Beluga-Linsengemüse mit Knusperkartoffeln

Und ich habe es schon wieder getan: Ein weiteres Hauptgericht auf Basis von Hülsenfrüchten geht an den Start! Wieso? Weil ich Hülsenfrüchte, allen voran Linsen in sämtlichen Variationen und natürlich Kichererbsen, einfach liebe. Außerdem kann ich mir keine bessere, pflanzliche Proteinquelle vorstellen. Jederzeit verfügbar, im rohen Zustand lange haltbar, auch in Bio-Qualität sehr preiswert, super sättigend und das Wichtigste: super lecker! Besonders angetan haben es mir übrigens Beluga-Linsen. Sie haben den entscheidenden Vorteil, dass sie auch nach dem Garen nicht zerfallen, sondern schön Biss behalten. Somit eignen sie sich perfekt für Pfannengerichte und knackige Salate. Weiche Sorten, wie rote und gelbe Linsen, eignen sich wiederum perfekt für cremig-sämige Suppen und Pürees. Liebst Du Hülsenfrüchte auch so sehr wie ich und welches ist deine liebste Variante?

Beluga-Linsengemüse mit Knusperkartoffeln

Zubereitungszeit ca. 35 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen
120 g Belugalinsen
300 g Karotten
200 g Kartoffeln
1/2 kleine rote Zwiebel
1 EL Kokosöl
je 1 Prise Salz, Pfeffer
1/2 Bund Petersilie
150 g Gurke

Zubereitung:

  1. Linsen in 320 ml Wasser ca. 15  bis 20 Minuten garen, bis sie weich sind, aber noch leichten Biss haben, dann abgießen.
  2. In der Zwischenzeit die Karotten und Kartoffeln schälen. Karotten längs vierteln. Kartoffeln in kleine gleichmäßige Würfel schneiden. Zwiebel abziehen, halbieren und in feine Streifen schneiden.
  3. Kartoffeln im Kokosöl unter Wenden von allen Seiten anbraten, nach ca. 5 Minuten die Karotten und Zwiebeln hinzugeben und für weitere 5 Minuten braten. Wenn die Kartoffeln gar und knusprig sind, das Gemüse mit Salz und Pfeffer würzen. Petersilie abzupfen, waschen und grob hacken. Gurke waschen und in Scheiben schneiden.
  4. Nun die Linsen auf Teller verteilen und mit den knusprigen Kartoffelwürfeln und den gebratenen Möhren anrichten. Mit Petersilie und Gurkenscheiben garniert servieren.

Zahlreiche weitere Inspirationen

Falls Dir das nicht genug ist, findest Du in meiner Kategorie Hauptgerichte zahlreiche weitere herzhafte, linsenreiche Rezepte. Mein Liebling davon ist übrigens das würzige Süßkartoffel-Linsencurry, ganz dicht gefolgt vom Ofengemüse mit cremigem Hummus.

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Bunte Veggie-Harissa-Falafelbowl glutenfrei vegan

Heute gibt’s Falafelbowls

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Liebst Du Falafel genauso sehr wie ich? Perfekt, dann lies auf jeden Fall weiter. Wie es aber meistens der Fall ist, bekommt man meist sehr spontan Appetit auf die kleinen Kügelchen und hat dann keine Lust, erst Kichererbsen über Nacht einzuweichen und bis am nächsten Tag zu warten, richtig? Das Dilemma kennen wohl die meisten ziemlich gut. Ein Glück, dass es mittlerweile trockene Falafelmischungen gibt, die nur mit heißem Wasser übergossen werden müssen. Einige Minuten quellen und schon lassen sich daraus runde Bällchen formen, die anschließend entweder im Ofen ihr Sonnenbad nehmen oder in der Pfanne eine kurze Bräunungskur durchlaufen. In der Zwischenzeit kann vorbereitetes Gemüse und Salat nach Wahl in Schüsselchen drapiert werden und letztlich mit dem knusprigen Highlight gekrönt als bunte Falafelbowl serviert werden. Dazu ein erfrischender Joghurtdip und das leichte Abendessen ist gerettet.

Geschmacklich besonders positiv überzeugt hat mich der glutenfreie Harissa-Falafel-Mix von Bauck. Die Falafel haben nicht nur eine wunderschöne, leuchtende Farbe, sondern durch die fein abgestimmten Gewürze, wie ordentlich Paprika und Chili, auch eine richtig tolle Würze. Wer bei Chili sofort das Weite sucht: Der Mix ist schmackhaft-würzig, aber keinesfalls scharf. Ich für meinen Geschmack gebe mittlerweile sogar noch eine gehackte Chilischote extra unter die Falafel-Mischung, also keine falsche Angst. Falls Du aber lieber auf Nummer sicher gehen willst, empfehle ich Dir den klassischen Falafelmix ohne Harissagewürz. Wenn ich Dich nun neugierig gemacht habe: Perfekt. Dann nichts wie ab ans Schneidebrettchen und los.

Bunte Veggie-Harissa-Falafelbowl

Zubereitungszeit ca. 35 Minuten 
Zutaten für ca. 4 Portionen

2 Packungen Harissa Falafel von Bauck
400 g Süßkartoffeln
3 EL Rapsöl
150 g Salatblätter (z. B. Mini-Mangold, Baby-Spinat, Feldsalat)
200 g Cocktailtomaten
100 g Radieschen
100 g Gurke
1 Avocado
200 g veganer Joghurt Natur
½ Zitrone
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
2 EL Sesam
1 Beet Gemüsekresse

Zubereitung:

  1. Die Harissa Falafelmischungen in eine Schüssel geben und mit 300 ml kochendem Wasser übergießen. Gut vermengen, ca. 15 Minuten quellen lassen.
  2. Süßkartoffeln schälen, klein schneiden, mit 1 EL Rapsöl vermengen und im Ofen bei 180 Grad ca. 15 Minuten backen, danach leicht salzen.
  3. Salat putzen, waschen, trocken schleudern. Tomaten, Radieschen und Gurke waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Avocado von Stein und Schale lösen und klein schneiden.
  4. Joghurt mit Saft der Zitrone verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus der Falafelmasse kleine Kugeln formen und diese in restlichem Rapsöl (2 EL) knusprig braten.
  5. Salat mit Gemüse, Avocado und gerösteten Süßkartoffeln in Schüsseln anrichten, Falafelbällchen zugeben und mit Sesam bestreuen. Mit Joghurtsauce und nach Belieben Gemüsekresse garniert servieren.

Hinweis: Dazu passt frisches Fladenbrot.

Weitere Inspiration gefällig?

Wer noch mehr Ideen sucht, findet bereits jetzt einige Anregung auf der Rezeptseite von Bauck und eins kann ich Euch verraten: Deren Rezeptsammlung wird in nächster Zeit definitiv wachsen. Außerdem findet ihr selbstverständlich auch auf meinem Blog Free your Food weitere leckere Rezeptideen für Hauptgerichte und knackige Salate. Also los, ran an den Kochlöffel und losgekocht!

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Süßkartoffel-Spiralen mit Kartoffelknaller spicebar

Schnelle Süßkartoffel-Küche

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Wer kennt es nicht: Unter der Woche ist die Zeit für aufwändiges Kochen und komplizierte Zutaten einfach zu knapp. Dennoch ist dies keine Ausrede für Pizza, Döner und Co. als einfache Alternativen. Die Süßkartoffel-Spiralen mit Tomaten-Mandelcreme sind wieder der beste Beweis dafür, dass gesunde und leckere Küche sich nicht ausschließen und vor allem auch nicht zwangsläufig viel Zeit brauchen. Mit nur einer Hand voll Zutaten könnt ihr dieses tolle Gericht also ganz einfach nachzaubern. Jetzt gibt’s keine Ausreden mehr 🙂 Wer noch mehr Inspirationen sucht, kann sich gern durch meine anderen Hauptgericht-Rezepte klicken. Auch diese sind in der Regel in weniger als 30 Minuten fertig auf dem Tisch.

Süßkartoffelspiralen mit Tomaten-Mandelcreme

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen

200 g Champignon-Pilze
3 EL Rapsöl
2 kleine Süßkartoffeln
200 g kleine Tomaten
2 Knoblauchzehen
1,5 TL Kartoffelknaller ** (@spicebar)
2 EL Mandelmus
1/2 Bund Schnittlauch
1 Prise Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Pilze putzen, in Scheiben schneiden und in 1 EL Rapsöl anbraten. Dann beiseitestellen.
  2. Süßkartoffeln schälen und mit einem Spiralschneider in dünne Spiralen schneiden. Die Tomaten waschen und klein schneiden. Knoblauchzehen abziehen und ebenfalls klein schneiden.
  3. Eine Pfanne mit dem restlichen ÖL (2 EL) erhitzen, dann die Süßkartoffelspiralen und den Knoblauch zugeben. Kurz unter Rühren anbraten, dann die Tomaten und einen kleinen Schuss Wasser zugeben und unter Rühren ca. 5-8 Minuten weiter dünsten. Nun das Kartoffelknaller-Gewürz, die angebratenen Pilze sowie Mandelmus zugeben und gut vermengen.
  4. Zuletzt Schnittlauch in Röllchen schneiden, zu den Süßkartoffel-Spiralen geben und mit Salz, Pfeffer abschmecken.

Hinweis: Dazu passt ein erfrischender Dip aus veganem Joghurt mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft sehr gut.

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Haferbowl Salatbowl Haferfplätzchen

Der Sommer kommt und mit ihm die Lust auf frische, knackige Salate. Heute gesellt er sich mit knackiger Rohkost und saftigen Möhren-Haferplätzchen in eine Salatbowl und wird von einer fein-würzigen Bärlauch-Zitronen-Avocadocreme begleitet. Klingt das lecker? Oh ja!!! Probiert die Kombi unbedingt aus und nutzt vor allem die meiner Meinung nach viel zu kurze Bärlauchsaison, um das grüne Kraut so oft wie möglich zu essen. Es ist geschmacklich einfach unschlagbar und bringt zahlreiche gesundheitliche Wirkungen mit sich. Also schlagt zu! Die Bowl ist abgesehen von der Zeit für das Vorbereiten und Schneiden vom Gemüse super fix zubereitet und passt wirklich perfekt zu lauen Sommerabenden im Garten oder auf dem Balkon.

Bloggermeisterschaft 2018

Das folgende Rezept für die Salatbowl mit Möhren-Haferplätzchen und Bärlauch-Avocadocreme ist  mein Beitrag zur Bloggermeisterschaft 2018 von Hafer – Die Alleskörner, die nun bereits zum dritten Mal stattfindet. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, das heimische Getreide Hafer wieder bekannter und beliebter zu machen und über seine tollen Eigenschaften aufzuklären. Dies unterstütze ich gern und zeige euch die zarten Seiten von Hafer, die in den saftigen Möhren-Haferplätzchen perfekt zur Geltung kommen.

Dieses Jahr läuft die Bloggermeisterschaft  zum Thema Bowls. Ob süß oder herzhaft, ob fruchtig, ob deftig, ob warm, ob kalt: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Einziges Kriterium ist, dass das Rezept in jedem Fall Hafer enthalten muss. Für mich war es wichtig, die Möhren-Haferplätzchen als Highlight in der Bowl zu haben und den Fokus auf sie zu lenken. Entsprechend habe ich mich für eher schlichte Begleitzutaten entschieden und zwar grünen, knackigen Salat und Gemüserohkost. Für den besonderen Kick und die gewisse Süße sorgt fruchtiges Mangofruchtfleisch und die notwendige Würze bekommt das Ganze durch die aromatische Bärlauch-Avocadocreme. Mehr braucht es nicht, um ein unglaublich leckeres und zufriedenstellendes Essen auf den Tisch zu bekommen, welches zudem der sommerlichen Leichtigkeit gerecht wird. Ich würde einfach sagen: Probiert das Rezept selbst aus und lasst es euch schmecken!

Salatbowl mit Möhren-Haferplätzchen und Bärlauch-Avocadocreme

Möhren-Haferplätzchen

Zubereitungszeit ca. 40 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen:

Für die Möhren-Haferplätzchen:

250 g Karotten
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Gemüsebrühpulver
60 g feine Haferflocken
1 Prise Chilipulver
1,5 EL bunter Sesam
1 El Rapsöl

Für die Salatbowl:

1/2 Kopf Blattsalat
1/2 Gurke
200 g frische Rote Bete
1/2 Mango
1/2 Beet Kresse

Für die Bärlauch-Avocadocreme:

1 Avocado
1 Zitrone
20 g frischer Bärlauch (alternativ Basilikum oder Koriander)
1 Prise Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Möhren waschen, von den Stilenden befreien und grob zerkleinern. Knoblauchzehe abziehen und grob zerkleinern. Möhren und Knoblauch im Topf mit etwas Flüssigkeit und Gemüsebrühpulver ca. 10 Minuten garen, dann ausdampfen lassen. Überschüssiges Wasser abgießen, dann Haferflocken, Chilipulver und Sesam mit den gegarten Möhren pürieren. Aus der Masse ca. 6-8 Plätzchen formen.
  2. Salatblätter abzupfen, waschen und trocken schleudern. Gurke wasche, längs halbieren und in Scheiben schneiden. Rote Bete schälen, mit einem Spiralschneider spiralisieren ( alternativ mit dem Gemüsehobel in Streifen hobeln). Mango schälen und in feine Streifen oder Würfel schneiden.
  3. Avocado halbieren, von Stein und Schale lösen. Saft der Zitrone auspressen. Bärlauch putzen, waschen, trocken tupfen und grob zerkleinern. Avocado mit Zitronensaft und Bärlauch fein pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Möhren-Haferplätzchen in Rapsöl von beiden Seiten ca. 3 Minuten anbraten und anschließend mit dem Salat, der Rohkost, der Mango und der Bärlauch-Avocadocreme in tiefen Schalen anrichten. Mit der Kresse garnieren und genießen!

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