Mohn-Kokosplätzchen mit Marmelade

Zur Weihnachtszeit gehören Plätzchen einfach dazu. Heute stelle ich euch ein weiteres winterlich-weihnachtliches Rezept vor, das auf keinem Plätzchenteller fehlen darf: leckere Mohn-Kokosplätzchen mit Marmelade gefüllt! Ohne Soja, vegan und unglaublich lecker. Dazu eine heiße Schokolade oder eine Tasse Tee, ein gutes Buch, eine Wolldecke zum Einkuscheln…

Mohn-Kokosplätzchen mit Marmelade

Zubereitungszeit ca. 60 Minuten
Zutaten für ca. 30 Stück:
330 g Dinkelmehl
70 g Kokosraspel*
30 g Mohn
1 Prise Salz
100 g Xylit* (alternativ normaler Zucker)
1 Limette
200 g Pflanzenmargarine
150 g Marmelade nach Wahl
1 El Puderzucker

Zubereitung:

  1. Dinkelmehl, Kokosraspel, Mohn und Salz vermengen. Margarine mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, das Xylit nach und nach dazugeben. Den Abrieb der Limette ebenfalls zugeben.
  2. Anschließend von Hand die trockenen Zutaten mit der Margarine vermengen und zu einem glatten Teig verkneten. Teig im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen – dadurch lässt er sich etwas leichter verarbeiten – oder direkt weitermachen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig ca. 0,5 cm dick ausrollen, runde Plätzchen ausstechen und in jedes zweite Teigstück zusätzlich ein kleines Loch mittig ausstechen.
  3. Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 8 Minuten backen, dann auf einem Gitter auskühlen lassen. Eine längere Backzeit trocknet die Plätzchen nur aus!
  4. Auf die Plätzchen ohne Loch jeweils etwas Marmelade geben, darauf ein Plätzchen mit Loch setzen. Wenn alle Mohn-Kokosplätzchen zusammengesetzt sind, etwas Puderzucker darüberstreuen und die Kekse vernaschen oder luftdicht verpackt aufbewahren.
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Schokoherzen

Der Schnee rieselt leise, Kerzen erleuchten in den Fenstern – Weihnachten steht vor der Tür! Höchste Zeit, dass es auch hier bei mir auf dem Blog etwas weihnachtlicher wird. Zum Einstieg habe ich euch ein einfaches, dafür glutenfreies und super leckeres Rezept für Schokoherzen mit Wintergewürzen und aromatischen, gerösteten Nüssen. Sie sind recht fix gemacht, bedürfen keiner großen Backkünste und überzeugen durch hochwertige Zutaten und guten Geschmack. Passt nur auf, dass ihr sie nicht zu lange im Ofen lasst. Sonst wird aus den saftigen Schokoherzen im Nu eine trockene, krümelige Angelegenheit…
Weitere Winterrezepte folgen in Kürze, also schaut bald wieder hier bei Free your Food vorbei. Solange könnt ihr euch aber ansonsten auch die Zeit mit  leckeren Birnen-Smoothies oder knackigen, gebrannten Kokos-Mandeln  verkürzen.

Schokoherzen mit Wintergewürzen und Nüssen

Zubereitungszeit ca. 45 Minuten
Zutaten für ca. 50 Stück:

250 g gemahlene Haselnüsse
100 g gemahlene Mandeln
80 g Kokosblütenzucker*
3 El Haferflockenmehl* (oder anderes ggf. glutenfreies Mehl)
1 EL Kakaopulver
1 El Zimt*
1/2 Tl Anis
1 Prise Salz
1 Zitrone
4 El Wasser

Zum Garnieren
Zitronenguss:
180 g Puderzucker
1 Zitrone

oder
Schokofäden:
1 Tl Puderzucker
50 g Zartbitter-Kuvertüre

Zubereitung:

  1. Gemahlene Nüsse auf ein Backblech geben und bei 150 Grad im Ofen ca. 8 Minuten rösten.
  2. Geröstete Nüsse mit Kokosblütenzucker, Haferflockenmehl, Kakaopulver, Zimt, Anis und Salz in eine Schüssel geben, gut vermengen.
  3.  Abrieb der Zitrone und 2 El Zitronensaft  mit dem Wasser zur Trockenmasse geben und gut verkneten. Bei Bedarf etwas mehr Wasser oder Mehl zugeben.
  4. Wer möchte, kann den Teig etwa 40 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Er kann aber auch sofort weiterverarbeitet werden. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen, mit einer Herzchen-Form ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Mit dem verbleibenden Teig so verfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.
  5. Im Ofen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze ca. 5-7 Minuten backen, dann auf einem Gitter auskühlen lassen. Eine längere Backzeit trocknet die Plätzchen nur aus!
  6. Die erkalteten Plätzchen entweder mit einem Zitronenguss garnieren. Dazu den Puderzucker löffelweise mit Saft der Zitrone vermengen und glattrühren, bis eine zähflüssige Konsistenz erreicht ist und die Schokoherzen damit bestreichen. Alternativ die Plätzchen mit Puderzucker bestreuen und mit im Wasserbad geschmolzener Kuvertüre streifenförmig garnieren. Beides gut antrocknen lassen und dann genießen bzw. luftdicht verschlossen aufbewahren.
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Noch ist es eine Weile hin bis zum Weihnachtsfest, doch wieso nicht frühzeitig überlegen, was es an den Festtagen zum Essen geben soll und somit jeder Menge Stress entgehen? Mein Vorschlag für einen gelungenen Menüabschluss ist beispielsweise diese super cremige weihnachtliche Schokocreme mit knackig-frischen Granatapfelkernen und einer Schicht aus Spekulatius. Das Dessert ist sehr schnell vorbereitet und schmeckt der ganzen Familie, also weitere Punkte, die für diese Süßspeise sprechen. Worauf wartet ihr noch…?

Weihnachtliche Schokocreme

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Durchziehzeit ca. 1 Stunde

Zutaten für 2-3 Portionen:

50 g veganer Gewürzspekulatius
1 Pk. Simply V  Streichgenuss Nuss-Nougat **
70 ml Mandeldrink
2 Tl Kakaopulver*
1 El Apfelsüße
1 El Kakaonibs* (alternativ Schokotropfen)
1 Granatapfel

So wird’s gemacht:
1) Gewürzspekulatius grob zerbröseln und auf zwei oder drei Gläschen verteilen.
2) Streichgenuss Nuss-Nougat mit Mandeldrink und gesiebtem Kakaopulver glattrühren, mit Apfelsüße süßen, dann die Kakaonibs unterrühren.
3) Granatapfel entkernen, die weißen Trennhäutchen sorgfältig entfernen.
4) Schokocreme und Granatapfelkerne in die Gläschen schichten, mit Schokocreme abschließen und bei Bedarf etwas durchziehen lassen. Mit einigen Granatapfelkernen und Kakaonibs garnieren und servieren.

Hinweis: Statt Granatapfel kann auch pürierte Mango oder Kaki zwischen die Schokocreme geschichtet werden.
Wer möchte, kann die Creme zusätzlich mit Zimt aromatisieren oder – sofern keine Kinder mitessen – mit etwas Rum verfeinern.

 

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Nicht irgendein Risotto…

… nein – ein herrlich cremiges Pilzrisotto kommt heute auf den Mittagstisch.
Glaub mir, dass dieses vegane Risotto-Rezept einem herkömmlichen Risotto in Bezug auf Cremigkeit und Geschmack in nichts nachsteht, im Gegenteil. Die Kombination mit Champignons und frischem Babyspinat macht das Gericht sogar ideal tauglich, wenn sich Gäste ankündigen und kann sich sogar auf der Festtafel sehen lassen. Die feine Note erhält das Risotto wie üblich aus einem großzügigen Schluck Weißwein, für die herrlich cremige Konsistenz sorgt ein leckerer Mandelfrischkäse, der am Ende der Garzeit, wenn der Reis außen schlotzig ist, aber innen noch leicht Biss hat, unter den Risotto gezogen wird. Ein Träumchen… – nachkochen ausdrücklich erwünscht!

Cremiges Pilzrisotto


Zubereitungszeit ca. 35 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen:

2 El Pinienkerne*
300 g braune Champignons
2 Knoblauchzehen
2 Schalotten
4 El Olivenöl*
170 g Risottoreis*
100 ml veganer Weißwein
800 ml Gemüsebrühe
1 Handvoll Babyspinat
1 Pk. Simply V veganer Streichgenuss Kräuter
1 Prise Salz
1 Prise schwarzer Pfeffer

Zubereitung

1) Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldgelb anrösten.
2) Pilze putzen und klein schneiden. Knoblauchzehe abziehen. Schalotten abziehen, fein würfeln.
3) Eine Pfanne erhitzen, Olivenöl, Schalotten- und Knoblauchwürfel zufügen, kurz andünsten, dann Pilze und Risottoreis zugeben und glasig dünsten.
4) Mit Weißwein ablöschen, verdunsten lassen. Zwei Kellen Gemüsebrühe zugeben und unter stetigem Rühren köcheln lassen. Wenn die Flüssigkeit aufgenommen ist, erneut Brühe nachgeben. Vorgang wiederholen, bis der Reis gar ist, aber noch Biss hat (dauert ca. 20 Minuten).
5) Babyspinat waschen, grob zerkleinern, mit Streichgenuss unter das Risotto ziehen und mit Salz, Pfeffer abschmecken. Das Risotto mit Pinienkernen garniert servieren.

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Wie bereits angekündigt, kommen nun auch meine Beiträge und Rezepte, um sich die Adventszeit zu versüßen und das Warten bis zum Fest zu verkürzen. Den Anfang haben die gebrannten Kokosmandeln mit Kokosblütenzucker gemacht, als nächstes gibt es nun den Klassiker schlechthin: Lebkuchen – genauer gesagt Elisenlebkuchen. Ich habe Lebkuchen schon immer geliebt und mich nun umso mehr gefreut, dass gleich mein erster Versuch, Elisenlebkuchen vegan zu backen, so gut geglückt ist. Da lohnt sich der Aufwand wirklich, versprochen, und ich habe die Lebkuchen zwischenzeitlich sogar schon das zweite Mal innerhalb weniger Tage gebacken, so lecker und beliebt sind die. Einige meiner Freunde haben sie nach einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt ebenso verkostet und waren hellauf begeistert: So lecker, so saftig – da geht noch einer. Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen…

Vegane Elisenlebkuchen

ZUBEREITUNGSZEIT ca. 60 Min
ZUTATEN für ca. 30 Stück:

200 g Marzipanrohmasse
250 g Erythrit*
1 Dose Kichererbsen (Flüssigkeit davon)
1,5 Tl Guarkernmehl
100 g Dinkelmehl
150 g gemahlene Mandeln
2 Bio-Orangen
15 g Lebkuchengewürz
ca 30 Oblaten (70er Durchmesser)
300 g Zartbitterschokolade oder Kuvertüre
gehackte Mandeln, ganze Mandeln, Matcha zur Deko

So wirds gemacht:

1) Marzipan in ca. 70 ml Wasser in einem Topf bei geringer Hitze erhitzen und glatt rühren. Erythrit im Mixer pulverisieren. Kichererbsen abgießen, Flüssigkeit dabei auffangen, die Kichererbsen anderweitig verwenden (z. B. für diesen Hummus).
2) Kichererbsenwasser mit Guarkernmehl und pulverisiertem Erythrit mit dem Handrührgerät mehrere Minuten fest aufschlagen (das Produkt dessen nennt sich Aquafaba).
3) Mehl, Mandeln, Schalenabrieb der Bio-Orangen und Lebkuchengewürz vermengen, geschmolzenes Marzipan und den Aquafaba vorsichtig unterheben.
4) Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Lebkuchenmasse mit einem Esslöffel auf Oblaten setzen, glatt streichen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Gitter setzen. Im Ofen bei 180 Grad ca. 13-15 Minuten backen. Nicht wundern: Die Masse wird erst beim Abkühlen fester.
5) Zartbitterschokolade oder Kuvertüre grob hacken, über dem Wasserbad schmelzen und die ausgekühlten Lebkuchen damit bestreichen. Bei Belieben mit Mandeln garnieren.

Hinweis: Das Rezept enthält ausnahmsweise kleine Mengen an Haushaltszucker, weil ich kein Marzipan ohne Zucker finden konnte, sofern es das überhaupt gibt und auch die Schokolade nicht ganz frei davon ist. Doch es ist Weihnachtszeit, da darf man sich auch mal etwas gönnen!

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