Sellerie schmeckt frisch entsaftet pur oder mit anderen Obst- und Gemüsesorten hervorragend und eignet sich bestens für eine Saftkur.

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Gesunder Safttrend zum Genießen

Weiter geht’s zum Thema Sellerie. In meinem vorherigen Beitrag über Selleriesaft bin ich ausdrücklich darauf eingegangen, wie ich mich an das Stangengemüse herangetastet habe und wie spannend ich die feine Würze von dem Gemüse mittlerweile finde. Wem reiner Selleriesaft eine Nummer zu heftig ist oder wer sich erst langsam an das gesunde Gemüse herantasten möchte, sollte nun unbedingt zum heutigen Rezept scrollen.

Frisch gepresster Sellerie-Saft mit Apfel und Orange

Zubereitungszeit ca. 5 Minuten
Zutaten für ca. 3 Portionen

1 Staudensellerie (ca. 400 g)
1 Apfel
1-2 Orangen
erforderliches Zubehör: Entsafter, z. B. Slow Juicer ES 3571* von Severin

Zubereitung:

  1. Den Sellerie waschen und auseinander nehmen. Die Stangen grob zerkleinern.
  2. Apfel waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Orangen schälen und in kleinere Stücke teilen.
  3. Den vorbereiteten Sellerie sowie das Obst nach und nach mithilfe von einem Slow Juicer entsaften und den fertigen Saft unverzüglich trinken.

Tipp: Mit dem Trester, der beim Entsaften anfällt, kannst Du z. B. ein leckeres Trester-Porridge zubereiten, damit keine Lebensmittelverschwendung entsteht.

Du bist auf der Suche nach weiteren Rezeptinspirationen?

Hier auf Free your Food gibt es bereits eine große Auswahl an Gerichten, mit denen du dich durch den ganzen Tag schlemmen kannst. Von Frühstücksideen über Smoothies, Salate und Kuchen bis hin zu herzhaften Gerichten ist für jeden Geschmack das Richtige dabei. Als Hauptgerichte empfehle ich z. B. eine bunte Salatbowl mit Hafer-Karottenplätzchen oder Ofengemüse mit Hummus. Als Frühstück eignen sich wiederum eine bunte Himbeer-Chia-Bowl sowie ein Proteinporridge mit Granatapfel und Heidelbeeren. Zum Nachmittagskaffee oder Naschen zwischendurch eine Handvoll Kokos-Beeren-Müslicookies? Schaue dich gern auf meinen Rezeptseiten um!

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Frischer Selleriesaft ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber Ausprobieren lohnt sich und vielleicht bist auch Du am Ende positiv überrascht.

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Selleriesaft als Gesundheitselixier

„Schatz, heute gibt es Selleriesaft!“ Ich kann es mir geradezu bildlich vorstellen, viele werden leicht abgeneigt ihr Gesicht verziehen, wenn man auf Selleriesaft zu sprechen kommt. Immerhin zählt Stangensellerie nicht gerade zum Lieblingsgemüse der Deutschen und kommt abgesehen vom Suppengrün bei den meisten nur selten zum EInsatz. Worüber ich mir jedoch ebenso ziemlich sicher bin, viele haben frisch gepressten Selleriesaft in ihrem Leben noch nicht einmal auch nur probiert!
Fühlst Du dich dabei ertappt? Falls ja, lass Dir eins gesagt sein: Auch ich habe bis kürzlich eher einen Bogen um das Stangengemüse gemacht und war – obwohl ich mit Sauerkrautsaft und Co. kein Problem habe – eher skeptisch, was den noch recht jungen Safttrend aus Amerika anbelangt.

Sellerie in der Saftkur, beim Saftfasten und als Gelegenheitsdrink

Da ich es jedoch immer spannend finde, Dinge selbst auszuprobieren, um mitsprechen zu können, habe ich entschlossen, dies zu ändern und das Gemüse einfach mal durch meinen Slow Juicer * zu jagen Nicht umsonst liegen Saftkuren und Saftfasten aktuell so sehr im Trend. Von den meisten werden die bewussten Safttage sicherlich genutzt, um den Körper ein wenig zu entlasten und zu detoxen und dabei vielleicht sogar das eine oder andere Kilo loswerden zu können. Doch auch außerhalb einer strikten Saftkur lohnt es sich, Selleriesaft genauer unter die Lupe zu nehmen, da er sich auch für den gelegentlichen Verzehr super eignet. Sellerie liefert übrigens viel Kalium und Calcium und auch Vitamin C sowie ätherische Öle sind reichlich enthalten.

Frischer Sellerie aus saisonalem, regionalem Anbau

Selleriesaft mit Saft aus frischen Orangen und Äpfeln wirkt belebend und schmeckt angenehm würzig.

Da bereits ab Mai die erste Freilandware verfügbar ist und sich die Verfügbarkeit in den nächsten Sommermonaten stets steigern wird, war es höchste Zeit, sich nochmals genauer mit dem Gemüse auseinanderzusetzen. Fast wagemutig, aber auch neugierig habe ich mich also kürzlich in den Supermarkt begeben, nach Sellerie Ausschau gehalten und wurde fündig. Zuhause wurde dann direkt mein neuer Slow Juicer angeschmissen und dem Sellerie ging es an den Kragen.

Geschmackstest bestanden

Das Ganze gab es direkt in zwei Varianten: Einmal in der puren Variante mit 100 % Sellerie und einmal in der abgemilderten Variante, bei der zusätzlich entsaftete Äpfel und Orangen durch den Slow Juicer* gedreht wurden. Wie bereits eingangs erwähnt, ich war selbst skeptisch, was den frischen Selleriesaft anbelangt. Nach der Verkostung war ich jedoch positiv überrascht. Klar, der reine Selleriesaft ohne jegliche Zusätze ist natürlich schon eine Nummer. Als absoluter Sellerie-Hasser wird man sich damit sicherlich nicht anfreunden können. Wer dem Ganzen jedoch offen gegenüber steht, der wird eine kleine geschmackliche Reise durchleben.

Falls der reine Selleriesaft Dir zu heftig ist, dann empfehle ich Dir in jedem Fall, nochmals einen neuen Anlauf zu startet und Sellerie mit Obst nach Wahl im Verhältnis 1:1 zu mischen. Als konkretes Rezept empfehle ich Dir z. B. meinen Sellerie-Saft mit Apfel und Orange. Die Würze, für die Sellerie bekannt ist, kommt in dieser Kombi wirklich vorzüglich durch. Auch Ananas passt aber perfekt. Probiere es aus!

Frisch gepresster Selleriesaft

Zubereitungszeit ca. 5 Minuten
Zutaten für ca. 2-3 Portionen

1 Staudensellerie (ca. 400 g)
erforderliches Zubehör: Entsafter, z. B. Slow Juicer ES 3571*

Zubereitung:

  1. Den Sellerie waschen und auseinander nehmen. Die Stangen grob zerkleinern, nach und nach mithilfe von einem Slow Juicer entsaften und den fertigen Saft unverzüglich trinken.

Tipp: Mit dem Trester, der beim Entsaften anfällt, kannst Du z. B. ein leckeres Trester-Porridge zubereiten, damit keine Lebensmittelverschwendung entsteht.

Du bist auf der Suche nach weiteren Rezeptinspirationen?

Hier auf Free your Food gibt es bereits eine große Auswahl an Gerichten, mit denen du dich durch den ganzen Tag schlemmen kannst. Von Frühstücksideen über Smoothies, Salate und Kuchen bis hin zu herzhaften Gerichten ist für jeden Geschmack das Richtige dabei. Als Hauptgerichte empfehle ich z. B. eine bunte Salatbowl mit Hafer-Karottenplätzchen oder Ofengemüse mit Hummus. Als Frühstück eignen sich wiederum eine bunte Himbeer-Chia-Bowl sowie ein Proteinporridge mit Granatapfel und Heidelbeeren. Zum Nachmittagskaffee oder Naschen zwischendurch eine Handvoll Kokos-Beeren-Müslicookies? Schaue dich gern auf meinen Rezeptseiten um!

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Leuchtend grün, fein gemahlen, wohlschmeckend und unglaublich vitalisierend: Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, wird ihn lieben und nicht mehr darauf verzichten wollen… die Rede ist von Matcha*. Matcha, was soviel heißt wie gemahlener Tee, wird in einem aufwendigen Verfahren hergestellt und ist in Japan bereits seit Jahrhunderten fester Bestandteil der Teekultur. In Deutschland hingegen hat das grüne Pulver erst in den letzten Jahren Akzeptanz und Wertschätzung erfahren. Seither nimmt die Zahl der Matcha-Addicts  – aus guten Gründen – jedoch kontinuierlich zu.

Der Exklusive

Der pulverisierte Grüntee wird traditionell in Japan gewonnen. Für seine Herstellung werden die Blätter der Tencha-Teepflanzen verwendet, die die letzten Wochen vor der Ernte beschattet werden. Durch die reduzierte Lichtzufuhr wird vermehrt der Pflanzenfarbstoff Chlorophyll gebildet, doch neben der charakteristischen Farbgebung ist die Beschattung auch für die Entwicklung des fein-aromatischen Geschmacks ausschlaggebend.
Hierbei gilt: Je länger die Beschattung, desto grüner die Farbe, desto milder der Geschmack und desto qualitativ hochwertiger der Tee. Das Schwierige dabei ist, dass der Lichtentzug Stress für die Teepflanze bedeutet, was dazu führt, dass sie nach einiger Zeit kaputt geht. Dies verdeutlicht die besondere Herausforderung für die Teebauern: Auf der einen Seite führt ein Mehr an Beschattung zu einer enormen Qualitätssteigerung, auf der anderen Seite steigt durch Herauszögern der Ernte das Risiko, dass die Pflanzen kaputt gehen und die Ernte vernichtet ist. Es erfordert daher eine enorme Kompetenz, die nur wenige Teebauern weltweit inne haben. Dieser komplexe Herstellungsprozess sowie die Tatsache, dass in einer Steinmühle pro Stunde nur ca. 40 g Tencha-Blätter zu Matcha gemahlen werden können, sind die ausschlaggebenden Punkte, weshalb Matcha einer der exklusivsten und teuersten Tees weltweit ist.

matchatea

Anders als bei herkömmlichen Tees, bei denen die Teeblätter mit heißem Wasser aufgegossen und dann wieder abgeseiht werden, wird für die Matchazubereitung das aus ganzen Teeblättern hergestellte Pulver verwendet. Dadurch ist gewährleistet, dass seine wertvollen Inhaltsstoffe komplett aufgenommen werden. Zu diesen zählen unter anderem Antioxidantien, die den Organismus vor Zellschäden schützen, sowie zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, die insbesondere durch die Beschattung in höheren Konzentrationen gebildet werden. Um diese weitgehend zu erhalten, wird empfohlen, den Matcha im Kühlschrank zu lagern, weil dadurch die Oxidation verhindert bzw. zumindest deutlich verlangsamt wird. Weiterhin enthält Matchapulver eine beachtliche Menge an Koffein, das im Gegensatz zu Kaffee nur langsam in die Blutbahn aufgenommen wird und somit langanhaltend für Energie, klare Gedanken und eine hohe Leistungsfähigkeit sorgt.

grün, grüner, Matcha ~ Qualitätsmerkmale

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach dem grünen Pulver wächst auch die Zahl der Anbieter am Markt enorm. So wird beispielsweise billiger Matcha aus China auf den Markt geschwemmt. Da das enorme Angebot es erschwert, den Überblick zu behalten und die qualitativ hochwertigen Sorten unter den vielen Mogelpackungen zu identifizieren, findest Du hier die wichtigsten Qualitätsmerkmale, auf die Du beim Kauf achten solltest.

Ein guter Matcha

  • kommt aus Japan
  • ist Bio-zertifiziert
  • hat eine leuchtend-grüne Farbe
  • ist mild im Geschmack
  • riecht angenehm

Ein Grundsatz gilt bei Matcha jedenfalls unbestritten: Qualität hat ihren Preis.
Je teurer der Matcha, desto höherwertiger und milder ist er!

 

Matchadeckel

 

Step-by-step zum perfekten Matcha

Genauso wie die Herstellung des deluxiösen Grünteepulvers will auch die Zubereitung gelernt sein, denn ganz so einfach wie einen Teebeutel in die Tasse zu hängen und mit kochendem Wasser zu übergießen ist es nicht! Keine Sorge, es ist nicht schwer, aber es gibt einfach einige Dinge zu beachten, damit der Matcha sein volles Aroma entfalten kann und die Teezeremonie zu einem einzigartigen Geschmackserlebnis wird.

Zubehör:

  • Klingt vielleicht doof, ist aber so: Aus einer hübschen Matchaschale* schmeckt der Tee mindestens doppelt so gut. Wenn Du dich erst an Matcha herantastest, reicht selbstverständlich auch ein anderes Gefäß aus, Hauptsache es ist groß genug, um den Tee darin aufzuschlagen, aber auf lange Sicht lohnt sich die Investition in eine schöne Schale definitiv… oder zwei oder drei… 🙂
  • Unverzichtbar für die fein-cremige Matcha-Schaumkrone ist ein handgefertigter Bambusbesen*, auch Chasen genannt. Dieser wird am besten auf einem speziellen Besenhalter aufbewahrt.
  • Ideal zur genauen Dosierung des grünen Pulvers ist ein Bambuslöffel, alternativ geht natürlich auch ein herkömmlicher Teelöffel.
  • Damit sich keine Klümpchen bilden, sollte der Matcha vorab durch ein engmaschiges Sieb gestrichen werden.

Zubereitung:

  1. Möglichst weiches Wasser aufkochen und auf 80 °C abkühlen lassen.
  2. Zwischenzeitlich ca. zwei volle Bambuslöffel Matcha durch ein Sieb direkt in die Matchaschale streichen.
  3. Wenn das Wasser abgekühlt ist, den Bambusbesen anfeuchten, etwas Wasser (ca.100-150 ml)  zum Matcha in die Schale geben und mit auf-und-ab-Bewegungen den Matcha schaumig schlagen.
  4. Nachdem sich eine schöne Schaumkrone gebildet hat, die Schale mit mehr Wasser aufgefüllen.
  5. Sich Zeit nehmen, gemütlich hinsetzen, Augen schließen, Musik hören oder nette Gespräche führen und den aromatischen Matcha genießen!

Hinweis: Falls der Matcha bitter schmeckt, ist dies in aller Regel auf Aufgießen mit zu heißem Wasser oder schlichtweg eine zu hohe Dosierung zurückzuführen. Halte Dich nächstes Mal also einfach noch genauer an die oben beschriebenen Zubereitungsschritte, dann kann fast nichts mehr schief gehen!

Matchaschalen

Matcha-Latte & Co.

Traditionell wird Matcha wie oben beschrieben zubereitet: pur, nur Wasser und Matcha-Pulver, weiter nichts. Hierfür ist unbedingt ein qualitativ hochwertiger Matcha zu empfehlen, da sich pur genossen enorme Qualitätsunterschiede bemerkbar machen. Nichtsdestotrotz gibt es zahlreiche weitere Verwendungsmöglichkeiten, um das Grünteepulver in die Küche zu integrieren. Die bekannteste davon ist vermutlich die an die italienische Latte Macchiato angelehnte Matcha Latte*. Hierzu wird heiße (Pflanzen-)Milch, Matchatee und Milchschaum so in ein Glas gegeben, dass die drei Schichten sich nicht miteinander vermischen, sondern sich deutlich erkennbar voneinander abheben. Weitere Ideen sind das Beimischen in (grüne) Smoothies oder einfach das Drüberstreuen über das morgendliche Müsli, doch auch beim Backen findet das grüne Pulver Verwendung. Es kann dem Teig für Brötchen, Kuchen, Pancakes und mehr beigemischt werden und sorgt so für eine leuchtend grüne Farbe. Hierfür kann durchaus ein etwas weniger exklusives und preiswerteres Matchapulver verwendet werden, das oft unter der Bezeichnung Matcha for Cooking angeboten wird.

Wie Du sicher aus diesem Beitrag herauslesen konntest, bin ich ein kleiner Matchajunkie, der nicht mehr auf die tägliche Dosis Matcha verzichten möchte. Ich hoffe, ich konnte Dir einige wissenswerte Infos vermitteln und Dich vielleicht dazu inspirieren, das Kultgetränk – sofern nicht eh schon geschehen – auszuprobieren. Schau doch beim nächsten Einkaufsbummel einfach mal beim Teehändler deines Vertrauens vorbei. Dort wirst du auf Wunsch kompetent und individuell beraten und mit weiteren Hintergrundinformationen zu den einzelnen Qualitätsstufen versorgt. Ich bin mir sicher, so findet jeder den Matcha, der zu den eigenen Erwartungen und zum Portemonnaie passt.

Kleine Warnung noch am Rande: Matcha kann süchtig machen… 🙂

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Vegan kochen und trotzdem genießen?

Was für viele anfangs wie ein Widerspruch klingt, stellt sich schnell als unglaublich treffend heraus, denn rein pflanzlich zu leben bedeutet keine Eintönigkeit und Verzicht – im Gegenteil. Durch die Umstellung zu einer veganen Ernährungsweise lernen viele Menschen für sie bisher unbekannte Lebensmittel erst kennen und erweitern dadurch ihr Nahrungsspektrum deutlich, anstatt es zu schmälern. Einige haben beispielsweise erst durch die Auseinandersetzung mit einer pflanzlichen Ernährung Lebensmittel wie Quinoa, Amaranth und Mandelmus entdeckt und schätzen gelernt.

Vegan und ohne Soja?

Als ich mich intensiv mit der veganen Ernährung beschäftigte, stellte ich schnell fest, dass Soja nahezu unverzichtbar zu sein schien. Fast in jedem Kochbuch und in den meisten Rezepten werden zahlreiche sojahaltige, meist stark verarbeitete Produkte verwendet. Tatsächlich eignen sich Produkte auf Basis von Soja gut, um tierische Lebensmittel zu ersetzen und ähnliche Geschmackserlebnisse zu schaffen. Soweit so gut. Was aber, wenn Menschen die grüne Hülsenfrucht nicht vertragen oder aus diversen Gründen versuchen, diese zu vermeiden? Schließt dies eine vegane Ernährung dann automatisch aus? Hierzu kann ich ein ganz klares NEIN aussprechen. Eine Sojaunverträglichkeit ist zwar eine Herausforderung, aber kein Hindernis für eine vegane Lebensweise. Klar wird dadurch die Auswahl, insbesondere Außer-Haus, deutlich eingeschränkt, doch es ist dennoch gut möglich, sojafrei und vegan zu leben.

Ich möchte zeigen, dass die vegane Küche weit mehr bietet als Fleischersatzprodukte und Soja. Deshalb habe ich Rezepte auf Basis von Früchten, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen kreiert, die die enorme Vielfalt der pflanzlichen Ernährung spiegeln, frisch und lecker schmecken und zudem gut für Gesundheit und Wohlergehen sind. Die meisten Rezepte sind schnell zubereitet und ermöglichen es somit auch im stressigen Alltag, vollwertige Mahlzeiten auf den Tisch zu zaubern.

Neugierig geworden? Dann nichts wie los; klick Dich durch meine vielseitigen Rezepte und lass Dich inspirieren.

An den Kochtopf, fertig, los!

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Maca Wurzel Pulver Superfood gesunder Lifestyle vegan

Maca ist neben Chiasamen und Gojibeeren vermutlich eines der bekanntesten Superfoods und hat die Supermarktregale in den vergangenen Monaten im Nu erobert. Die wertvolle Pflanze, die in ihrem Aussehen einer knollenförmigen Pastinake ähnelt, wird seit Jahrhunderten von den Inka im Hochland von Peru kultiviert und hoch geschätzt. In Deutschland ist sie in der Regel nur in getrockneter und pulverisierter Form erhältlich, teils sogar direkt in Kapseln zum Einnehmen verpackt.

Wirkungen von Maca

Der cremefarbenen Wurzelknolle wird eine Vielzahl an Wirkungen nachgesagt, z. B. soll sie

  • mehr Kraft und Energie beim Sport liefern,
  • zu schnellerem Muskelwachstum verhelfen,
  • die notwendigen Regenerationszeiten zwischen Sporteinheiten verringern,
  • Wechseljahrbeschwerden lindern,
  • die Stimmung aufhellen und sogar
  • die Potenz und Libido fördern.

Ein wissenschaftlicher Nachweis über diese Wirkungen existiert – wie bei den meisten anderen Superfoods – derzeit nicht. Dennoch spricht einiges dafür, das feine Pulver gelegentlich in den Alltag zu integrieren, denn Maca kann auf jeden Fall mit seinen Inhaltsstoffen (u. a. Eisen, Calcium, Magnesium, Zink, diverse Vitamine) und geschmacklich voll überzeugen.

Geschmack und Verwendung  von Maca

Selbstverständlich weißt jedes Lebensmittel einen vollkommen einzigartigen Geschmack auf, was es schwer macht, die entsprechenden Eigenschaften zu beschreiben. Dennoch wird oft gesagt, dass Maca geschmacklich an Vanille erinnert und zudem eine dezente Süße hat. Wie dem auch sei ist es am einfachsten, das feine Pulver einfach mal zu probieren und sich selbst sein Urteil darüber zu bilden, aber Achtung: Es gibt enorme Qualitäts- und somit auch Preisunterschiede. Ich empfehle auf jeden Fall darauf zu achten, dass das Macapulver rohköstlich ist. Nur dann ist gewährleistet, dass die wertvollen Inhaltsstoffe der Macawurzel auch vollständig im Produkt enthalten sind.

Die Süße und die besondere Note des peruanischen Wurzelgemüse kommen super in fruchtigen oder grünen Smoothies und im Frühstücksmüsli zum Tragen. Macapulver kann jedoch auch beim Backen dem Mehl beigemischt werden, beispielsweise für Kekse. Besonders wärmend für die Wintermonate ist eine gewürzte heiße Schokolade mit Zimt, etwas Maca und nach Belieben einer kleinen Prise Chili. Probiere es aus!

 

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