Bei uns zu Hause gab es seit ich denken kann fast immer selbstgebackenes Brot. Daher bin ich schon recht früh damit in Kontakt gekommen, selbst abzuwiegen, zu kneten und Brote oder Brötchen zu formen. Für mich gibt es kaum etwas Besseres, als den Duft nach frisch gebackenem Brot, der durchs Haus zieht und die Vorfreude darauf, dieses beim Abendbrot anschneiden zu dürfen. Außen knusprig, innen weich und saftig – lecker, so muss das sein. Vor wenigen Tagen hat mich dann die Lust gepackt, selbst wieder ein Brot zu backen und auch wenn es an sich wenig Arbeit bedeutet, so ist der Zeitaufwand mit kneten, gehen lassen, wieder kneten, formen usw. doch nicht ganz zu unterschätzen. Jedenfalls war die Zeit knapp und so habe ich mich dazu entschieden, die Garzeit einfach ausfallen zu lassen. Umso erstaunter war ich darüber, wie schön das Brot letztlich im Ofen aufgegangen ist und wie herrlich fluffig es wurde. Daher kommt hier das Rezept für alle mit wenig Zeit, aber großer Lust auf frisches, selbstgebackenes Brot!

Selbstgebackenes Blitz-Vollkornbrot mit Körnern

Zubereitungszeit ca. 15 Minuten
Backzeit ca. 40 Minuten

Zutaten für 1 große Kastenform:

650 g Dinkel-Vollkornmehl
100 g Polenta oder Süßlupinenmehl (oder 1:1)
200 g Saaten und Körner (z. B. Kürbis-, Sonnenblumenkerne, Leinsamen)
3 Tl Salz
1 Würfel Hefe
750 ml lauwarmes Wasser
1 TL Agavendicksaft* oder Vollrohrzucker
1/2 El Öl oder Kokosöl*
2 EL feine Haferflocken

Zubereitung:

  1. Dinkel-Vollkornmehl und Polenta bzw. Süßlupinenmehl mit 150 g Saaten nach Wahl und Salz in eine große Schüsse geben, gut vermengen.
  2. Hefe in lauwarmes Wasser bröckeln, Agavendicksaft zufügen und rühren, bis sich die Hefe vollständig aufgelöst hat.Das Hefewasser zum Mehlgemisch zugeben und zu einem glatten, flüssigen Teig verrühren.
  3. Eine Kastenform mit Öl ausstreichen, mit etwas Mehl und Haferflocken bestreuen, dann den Teig hineingießen und mit den restlichen Saaten und Körnern bestreuen. Nun wird das Brot bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten gebacken (Stäbchenprobe). Nach dem Backen das Brot kurz abkühlen lassen, aus der Form stürzen und genießen.

Hinweis: Wer möchte, kann zusätzlich 200 g geraspelte Karotten zum Teig zugeben. Dann entsprechend ca. 50 ml Wasser reduzieren.

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Kirsche küsst Kokos

Manchmal muss es einfach Kuchen sein! Dieser gefleckte Kirsch-Kokoskuchen überzeugt durch die raffinierte Kombination von feinem Kakao mit zartem Kokos und wird durch die leichte Säure getrockneter Kirschen perfekt abgerundet. Durch die Verarbeitung von hochwertigem Kokosöl, geschmacklich an Karamell erinnerndem Kokosblütenzucker und Dinkel-Vollkornmehl steht dem Genuss ohne Reue nichts mehr im Wege und auch Kinder werden den vollwertigen, aber unglaublich saftigen Kuchen lieben. Guten Appetit!

Gefleckter Kirsch-Kokoskuchen

ZUBEREITUNGSZEIT ca. 70 Minuten (inkl. Backzeit)
ZUTATEN für eine Springform:

250 g veganer Joghurt Natur
120 ml + 1 Tl flüssiges Kokosöl
300 g feines Dinkel-Vollkornmehl
1 Prise Meersalz
130 g Kokosblütenzucker
1 Tl Backpulver
1 Tl Natron
200 ml Mineralwasser classic
½ Bio-Zitrone
20 g + 1 El Kokosraspel
2 El Kakaopulver (schwach entölt)
100 g getrocknete Sauerkirschen
80 g weiße Reismilch-Schokolade

So geht’s:

  1. In einer großen Schüssel den Lupinenjoghurt mit 120 ml flüssigem Kokosöl vermischen.
  2. Mehl, Meersalz, Kokosblütenzucker, Backpulver und Natron in eine Schüssel geben und gut vermengen. Die Mehlmischung nach und nach zu den flüssigen Zutaten geben, das Mineralwasser zugießen und gleichmäßig, aber möglichst kurz verrühren. Anschließend den Teig in zwei Portionen teilen.
  3. Zitronenschale fein abreiben, mit 20 g Kokosraspel zu einer der beiden Teighälften geben, vermengen und in eine gefettete Springform füllen.
  4. Die zweite Teighälfte mit dem Kakaopulver und den Sauerkirschen vermengen, ebenfalls in die Springform geben, ggf. mit einer Gabel vorsichtig marmorieren. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 40-45 Minuten (Gabelprobe) backen und vollständig auskühlen lassen.
  5. Restliche Kokosraspel (1 El) in einer Pfanne ohne Fett goldgelb anrösten. Schokolade grob hacken, mit 1 Tl Kokosöl über einem Wasserbad schmelzen, dann mit einer Gabel gitterartig über dem Kuchen verteilen. Mit den gerösteten Kokosraspel bestreuen, trocknen lassen und genießen.

Hinweis: Die getrockneten Sauerkirschen können durch Cranberries, die ebenfalls leicht säuerlich sind, ersetzt werden. Wer Soja verträgt, kann problemlos auch Soja- statt Lupinenjoghurt verwenden.

kokoskuchen

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