum Kochen bringen und bei kleiner Hitze ca. 10-15 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen gar sind. Bei Bedarf nochmal etwas Wasser nachgeben.
  3. Köcheln, bis das Wasser nahezu verdampft ist, dann die gehackten Tomaten und Kapern zugeben und den Paprika-Linseneintopf mit Salz, Pfeffer und nach Belieben getrockneten Kräutern würzen und servieren.
  4. Tipps: Dazu passen ganz klassisch auch Spätzle. Wer möchte, kann den Eintopf noch etwas aufregender abschmecken und z. B. mit Currypulver oder Kreuzkümmel würzen
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Keine Lust auf eine lange Kochorgie, aber der Hunger quält? An solchen Tagen gibt es bei mir häufig ein schnelles Ofengemüse. Dieses ist nicht nur super schnell und einfach zubereitet, sondern lässt sich herrlich variieren und eignet sich zudem ideal, um Gemüsereste aufzubrauchen. Daher ist das Rezept nur als absolutes Basisrezept anzusehen, das nach Belieben variiert werden kann, z. B. durch Zugabe von Kürbis, Süßkartoffeln und Paprika. Für mehr Aroma sorgen beispielsweise Knoblauch und robuste meditarrane Kräuter wie Rosmarin und Thymian, die beim Garen bereits zugegeben werden. Be creative!

Buntes Ofengemüse mit Hummus

ZUBEREITUNGSZEIT 25 Minuten
ZUTATEN für ca. 2 Portionen:

Für das Ofengemüse:
1 große Aubergine
2 Zucchini
4-6 Karotten
1 Zwiebel
500 g Pilze
1 Handvoll Sprossen

Für das Hummus:
1 Glas vorgegarte Kichererbsen
1/2 Zitrone
1 Tl weißes Nussmus*
etwas Wasser (oder Olivenöl)
frische Kräuter nach Wahl
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

So wird’s gemacht:
1) Auberginen, Zucchini und Karotten waschen, in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel abziehen, grob zerkleinern. Pilze putzen und vierteln. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und im Ofen bei 200 Grad ca. 20-25 Minuten garen.
2) In der Zwischenzeit das Hummus herstellen. Hierfür Kichererbsen abgießen, Zitronensaft auspressen. Alle Zutaten in einen Zerkleinerer geben und solange pürieren, bis eine homogene, cremige Masse entstanden ist. Mit Salz, Pfeffer abschmecken und zum Ofengemüse servieren. Sprossen waschen, trocken schütteln und über das Gemüse geben.

Hinweis: Da das Ofegemüse ohne Öl zubereitet wird, wird es natürlich nicht knusprig, gart aber dafür fettfrei und entfaltet ein tolles Aroma und kann ohne schlechtes Gewissen auch in großer Menge gegessen werden.

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