Haferbowl Salatbowl Haferfplätzchen

Der Sommer kommt und mit ihm die Lust auf frische, knackige Salate. Heute gesellt er sich mit knackiger Rohkost und saftigen Möhren-Haferplätzchen in eine Salatbowl und wird von einer fein-würzigen Bärlauch-Zitronen-Avocadocreme begleitet. Klingt das lecker? Oh ja!!! Probiert die Kombi unbedingt aus und nutzt vor allem die meiner Meinung nach viel zu kurze Bärlauchsaison, um das grüne Kraut so oft wie möglich zu essen. Es ist geschmacklich einfach unschlagbar und bringt zahlreiche gesundheitliche Wirkungen mit sich. Also schlagt zu! Die Bowl ist abgesehen von der Zeit für das Vorbereiten und Schneiden vom Gemüse super fix zubereitet und passt wirklich perfekt zu lauen Sommerabenden im Garten oder auf dem Balkon.

Bloggermeisterschaft 2018

Das folgende Rezept für die Salatbowl mit Möhren-Haferplätzchen und Bärlauch-Avocadocreme ist  mein Beitrag zur Bloggermeisterschaft 2018 von Hafer – Die Alleskörner, die nun bereits zum dritten Mal stattfindet. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, das heimische Getreide Hafer wieder bekannter und beliebter zu machen und über seine tollen Eigenschaften aufzuklären. Dies unterstütze ich gern und zeige euch die zarten Seiten von Hafer, die in den saftigen Möhren-Haferplätzchen perfekt zur Geltung kommen.

Dieses Jahr läuft die Bloggermeisterschaft  zum Thema Bowls. Ob süß oder herzhaft, ob fruchtig, ob deftig, ob warm, ob kalt: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Einziges Kriterium ist, dass das Rezept in jedem Fall Hafer enthalten muss. Für mich war es wichtig, die Möhren-Haferplätzchen als Highlight in der Bowl zu haben und den Fokus auf sie zu lenken. Entsprechend habe ich mich für eher schlichte Begleitzutaten entschieden und zwar grünen, knackigen Salat und Gemüserohkost. Für den besonderen Kick und die gewisse Süße sorgt fruchtiges Mangofruchtfleisch und die notwendige Würze bekommt das Ganze durch die aromatische Bärlauch-Avocadocreme. Mehr braucht es nicht, um ein unglaublich leckeres und zufriedenstellendes Essen auf den Tisch zu bekommen, welches zudem der sommerlichen Leichtigkeit gerecht wird. Ich würde einfach sagen: Probiert das Rezept selbst aus und lasst es euch schmecken!

Salatbowl mit Möhren-Haferplätzchen und Bärlauch-Avocadocreme

Möhren-Haferplätzchen

Zubereitungszeit ca. 40 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen:

Für die Möhren-Haferplätzchen:

250 g Karotten
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Gemüsebrühpulver
60 g feine Haferflocken
1 Prise Chilipulver
1,5 EL bunter Sesam
1 El Rapsöl

Für die Salatbowl:

1/2 Kopf Blattsalat
1/2 Gurke
200 g frische Rote Bete
1/2 Mango
1/2 Beet Kresse

Für die Bärlauch-Avocadocreme:

1 Avocado
1 Zitrone
20 g frischer Bärlauch (alternativ Basilikum oder Koriander)
1 Prise Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Möhren waschen, von den Stilenden befreien und grob zerkleinern. Knoblauchzehe abziehen und grob zerkleinern. Möhren und Knoblauch im Topf mit etwas Flüssigkeit und Gemüsebrühpulver ca. 10 Minuten garen, dann ausdampfen lassen. Überschüssiges Wasser abgießen, dann Haferflocken, Chilipulver und Sesam mit den gegarten Möhren pürieren. Aus der Masse ca. 6-8 Plätzchen formen.
  2. Salatblätter abzupfen, waschen und trocken schleudern. Gurke wasche, längs halbieren und in Scheiben schneiden. Rote Bete schälen, mit einem Spiralschneider spiralisieren ( alternativ mit dem Gemüsehobel in Streifen hobeln). Mango schälen und in feine Streifen oder Würfel schneiden.
  3. Avocado halbieren, von Stein und Schale lösen. Saft der Zitrone auspressen. Bärlauch putzen, waschen, trocken tupfen und grob zerkleinern. Avocado mit Zitronensaft und Bärlauch fein pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Möhren-Haferplätzchen in Rapsöl von beiden Seiten ca. 3 Minuten anbraten und anschließend mit dem Salat, der Rohkost, der Mango und der Bärlauch-Avocadocreme in tiefen Schalen anrichten. Mit der Kresse garnieren und genießen!

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Was Porridge mit Urlaub gemeinsam hat….?

Wer wünscht sich ebenso wie ich den Sommer, die Sonne und den Urlaub zurück?
Alle, die ebenso Fernweh haben, kann ich beruhigen. Zwar kann ich euch nicht der Sonne hinterher schicken, aber ich habe ein Rezept kreiert, das uns zumindet für einen Moment wie im Urlaub in der Karibik fühlen lässt. Frisches Zitronengras, säuerliche Passionsfrüchte und süße Mango sorgen für ein völlig neuartiges Geschmackserlebnis des klassischen Porridges. Probiert es aus!

Endless-Summer-Porridge mit Mango

ZUBEREITUNGSZEIT 15 Minuten
ZUTATEN für ca. 2 Portionen:

2 El Kokoschips
1 Stängel Zitronengras
500 ml Mandelmilch
100 g Haferflocken (zart für eine breiige Konsistenz, kernig für etwas mehr Biss)
1 Prise Meersalz
1 Prise gemahlene Vanille
bei Bedarf etwas Agavendicksaft oder Kokosblütenzucker
1 Mango
2 Passionsfrüchte
2 El Gojibeeren*

Zubereitung:
1) Kokoschips ohne Fett in einer Pfanne rösten, dann Beiseite stellen.
2) Zitronengras mit einem Topf flach klopfen, sodass die Fasern aufbrechen, anschließend aus dem Stängel einen Knoten formen und das Zitronengras in der Mandelmilch aufkochen, ca. 5 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen, dann das Zitronengras entfernen. Haferflocken, Meersalz und Vanille zugeben, aufkochen und ca. 5 Minuten ausquellen lassen. Bei Bedarf mit Agavendicksaft oder Kokosblütenzucker süßen.
3) In der Zwischenzeit die Mango schälen, vom Kern lösen und klein schneiden. Porridge auf zwei Schalen verteilen, mit Mango, Mark der Passionsfrüchte, Gojibeeren und Kokosraspel garnieren und lauwarm servieren.

Hinweis:  Schmeckt auch mit Papaya oder Ananas ausgezeichnet.

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Porridge – kennt doch jeder… oder?

Porridge ist einer der Frühstücksklassiker schlechthin, doch wetten, dass die Kombination mit Möhren kaum jemand kennt? Möhren im Frühstück klingen vielleicht etwas ungewöhnlich, doch wenn man beim Kauen genau darauf achtet, stellt man fest, dass Möhren von Natur aus eine dezente Süße mitbringen und ideal auch für süßliche Speisen geeignet sind. Am deutlichsten wird dies wohl bei dem Klassiker Rüblikuchen erkennbar. Für die gesunde Extraportion Gemüse bereits am Morgen habe ich deshalb ein Rezept für ein Möhren-Porridge mit Nüssen für euch. Das Porridge ist klassischerweise auf Basis von Vollkornhaferflocken. Wer gern wissenswerte Infos zu Hafer lesen möchte, kann in meinem Blogbeitrag Hafer – ein absolutes Überraschungspaket einiges über dieses besondere Getreide erfahren. Jetzt aber ran ans Rezept und ran an den Kochtopf!

Möhren-Porridge mit Nüssen und Heidelbeeren

Zubereitungszeit ca. 15 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen

200 g Möhren
1 Apfel
4 El Nüsse nach Wahl (z. B. Paranüsse, Walnüsse, Mandeln)
120 g zarte Haferflocken
500 ml Haferdrink
3 El getrocknete Cranberries*
½ Tl Zimt
1 Prise Salz
bei Bedarf etwas Agavendicksaft
1 Schale Heidelbeeren

Zubereitung
1) Konventionelle Möhren schälen, Bio-Möhren lediglich waschen und ungeschält weiterverarbeiten. Möhren und Apfel fein raspeln. 3 El Nüsse grob hacken.
2) Gehackten Nüsse, geraspelte Möhren und Äpfel mit Haferflocken, Haferdrink, Cranberries, Zimt und Salz in einen Topf geben, aufkochen und etwa 5 Minuten quellen lassen. Bei Bedarf mit Agavendicksaft süßen. Auf zwei Schale verteilen, mit den restlichen Nüssen und den Heidelbeeren garniert servieren.

Hinweis: Statt Möhren können auch Zucchini verwendet werden. Mit Süßkartoffeln werde ich es bei Gelegenheit bald ausprobieren.
Mir persönlich reicht die Süße aus Möhren, Apfel und Cranberries und ich verwende keinen Sirup zum zusätzlichen Nachsüßen. Dies ist aber natürlich jedem freigestellt.

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Superfoods sind immer so teuer, nicht überall erhältlich und werden von weit her eingeschippert? Als ob! Direkt vor unserer Haustür hält die Natur so einige heimische Superfoods (allg. definiert als Lebensmittel mit einer außergewöhnlich hohen Nährstoffzusammensetzung und einem hohen Gehalt an bestimmten Vitaminen, Mineralstoffen, Antioxidantien) bereit. Neben Heidelbeeren, Hagebutten, Holunderbeeren, Brokkoli und Rote Bete gehört auch das in weiten Teilen Deutschlands angebaute Getreide Hafer dazu.

Hafer, echt jetzt – möglicherweise hat der eine oder die andere von euch genau diese Frage im Kopf. Um die unausgesprochenen Zweifel zu beseitigen, habe ich euch einige Punkte zusammengetragen, die  neben dem tollen Geschmack für das heimische Getreide sprechen.

  • Protein: Hafer gilt als eines unserer nährstoffreichsten Getreide. Besonders sein hoher Eiweißgehalt von etwa 13 g je 100 g Haferflocken macht es v. a. für Veganer zu einer wertvollen Proteinquelle. Doch nicht nur der Gesamtproteingehalt ist hervorzuheben, sondern auch die Qualität: Hafer enthält viele der essentielle Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und die deshalb über die Nahrung aufgenommen werden müssen.
  • Energie: Hafer ist reich an komplexen Kohlenhydraten, die für eine langanhaltende Energiebereitstellung bei körperlicher Aktivität notwendig sind und den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen. Daher eignen sie sich ideal für Sportler und aktive Menschen.
  • Ungesättigte Fettsäuren: Der Großteil der etwa 7 g Fett in 100 g Hafer sind ungesättigte Fettsäuren, die den Cholesterin- und Blutfettspiegel positiv beeinflussen und für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine wichtig sind.
  • Vollkorn: Hafer wird als ganzes Korn weiterverarbeitet, weshalb Haferflocken und Co. immer hochwertige Vollkornprodukte sind. Die äußere Schicht des Korns enthält die meisten Nährstoffe. Da diese mitverarbeitet wird, ist gewährleistet, dass die aus Hafer hergestellten Erzeugnisse reich an Vitaminen und Mineralstoffen sind.
  • Mineralstoffe & Spurenelemente: Das heimische Getreide enthält nennenswerte Mengen an Phosphor, Mangan, Magnesium, Eisen, Kalium, Calcium und Zink und hilft so, natürliche Vorgänge im Organismus am Laufen zu halten.
  • Vitamine: Hafer enthält insbesondere B-Vitamine und Vitamin E, welche ebenso für einen gesunden, funktionierenden Organismus wichtig sind.
  • Ballaststoffe: Pro 100 g Erzeugnis sind ca. 10 g Ballaststoffe enthalten, wodurch das Getreide auch in Hinblick auf die Magen-Darm-Gesundheit und das Verdauungssystem positiv zu bewerten ist.
  • Gluten: Hafer enthält von Natur aus nur sehr wenig Gluten und ist somit auch für Menschen, die Gluten meiden wollen, eine gute Alternative zu Weizen und Dinkel. (Allerdings ist Hafer oft mit glutenhaltigem Getreide verunreinigt, sodass Betroffene von Zöliakie nur Haferprodukte, die ausdrücklich als glutenfrei ausgezeichnet sind, zurückgreifen sollten. Diese werden nämlich zuerst im Labor geprüft, bevor sie in den Laden kommen, um eine ungewollte Kontamination auszuschließen bzw. zu gewährleisten, dass ein gewisser Grenzwert nicht überschritten wird. Individuell sind dennoch Reaktionen möglich!)
  • Variabilität: Hafer lässt sich sowohl zu herzhaften als auch süßen Gerichten verarbeiten. Neben klassischem Müsli, Porridge, Keksen und Co. aus Haferflocken lassen sich aus ganzen Haferkörnern auch leckere Salate, Aufläufe und zu Mehl verarbeitet auch Pancakes herstellen.
  • Preis: Hafer und daraus hergestellte Produkte sind selbst in Bio-Qualität sehr preiswert, was ihn zu einem idealen Lebensmittel für die tägliche Ernährung macht.

Ihr seht, Hafer kann in vielen Punkten problemlos mit vielen Exoten mithalten, ist nebenbei gut für die Ökobilanz, da er fast direkt vor der Haustür wächst und schont zudem den Geldbeutel. Falls ihr jetzt genauso Lust auf Hafer habt: Wie wäre es mit diesem tollen Möhrenporridge mit Nüssen und Heidelbeeren? Fix zubereitet, langanhaltend sättigend, aus günstigen Zutaten und am wichtigsten – es schmeckt einfach umwerfend!

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Morgens muss es meist schnell gehen. Ich habe daher immer frisches Obst, Haferflocken-Müsli und Pflanzenmilch oder -joghurt daheim, damit ich mir schnell und unkompliziert eine bunte Müslischale zusammenstellen kann. Fast täglich entscheide ich mich für diese Frühstücksidee, da sie sich herrlich variieren lässt und es so nie langweilig am Frühstückstisch wird. Je nachdem, welche Obstsorten, welche Nüsse und Kerne jeweils ausgesucht werden, schmeckt das Ganze nämlich jedes mal wieder erstaunlich anders. Das klassische Frühstücksmüsli sorgt für ausreichend Energie für den Start in den Tag und sättigt bis zur nächsten Essenspause, ohne zu beschweren. Hole auch du dir die Extraportion Power und los geht’s…!

Klassisches Frühstücksmüsli

ZUBEREITUNGSZEIT ca. 5 Minuten
ZUTATEN für ca. 2 Portionen:

100-150 g Müsli mit Haferflocken
400 g veganer Joghurt (oder Pflanzenmilch)
1 Tl Ceylonzimt
3 Stücke Obst nach Wahl (z. B. Bananen, Apfel, Nektarinen, Beeren)
1/2 Tl Matcha* für den Extra-Wach-Kick
2 El Paranüsse* (oder Cashewkerne, Walnüsse, Chiasamen, Leinsamen)

So geht’s:

  1. Haferflocken, Joghurt (oder Pflanzendrink) auf zwei Schüsseln verteilen und mit Zimt bestäuben. Obst nach Wahl waschen, ggf. schälen und vom Kern lösen, klein schneiden und auf die Schüsseln verteilen. Mit Matcha und Nüssen bestreuen und servieren.
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