Burgerglück vegane Burger Collage

Ich freue mich so wahnsinnig, euch mein neues, großes Werk präsentieren zu dürfen. Am 6. April und somit passend zur Grillsaison ist nämlich mein zweites veganes Kochbuch veröffentlicht worden. Es trägt den Titel “Burgerglück*”  und enthält – wie unschwer zu erraten – die ganze Bandbreite an Rezepten, die es für den vollkommenen Burgergenuss benötigt. Wie auch bei meinem ersten Buch “Free your Food*” erwartet euch dort eine bunte Vielfalt an pflanzlichen, wohlschmeckenden und zugleich gesunden Rezepten mit Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkorngetreide als Basiszutat. Das Buch führt euch durch die Länderküchen der Welt und interpretiert ein und dasselbe Gericht auf unzählige Weisen: ob der asiatische “Lemongrass-Thai-Burger”, der “Sunrise in Africa”, der japanischer Burger im Sushi-Style namens “Little Toyko” oder die deutsche Variation “Röstimania” mit Sauerkraut und Kartoffelrösti. Lasst euch überraschen von der enormen Vielfalt und überzeugt euch selbst, dass nicht nur Gurken, Tomaten und Tofu auf dem Burgerbun landen. Abgerundet werden die Kreationen durch selbstgemachte Saucen, die z. B. entweder eine leichte Süße, ein herrlich würziges Raucharoma oder eine senfige Schärfe mit sich bringen. Wer kein Gluten verträgt oder gern auf das Klebereiweiß verzichten möchte, findet ebenso zahlreiche Rezeptideen und praktische Tipps, wie es gelingt, trotz Unverträglichkeit voll genießen zu können, denn auch glutenfreie Burger sind möglich.

Was euch mit “Burgerglück*”erwartet:

  • BURGER, BURGER, BURGER – freut euch auf ein farbenfrohes, ansprechend gestaltetes Buch mit kreativen und abwechslungsreichen, veganen Burgerrezepten.
  • Vom Burgerbrötchen (“Bun” genannt), über die Patties (Burger”frikadellen”) bis hin zu den Saucen und Belägen – alle Bestandteile können dank der Rezepte im Handumdrehen und gelingsicher selbst hergestellt werden.
  • Zu jedem Rezept gibt es ein großes Rezeptfoto, damit ihr genau wisst, was euch erwartet.
  • Die Rezepte sind mit gesunden Zutaten und ohne Fertigprodukte zubereitet. Damit tut ihr euch einen großen Gefallen.
  • Eine kleine Einführung verrät euch, worauf beim Burgerzubereiten zu achten ist, damit ihr voll genießen könnt. Für den Fall, das etwas schief gehen sollte, findet ihr eine kleinen Pannenhilfe.
  • Unzählige Ideen, wie ihr genussvoll und entspannt durch den Sommer und die Grillsaison kommt: sei es bei einem romantischen Abend zu zweit, einer entspannten Runde mit guten Freunden oder einer flotten Gartenparty an einem lauen Sommerabend.

Seid ihr neugierig geworden?? Eine kleine Appetitanregung findet ihr mit den tollen Mini-Burgern. Für alle, die sich damit nicht zufrieden geben möchten und Appetit auf mehr bekommen haben, sichert euch hier euer Exemplar und lasst die Burgerparty beginnen!

Ich freue mich sehr auf Eure Meinungen, Rückmeldungen, Rezeptfotos und Kommentare!
Zeigt mir eure Kreationen, indem ihr die Hashtags #burgerglueck #burgerglück #freeyourfood verwendet. Lasst uns gemeinsam die Welt ein wenig grüner, leckerer und genussvoller gestalten.

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Hast du dich schon einmal an die Zubereitung von Buchweizen herangetastet? Und wenn ja, hast du ihn auch bereits ungekocht und als süße Version ausprobiert? Was für viele vermutlich eine eher wenig attraktive Vorstellung ist – wird Buchweizen doch (fälschlicherweise!) mit einem eher staubigen, langweiligen Geschmack in Verbindung gebracht – wird für die meisten nach der ersten Überwindung, das Knöterichgewächs  in der Küche zu verarbeiten, ein kulinarischer Hochgenuss. Zugegeben, einfach nur in Wasser gekocht überzeugt mich das Pseudogetreide auch nicht so richtig, doch verarbeitet zu so einer herrlich leckeren Schokocreme wie dieser hier… da kann niemand widerstehen!

Das tolle an der Creme: Abgesehen von der Einweichzeit ist sie super schnell zubereitet, sättigt auf gesunde Weise langanhaltend und schmeckt superoberlecker. Ganz anders, als es von vielen beim Gedanken daran wohl vermutet wird! Der Schokotraum kann sowohl als vollwertiges Frühstück wie auch als Dessert gereicht werden und ist nicht nur sojafrei, sondern auch glutenfrei und kommt ohne Haushaltszucker aus. Das Obst lässt sich natürlich je nach saisonaler Verfügbarkeit beliebig austauschen. Mein Rezept ist in den Sommermonaten entstanden und daher eher sommerlich angehaucht. Ideen zum Abwandeln habe ich für euch unter dem Rezept zusammengeschrieben. Viel Spaß beim Naschen!

Schokotraum mit Fruchtpüree

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten
Einweichzeit mind. 2 h oder über Nacht
Zutaten für 2 Portionen:

120 g Buchweizen*
6 Datteln
2 Orangen
3 Tl Rohkost-Kakao*
2 Nektarinen (oder Mango, Himbeeren, Erdbeeren usw.)
2 Tl Apfelsüße oder Agavendicksaft
50 g Heidelbeeren

Zubereitung:

  1. Buchweizen in ein Sieb geben, mit kaltem Wasser spülen, in eine große Schüssel geben und mit reichlich Wasser bedeckt über Nacht, mindestens jedoch 2 Stunden, einweichen lassen.
  2. Am nächsten Tag den eingeweichten Buchweizen erneut mit reichlich kaltem Wasser spülen, dann abtropfen lassen. Buchweizen mit entsteinten Datteln, Saft der Orangen und Kakao zu einer feinen Creme pürieren. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen. Knapp zwei Drittel der Schokocreme auf zwei Gläser verteilen.
  3. Nektarinen (oder Mango, Beeren, je nach Saison und Geschmack) bei Bedarf mit Apfelsüße pürieren und über die Schokocreme schichten. Darauf die restliche Schokocreme schichten und mit Heidelbeeren garnieren. Alternativ kann das Obst auch in kleinen Stückchen auf der Schokocreme verteilt werden.
  4. Tipps: Gut gekühlt schmeckt der Schokotraum besonders erfrischend. Für ein winterliches Dessert kann die Creme mit Zimt verfeinert und mit Granatapfelkernen und Orangenfilets serviert werden.
  5. Hinweis: Gekeimt enthält der Buchweizen noch deutlich mehr Vitalstoffe. Hierfür den eingeweichten Buchweizen spülen, flach auf Teller geben und ein bis zwei Tage keimen lassen, dabei gelegentlich leicht befeuchten. Anschließend wie im Rezept beschrieben fortfahren, aber etwas mehr Flüssigkeit zufügen.
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Lizza-Wraps mit Kürbis, Hummus, Koriander

Lust auf Wraps, aber keine Lust auf viele Kohlenhydrate? Keine Sorge, auch für diese Bedürfnisse gibt es die passende Lösung. Das Jungunternehmen Lizza – eine Wortschöpfung aus Leinsamen und Pizza – hat ihr einstiges Sortiment des Lowcarb-Pizzabodens längst erweitert und bietet nun auch Wraps an. Diese sind, anders als herkömmliche Wraps, kohlenhydratarm und glutenfrei, dabei jedoch reich an wichtigen Ballaststoffen, primär aus Gold-Leinsamen. Neugierig geworden?

Schau an, wie toll sich die Wraps verarbeiten und füllen lassen. Läuft dir beim Anblick des Lowcarb-Wraps mit einer Füllung aus Rote-Bete-Hummus, gebackenem Kürbis, Avocado-Korianderdressing und knackigen Walnüssen auch das Wasser im Mund zusammen? Dann nichts wie los… Es lohnt sich definitiv! Schnell gemacht sind sie außerdem gleich dazu!

Lowcarb-Wraps mit gebackenem Kürbis, Avocadocreme und Hummus

Zubereitungszeit ca.30 Minuten
Zutaten für 2 Wraps

350 g Hokkaido
2 El Olivenöl*
1 Prise Salz
1/2 Tl italienische Kräuter
1 Avocado
2 El veganer Naturjoghurt
2 El Essig
5 Zweige Koriander
1 Prise Pfeffer
1/2 Gurke
1 Handvoll Salat, z. B. Rucola oder Babyspinat
1 Handvoll Walnüsse
2 Wraps von Lizza**
1/2 Rezept Rote-Bete-Hummus

Zubereitung:

  1. Hokkaido waschen, entkernen und in Spalten schneiden. Auf ein Backblech legen, mit Olivenöl beträufelt und mit Salz und italienischen Kräutern bestreut im Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 15-20 Minuten backen.
  2. In der Zwischenzeit die Avocado von Schale und Kern lösen. Fruchtfleisch mit Joghurt, Essig, Korianderblättchen, etwas Salz und Pfeffer fein pürieren.
    Gurke waschen und in Streifen schneiden. Salat putzen, waschen und trocken schütteln. Walnüsse grob zerkleinern.
  3. Die Lizzawraps aus der Packung nehmen, die Kante glatt drücken und in einer Pfanne von beiden Seiten jeweils ca. 2-3 Minuten erhitzen bzw. anrösten. Die Wraps nun großzügig mit Rote-Bete-Hummus bestreichen, mit Kürbis, Gurke, Salat und Walnüssen belegen und mit dem Avocado-Koriander-Dressing garniert servieren. Guten Appetit!
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