Gefriergetrocknete Früchte

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Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm das volle Angebot an frischen Früchten der Saison. Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und viele weitere saftige Beeren warten ebenso wie Pfirsiche, Aprikosen und mehr darauf, von uns genascht zu werden. Herrlich. Rein aus kulinarischer Sicht ist daher der Sommer definitiv meine liebste Jahreszeit.

Nun kann das tolle Wetter leider nicht das ganze Jahr so anhalten und entsprechend wird sich das Angebot in den Wintermonaten wieder deutlich schmälern. Die gute Info: Es gibt eine Möglichkeit, sich den Geschmack und das Aroma des Sommers auch in den kühleren Monaten auf den Teller zu holen und das, ohne dass Erdbeeren und Co. außerhalb der Saison einmal um die halbe Welt geschippert werden müssen. Möglich machen es entsprechende Verarbeitungsprozesse, bei denen vollreifen Früchten schonend das Wasser entzogen wird. Dadurch werden sie zum einen lange haltbar. Zum anderen bekommen sie, wenn das Verfahren der Gefriertrocknung zum Einsatz kommt, eine knackige Konsistenz und laden zum gesunden Snacken und Knuspern ein. Diesen Weg wählt auch das Unternehmen NutriPur, das eine Vielzahl an gefriergetrockneten Früchten – sortenrein oder als Fruchtmix aus verschiedenen Früchten – anbietet. Die Ernte der Früchte erfolgt dann, wenn diese Hauptsaison haben und voll ausgereift sind. Dadurch sind ein intensives Aroma und eine natürliche Süße gewährleistet. Nach dem schonenden Trocknungsprozess werden die Früchte entweder direkt abgepackt oder in einem weiteren Schritt gemahlen. Das reine Fruchtpulver** kann schnell und einfach in der Küche integriert werden. Es verleiht zum einen cremigen Joghurt- und Quarkspeisen Geschmack und eine intensive Farbe. Außerdem kann es in Smoothies gemixt oder beim Backen von Kuchen, Waffeln oder Pancakes zugegeben werden.

RezeptGewürze Café de Paris

Neben den knackigen Fruchtsnacks und den Fruchtpulvern bietet das Unternehmen außerdem diverse Superfoods und Proteinpulver an, ebenso wie hochwertige Gewürze und Gewürzmischungen, die in einem edlen Behälter verpackt sind. Diese eigen sich ideal zum Verschenken, da allein die Verpackung optisch sehr ansprechend. Getestet habe ich bislang nur die Gewürzmischung „Café de Paris“**, eine fein abgestimmte Mischung aus erlesenen Kräutern, Tomaten, Paprikapulver und einigen natürlichen Zutaten mehr. Ich habe sie zum einen zum Verfeinern von Ofenkartoffeln verwendet und zum anderen kam sie beim Abschmecken von Grillgemüse und Gemüsepfannen zum Einsatz. Besonders gut harmonieren soll „Café de Paris“ auch in Kräuterbutter bzw. Kräutermargarine sowie im Salatdressing. Ich werde in den kommenden Wochen definitiv noch einiges mehr mit den tollen Produkten ausprobieren. Bis dahin hinterlasse ich euch aber erstmal ein recht einfaches, aber super leckeres Rezept für eine fruchtige Joghurtbowl mit Erdbeerpulver und frischem Obst. Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit!

Joghurtbowl mit Erdbeerpulver und frischem Obst

Zubereitungszeit ca. 5 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen

Joghurtbowl mit Erdbeerpulver

350 g Joghurt nach Wahl
4 TL Erdbeerpulver
Ahornsirup nach Bedarf
1 Banane
200 g Beeren nach Wahl
3 TL Chiasamen

Zubereitung:

  1. Joghurt mit Erdbeerpulver glattrühren, nach Belieben mit Ahornsirup süßen.
  2. Banane schälen und in Scheiben oder Würfel schneiden. Beeren putzen, ggf. waschen und vorbereiten. Je nach Größe zerkleinern.
  3. Zuerst die Banane auf zwei Gläser oder Schüsseln verteilen und mit der Hälfte des Erdbeerjoghurts bedecken. Chiasamen drüber geben, dann 150 g von den Beeren und den restlichen Erdbeerjoghurt ins Glas geben und mit den restlichen Beeren (50 g) garnieren.
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Matcha-Mango-Smoothiebowl

Wie ihr sicherlich bereits wisst, bin ich totaler Matcha-Fan und das schon seit langem. Deshalb habe ich damals auch einen meiner ersten Blogartikel dem Thema Matcha gewidmet (hier nachlesen). Trotzdem gibt es auch bei mir Phasen, in denen ich schlichtweg vergesse, wie toll Matcha ist und ihn nur selten trinke. Kürzlich ist er mir aber im Kühlschrank wieder in die Finger geraten und mir war klar, dass ich mal wieder etwas Tolles damit zaubern sollte. Herausgekommen ist diese wirklich sehr simple Mango-Matcha-Smoothiebowl, die selbst denen schmeckt, denen Matcha pur einfach zu herb und zu grasig ist. Probiert es aus: In Kombination mit Banane und Mango harmoniert er wirklich sehr gut und lässt euch erfrischt in den Tag starten.

Mango-Matcha-Smoothiebowl mit Toppings nach Wahl

Zubereitungszeit ca. 5 Minuten (+ ggf. zusätzlich Gefrierzeit)
Zutaten für ca. 2 Portionen

1 Mango (frisch oder gefroren)
1 Banane (frisch oder gefroren)
1-2 TL Matcha-Pulver
200 ml Pflanzendrink nach Wahl

Als Topping:
eine Auswahl an Nüssen, Samen, Getreideflocken, gepufften Cerealien, frischem / getrocknetem Obst, Kokosraspel, Schokodrops uvm.

Zubereitung:

  1. Mango von Stein und Schale lösen. Banane schälen. Beides grob zerkleinern, mit Matcha-Pulver und Pflanzendrink nach Wahl cremig pürieren, bis keine Stücke mehr vorhanden sind.
  2. Den Matcha-Smoothie auf zwei Schalen verteilen. Anschließend die Mango-Matcha-Smoothiebowl mitToppings nach Wahl garnieren und sofort genießen.

    Hinweis: Besonders erfrischend und gut geeignet ist die Frühstücksidee, wenn das Mangofruchtfleisch und die geschälte Banane vorab tiefgefroren und in kaltem Zustand weiter verarbeitet werden.

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Burgerglück vegane Burger Collage

Ich freue mich so wahnsinnig, euch mein neues, großes Werk präsentieren zu dürfen. Am 6. April und somit passend zur Grillsaison ist nämlich mein zweites veganes Kochbuch veröffentlicht worden. Es trägt den Titel “Burgerglück*”  und enthält – wie unschwer zu erraten – die ganze Bandbreite an Rezepten, die es für den vollkommenen Burgergenuss benötigt. Wie auch bei meinem ersten Buch “Free your Food*” erwartet euch dort eine bunte Vielfalt an pflanzlichen, wohlschmeckenden und zugleich gesunden Rezepten mit Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkorngetreide als Basiszutat. Das Buch führt euch durch die Länderküchen der Welt und interpretiert ein und dasselbe Gericht auf unzählige Weisen: ob der asiatische “Lemongrass-Thai-Burger”, der “Sunrise in Africa”, der japanischer Burger im Sushi-Style namens “Little Toyko” oder die deutsche Variation “Röstimania” mit Sauerkraut und Kartoffelrösti. Lasst euch überraschen von der enormen Vielfalt und überzeugt euch selbst, dass nicht nur Gurken, Tomaten und Tofu auf dem Burgerbun landen. Abgerundet werden die Kreationen durch selbstgemachte Saucen, die z. B. entweder eine leichte Süße, ein herrlich würziges Raucharoma oder eine senfige Schärfe mit sich bringen. Wer kein Gluten verträgt oder gern auf das Klebereiweiß verzichten möchte, findet ebenso zahlreiche Rezeptideen und praktische Tipps, wie es gelingt, trotz Unverträglichkeit voll genießen zu können, denn auch glutenfreie Burger sind möglich.

Was euch mit “Burgerglück*”erwartet:

  • BURGER, BURGER, BURGER – freut euch auf ein farbenfrohes, ansprechend gestaltetes Buch mit kreativen und abwechslungsreichen, veganen Burgerrezepten.
  • Vom Burgerbrötchen (“Bun” genannt), über die Patties (Burger”frikadellen”) bis hin zu den Saucen und Belägen – alle Bestandteile können dank der Rezepte im Handumdrehen und gelingsicher selbst hergestellt werden.
  • Zu jedem Rezept gibt es ein großes Rezeptfoto, damit ihr genau wisst, was euch erwartet.
  • Die Rezepte sind mit gesunden Zutaten und ohne Fertigprodukte zubereitet. Damit tut ihr euch einen großen Gefallen.
  • Eine kleine Einführung verrät euch, worauf beim Burgerzubereiten zu achten ist, damit ihr voll genießen könnt. Für den Fall, das etwas schief gehen sollte, findet ihr eine kleinen Pannenhilfe.
  • Unzählige Ideen, wie ihr genussvoll und entspannt durch den Sommer und die Grillsaison kommt: sei es bei einem romantischen Abend zu zweit, einer entspannten Runde mit guten Freunden oder einer flotten Gartenparty an einem lauen Sommerabend.

Seid ihr neugierig geworden?? Eine kleine Appetitanregung findet ihr mit den tollen Mini-Burgern. Für alle, die sich damit nicht zufrieden geben möchten und Appetit auf mehr bekommen haben, sichert euch hier euer Exemplar und lasst die Burgerparty beginnen!

Ich freue mich sehr auf Eure Meinungen, Rückmeldungen, Rezeptfotos und Kommentare!
Zeigt mir eure Kreationen, indem ihr die Hashtags #burgerglueck #burgerglück #freeyourfood verwendet. Lasst uns gemeinsam die Welt ein wenig grüner, leckerer und genussvoller gestalten.

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Paprika-Linseneintopf mit Kapern

Ich als “alte” Schwäbin kenne und mag den typischen, leicht säuerlichen Linseneintopf, der meist mit Spätzle und Würstchen serviert wird. Bei uns zuhause gab es zum Glück nur selten Würstchen dazu und mir persönlich war eh schon immer der Linseneintopf ohne alles, also auch ohne Spätze, am liebsten. Nicht umsonst hatte ich den Ruf als Suppenkasper inne und auch heute noch liebe ich Suppen und Eintöpfe neben Salaten und anderem bunten Gemüse. Nun aber zu den wesentlichen Dingen, zu meinem heutigen Rezept. Paprika, Karotten, Linsen, soweit so gut und auch nichts Besonderes. Das Aufregende an dieser Version sind allerdings die Kapern. Diese sorgen für Überraschung im Eintopf und liefern die notwendige Säure direkt mit. Klingt spannend? Ist es auch! Versucht es aus und berichtet, ob euch diese Neuinterpretation ebenso gut geschmeckt hat wie mir.

Paprika-Linseneintopf mit Kapern

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen:

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Karotten
1 rote Paprika
2 El Rapsöl
200 g rote Linsen*
3 Lorbeerblätter
Wasser
1 Dose gehackte Tomaten
2 El Kapern
Salz, Pfeffer, getrocknete Kräuter

Zubereitung:

  1. Zwiebel und Knoblauchzehen abziehen, fein hacken. Karotten schälen, in Scheiben schneiden. Paprika waschen, entkernen und in Streifen oder Würfel schneiden.
  2. Topf erhitzen, Rapsöl, Zwiebeln und Knoblauch zugeben, anschwitzen, dann Karotten, Paprika, Linsen und Lorbeerblätter zufügen. Unter Rühren weiterdünsten, dann mit Wasser aufgießen, zum Kochen bringen und bei kleiner Hitze ca. 10-15 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen gar sind. Bei Bedarf nochmal etwas Wasser nachgeben.
  3. Köcheln, bis das Wasser nahezu verdampft ist, dann die gehackten Tomaten und Kapern zugeben und den Paprika-Linseneintopf mit Salz, Pfeffer und nach Belieben getrockneten Kräutern würzen und servieren.
  4. Tipps: Dazu passen ganz klassisch auch Spätzle. Wer möchte, kann den Eintopf noch etwas aufregender abschmecken und z. B. mit Currypulver oder Kreuzkümmel würzen
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Zimt-Milchreis mit Heidelbeeren

Ich habe es schon wieder getan!
Angefixt von dem sagenhaften Genuss von meinem Macadamia-Mohn-Milchreis mit Mango-Maracuja (ich merke erst jetzt, dass ich unbewussterweise nur Zutaten mit dem Buchstaben “M” verwendet habe) gestern, sind heute wie von selbst schon wieder die Reiskörner in den Topf gehüpft und in Pflanzendrink baden gegangen. Verfeinert wurde das ganze heute ganz klassisch mit einer ordentlichen Ladung Zimt und da für mich ein Frühstück ohne Obst kein richtiges Frühstück ist, wurde das ganze durch reichlich Heidelbeeren getoppt. Optisch und geschmacklich ein echtes Highlight, trotz seiner Einfachheit!

Zimt-Milchreis mit Heidelbeeren und Granatapfel

Zubereitungszeit ca. 35 Minuten
Zutaten für 2 Portionen:

130 g Milchreis*
600 ml Haselnussdrink
1 Orange
1 Prise Salz
1 El Dattelsüße
1 Tl Zimt

150 g Heidelbeeren
2 El Granatapfelkerne

Zubereitung:

1. Milchreis mit dem Haselnussdrink und Saft der Orange in einen großen Topf geben, Prise Salz zufügen und bei geschlossenem Deckel und kleiner Hitze unter regelmäßigem Rühren ca. 30 Minuten köcheln, bis die Flüssigkeit nahezu vollständig aufgesogen und der Reis schlotzig und gar ist. Dattelsüße und Zimt vermengen und in den Milchreis einrühren.
2. Heidelbeeren waschen, Granatapfelkerne aus der Schale lösen und zum Milchreis servieren.

Tipp: Am besten direkt lauwarm servieren!
Hinweis: Der Milchreis kann auch ideal als Frühstück gegessen werden. Dazu den Reis am Vortag kochen und am nächsten Morgen nur nochmal kurz anwärmen.

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Macadamia-Mohn-Milchreis

Wer kennt und liebt ihn nicht, den klassischen Milchreis. ♥
Mir selbst ist er irgendwie  trotzdem seit Jahren aus den Gedanken gerutscht, bis ich vor wenigen Tagen plötzlich Verlangen nach einem warmen, sättigenden und schlotzigen Frühstück hatte. Ja, ihr hört richtig, ich habe mir den Milchreis lauwarm zum Frühstück gegönnt. An sich macht es ja keinen großen Unterschied, ob ich Haferflocken im Müsli esse oder vorab Reis in Pflanzenmilch koche. Als leichte Abwandlung zum “Standard-Brei” habe ich eine Variante mit Mohn und Macadamiadrink gezaubert.
Und weil es so lecker war, gab es heute direkt wieder Milchreis, dieses Mal klassischer als Zimt-Milchreis mit Heidelbeeren. Schaut vorbei und entscheidet euch, welches euer Favorit wird oder werdet selbst kreativ und erstellt euch eure Lieblingskombination.

Macadamia-Mohn-Milchreis mit Obst

Zubereitungszeit ca. 35 Minuten
Zutaten für 2 Portionen:

130 g Milchreis*
650 ml Macadamia-Nussdrink
1 Prise Salz
1 El Blaumohn
1 El Dattelsüße
1 Tl Zimt

1 Mango
1 Maracuja
1 El Granatapfelkerne

Zubereitung:

  1. Milchreis mit dem Macadamia-Nussdrink in einen großen Topf geben, Prise Salz und Blaumohn zufügen und bei geschlossenem Deckel und kleiner Hitze unter regelmäßigem Rühren ca. 30 Minuten köcheln, bis die Flüssigkeit nahezu vollständig aufgesogen und der Reis schlotzig und gar ist. Dattelsüße und Zimt vermengen und zum Milchreis servieren.
  2. Für die Mango-Maracuja-Variante die Mango schälen, vom Stein lösen und in kleine Würfel schneiden. Maracuja halbieren, die Kerne herauslösen und mit der Mango zum Milchreis servieren.
    Tipps: Am besten direkt  aus dem Topf noch lauwarm servieren! Besonders lecker dazu schmeckt auch ein Fruchtpüree oder ein angedünstetes Fruchtkompott.
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Hast du dich schon einmal an die Zubereitung von Buchweizen herangetastet? Und wenn ja, hast du ihn auch bereits ungekocht und als süße Version ausprobiert? Was für viele vermutlich eine eher wenig attraktive Vorstellung ist – wird Buchweizen doch (fälschlicherweise!) mit einem eher staubigen, langweiligen Geschmack in Verbindung gebracht – wird für die meisten nach der ersten Überwindung, das Knöterichgewächs  in der Küche zu verarbeiten, ein kulinarischer Hochgenuss. Zugegeben, einfach nur in Wasser gekocht überzeugt mich das Pseudogetreide auch nicht so richtig, doch verarbeitet zu so einer herrlich leckeren Schokocreme wie dieser hier… da kann niemand widerstehen!

Das tolle an der Creme: Abgesehen von der Einweichzeit ist sie super schnell zubereitet, sättigt auf gesunde Weise langanhaltend und schmeckt superoberlecker. Ganz anders, als es von vielen beim Gedanken daran wohl vermutet wird! Der Schokotraum kann sowohl als vollwertiges Frühstück wie auch als Dessert gereicht werden und ist nicht nur sojafrei, sondern auch glutenfrei und kommt ohne Haushaltszucker aus. Das Obst lässt sich natürlich je nach saisonaler Verfügbarkeit beliebig austauschen. Mein Rezept ist in den Sommermonaten entstanden und daher eher sommerlich angehaucht. Ideen zum Abwandeln habe ich für euch unter dem Rezept zusammengeschrieben. Viel Spaß beim Naschen!

Schokotraum mit Fruchtpüree

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten
Einweichzeit mind. 2 h oder über Nacht
Zutaten für 2 Portionen:

120 g Buchweizen*
6 Datteln
2 Orangen
3 Tl Rohkost-Kakao*
2 Nektarinen (oder Mango, Himbeeren, Erdbeeren usw.)
2 Tl Apfelsüße oder Agavendicksaft
50 g Heidelbeeren

Zubereitung:

  1. Buchweizen in ein Sieb geben, mit kaltem Wasser spülen, in eine große Schüssel geben und mit reichlich Wasser bedeckt über Nacht, mindestens jedoch 2 Stunden, einweichen lassen.
  2. Am nächsten Tag den eingeweichten Buchweizen erneut mit reichlich kaltem Wasser spülen, dann abtropfen lassen. Buchweizen mit entsteinten Datteln, Saft der Orangen und Kakao zu einer feinen Creme pürieren. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen. Knapp zwei Drittel der Schokocreme auf zwei Gläser verteilen.
  3. Nektarinen (oder Mango, Beeren, je nach Saison und Geschmack) bei Bedarf mit Apfelsüße pürieren und über die Schokocreme schichten. Darauf die restliche Schokocreme schichten und mit Heidelbeeren garnieren. Alternativ kann das Obst auch in kleinen Stückchen auf der Schokocreme verteilt werden.
  4. Tipps: Gut gekühlt schmeckt der Schokotraum besonders erfrischend. Für ein winterliches Dessert kann die Creme mit Zimt verfeinert und mit Granatapfelkernen und Orangenfilets serviert werden.
  5. Hinweis: Gekeimt enthält der Buchweizen noch deutlich mehr Vitalstoffe. Hierfür den eingeweichten Buchweizen spülen, flach auf Teller geben und ein bis zwei Tage keimen lassen, dabei gelegentlich leicht befeuchten. Anschließend wie im Rezept beschrieben fortfahren, aber etwas mehr Flüssigkeit zufügen.
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Mangocurry

Curry once again! Kaum ein Gericht, das so vielseitig wandelbar ist wie ein gutes Curry. Heute gesellen sich reichlich Kichererbsen zu fruchtigen Mangostücken und werden von feincremiger Kokosmilch umhüllt. Begleitet wird das schmackhafte Mangocurry-Pfannengericht von aromatisch duftender Gewürzquinoa und für den Frischekick sorgt saftig-grüner Koriander. Schwarzkümmel gibt zusätzliches Aroma und der Saft der Limette rundet das Ganze harmonisch ab. Guten Appetit!

Veganes Kichererbsen-Mangocurry mit Gewürz-Quinoa

Zubereitungszeit ca. 2 h plus Einweichzeit über Nacht
Zutaten für 4 Portionen:

150 g Kichererbsen*
200 g Quinoa* (oder Basmatireis*)
½ Tl Meersalz
2 Kapseln Kardamom
2 Sternanis
5 getrocknete Nelken
1 kleines Stück Ingwer (1 cm)
2 Knoblauchzehen
½ Chilischote
2 El Kokosöl
1 El Currypulver*
1 Glas Mango-Stücke
1 große Dose Kokosmilch*
1 Tl Schwarzkümmel
1 Prise Pfeffer
1 Limette
½ Bund Koriander

Zubereitung:

  1. Kichererbsen in reichlich kaltem Wasser über Nacht einweichen.
  2. Am nächsten Tag die Kichererbsen abgießen, abspülen und in reichlich frischem Wasser ohne Salz ca. 1,5-2 h kochen, bis die Kichererbsen gar sind, dann abgießen.
  3. Etwa 20 Minuten vor Ende der Garzeit der Kichererbsen die Quinoa gründlich spülen, mit 400 ml Wasser, Meersalz, aufgebrochenen Kardamomkapseln, Sternanis und Nelken aufkochen und ca. 15-20 Minuten ausquellen lassen.
  4. Nun den Ingwer schälen, Knoblauchzehen abziehen, beides fein hacken. Chili waschen, ebenfalls fein hacken. Kokosöl in einem Topf erhitzen, Ingwer, Knoblauch, Chili und Currypulver zugeben und andünsten. Mango mit dem Saft angießen, Kokosmilch ebenfalls zugeben, mit Salz abschmecken und aufkochen. Bei geringer Hitze einige Minuten köcheln lassen, dann fein pürieren.
  5. Kichererbsen zugeben, erhitzen und das Mango-Kichererbsencurry mit Schwarzkümmel, Salz, Pfeffer und Saft der Limette abschmecken. Koriander grob hacken, über das Curry streuen und mit der Gewürzquinoa servieren.
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Lizza-Wraps mit Kürbis, Hummus, Koriander

Lust auf Wraps, aber keine Lust auf viele Kohlenhydrate? Keine Sorge, auch für diese Bedürfnisse gibt es die passende Lösung. Das Jungunternehmen Lizza – eine Wortschöpfung aus Leinsamen und Pizza – hat ihr einstiges Sortiment des Lowcarb-Pizzabodens längst erweitert und bietet nun auch Wraps an. Diese sind, anders als herkömmliche Wraps, kohlenhydratarm und glutenfrei, dabei jedoch reich an wichtigen Ballaststoffen, primär aus Gold-Leinsamen. Neugierig geworden?

Schau an, wie toll sich die Wraps verarbeiten und füllen lassen. Läuft dir beim Anblick des Lowcarb-Wraps mit einer Füllung aus Rote-Bete-Hummus, gebackenem Kürbis, Avocado-Korianderdressing und knackigen Walnüssen auch das Wasser im Mund zusammen? Dann nichts wie los… Es lohnt sich definitiv! Schnell gemacht sind sie außerdem gleich dazu!

Lowcarb-Wraps mit gebackenem Kürbis, Avocadocreme und Hummus

Zubereitungszeit ca.30 Minuten
Zutaten für 2 Wraps

350 g Hokkaido
2 El Olivenöl*
1 Prise Salz
1/2 Tl italienische Kräuter
1 Avocado
2 El veganer Naturjoghurt
2 El Essig
5 Zweige Koriander
1 Prise Pfeffer
1/2 Gurke
1 Handvoll Salat, z. B. Rucola oder Babyspinat
1 Handvoll Walnüsse
2 Wraps von Lizza**
1/2 Rezept Rote-Bete-Hummus

Zubereitung:

  1. Hokkaido waschen, entkernen und in Spalten schneiden. Auf ein Backblech legen, mit Olivenöl beträufelt und mit Salz und italienischen Kräutern bestreut im Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 15-20 Minuten backen.
  2. In der Zwischenzeit die Avocado von Schale und Kern lösen. Fruchtfleisch mit Joghurt, Essig, Korianderblättchen, etwas Salz und Pfeffer fein pürieren.
    Gurke waschen und in Streifen schneiden. Salat putzen, waschen und trocken schütteln. Walnüsse grob zerkleinern.
  3. Die Lizzawraps aus der Packung nehmen, die Kante glatt drücken und in einer Pfanne von beiden Seiten jeweils ca. 2-3 Minuten erhitzen bzw. anrösten. Die Wraps nun großzügig mit Rote-Bete-Hummus bestreichen, mit Kürbis, Gurke, Salat und Walnüssen belegen und mit dem Avocado-Koriander-Dressing garniert servieren. Guten Appetit!
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Rote-Bete-Hummus

Schaut euch diese Farbe an…! Ist das nicht der absolute Hammer!?
Hummus ist für mich schon pur ein absolutes Highlight und kommt super oft auf den Teller. Diesem cremigen und so unglaublich farbintensiven Hummus mit gerösteter Roten Bete kann ich aber wirklich gar nicht widerstehen. Zum Glück muss das auch gar nicht sein, denn selbstgemachtes Hummus ist  zum einen um einiges “leichter” als gekauftes, da die Menge des Öls besser reguliert werden kann. Zum anderen ist es super fix gemacht – auch in größerer Menge, denn es hält im Kühlschrank durchaus einige Tage. Ich esse den Hummus super gern einfach pur oder als Dip für Gemüserohkost, doch auch als Sauce im Wrap oder als Aufstrich zu Brot, Kartoffeln oder Reis eignet sich der Kichererbsenbrei ideal. Ein echter Allrounder eben, heute in einer Version, die es im Laden so sicher nicht zu kaufen gibt!

Eine konkrete Idee, wie der Rote-Bete-Hummus zum Einsatz kommen kann, seht ihr in diesem Rezept für Lowcarb-Wraps mit gebackenem Kürbis, Walnüssen und einer frischen Sauce aus Avocado und Koriander.

Geröstetes Rote-Bete-Hummus

Zubereitungszeit ca. 25 Minuten
Zutaten für 4 Portionen:

250 g frische Rote Bete (geschält)
2 Knoblauchzehen
5 El Olivenöl*
1 Prise Salz
250 g gekochte Kichererbsen*
1 Tl Kreuzkümmel
1 El Sesammus*
1,5 Zitronen
1 Prise Pfeffer
1/2 Tl Sesam
bei Bedarf etwas Wasser, Pflanzenmilch, veganen Joghurt

Zubereitung:

  1. Rote Bete schälen und grob, aber gleichmäßig zerkleinern. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Knoblauch schälen, grob hacken und über die Rote Bete streuen. 1 El Olivenöl über das Gemüse tröpfeln, das Ganze mit Salz würzen und im Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 15 Minuten backen.
  2. Kichererbsen mit der gerösteten Roten Bete inklusive Knoblauch, Kreuzkümmel, Sesammus, Saft der Zitronen, Pfeffer und Sesam pürieren, dabei das restliche Olivenöl (4 El) sowie bei Bedarf etwas Wasser oder Pflanzendrink angießen, bis der Hummus die gewünschte Konsistenz hat.
    Hinweis: Der Hummus hält sich gekühlt und gut verschlossen ca. 4 Tage frisch.
    Er kann pur gelöffelt, mit Crackern und Gemüse gedippt, als Brotaufstrich gereicht, zu Nudelsauce umfunktioniert werden, die cremige Partie im Wrap sein und vieles mehr… ♥ Seid kreativ und lasst euren Ideen freien Lauf.
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