Über Larissa

Haferbowl Salatbowl Haferfplätzchen

Der Sommer kommt und mit ihm die Lust auf frische, knackige Salate. Heute gesellt er sich mit knackiger Rohkost und saftigen Möhren-Haferplätzchen in eine Salatbowl und wird von einer fein-würzigen Bärlauch-Zitronen-Avocadocreme begleitet. Klingt das lecker? Oh ja!!! Probiert die Kombi unbedingt aus und nutzt vor allem die meiner Meinung nach viel zu kurze Bärlauchsaison, um das grüne Kraut so oft wie möglich zu essen. Es ist geschmacklich einfach unschlagbar und bringt zahlreiche gesundheitliche Wirkungen mit sich. Also schlagt zu! Die Bowl ist abgesehen von der Zeit für das Vorbereiten und Schneiden vom Gemüse super fix zubereitet und passt wirklich perfekt zu lauen Sommerabenden im Garten oder auf dem Balkon.

Bloggermeisterschaft 2018

Das folgende Rezept für die Salatbowl mit Möhren-Haferplätzchen und Bärlauch-Avocadocreme ist  mein Beitrag zur Bloggermeisterschaft 2018 von Hafer – Die Alleskörner, die nun bereits zum dritten Mal stattfindet. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, das heimische Getreide Hafer wieder bekannter und beliebter zu machen und über seine tollen Eigenschaften aufzuklären. Dies unterstütze ich gern und zeige euch die zarten Seiten von Hafer, die in den saftigen Möhren-Haferplätzchen perfekt zur Geltung kommen.

Dieses Jahr läuft die Bloggermeisterschaft nämlich zum Thema Bowls: Ob süß oder herzhaft, ob fruchtig, ob deftig, ob warm, ob kalt. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Einziges Kriterium: Das Rezept muss in jedem Fall Hafer enthalten. Für mich war es wichtig, die Möhren-Haferplätzchen als Highlight in der Bowl zu haben und den Fokus auf sie zu lenken. Entsprechend habe ich mich für eher schlichte Begleitzutaten entschieden, nämlich grünen, knackigen Salat und Gemüserohkost. Für den besonderen Kick und die gewisse Süße sorgt fruchtiges Mangofruchtfleisch und die notwendige Würze bekommt das Ganze durch die aromatische Bärlauch-Avocadocreme. Mehr braucht es nicht, um ein unglaublich leckeres und zufriedenstellendes Essen auf den Tisch zu bekommen, das zudem der sommerlichen Leichtigkeit gerecht wird. Ich würde einfach sagen: Probiert das Rezept selbst aus und lasst es euch schmecken!

Salatbowl mit Möhren-Haferplätzchen und Bärlauch-Avocadocreme

Möhren-Haferplätzchen

Zubereitungszeit ca. 40 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen:

Für die Möhren-Haferplätzchen:

250 g Karotten
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Gemüsebrühpulver
60 g feine Haferflocken
1 Prise Chilipulver
1 EL bunter Sesam
1 El Rapsöl

Für die Salatbowl:

1/2 Kopf Blattsalat
1/2 Gurke
200 g frische Rote Bete
1/2 Mango
1/2 Beet Kresse

Für die Bärlauch-Avocadocreme:

1 Avocado
1 Zitrone
20 g frischer Bärlauch (alternativ Basilikum oder Koriander)
1 Prise Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Möhren waschen, von den Stilenden befreien und grob zerkleinern. Knoblauchzehe abziehen und grob zerkleinern. Möhren und Knoblauch im Topf mit etwas Flüssigkeit und Gemüsebrühpulver ca. 10 Minuten garen, dann ausdampfen lassen. Überschüssiges Wasser abgießen, dann Haferflocken, Chilipulver und Sesam mit den gegarten Möhren pürieren. Aus der Masse ca. 6-8 Plätzchen formen.
  2. Salatblätter abzupfen, waschen und trocken schleudern. Gurke wasche, längs halbieren und in Scheiben schneiden. Rote Bete schälen, mit einem Spiralschneider spiralisieren ( alternativ mit dem Gemüsehobel in Streifen hobeln). Mango schälen und in feine Streifen oder Würfel schneiden.
  3. Avocado halbieren, von Stein und Schale lösen. Saft der Zitrone auspressen. Bärlauch putzen, waschen, trocken tupfen und grob zerkleinern. Avocado mit Zitronensaft und Bärlauch fein pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Möhren-Haferplätzchen in Rapsöl von beiden Seiten ca. 3 Minuten anbraten und anschließend mit dem Salat, der Rohkost, der Mango und der Bärlauch-Avocadocreme in tiefen Schalen anrichten. Mit der Kresse garnieren und genießen!

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Burgerglück vegane Burger Collage

Ich freue mich so wahnsinnig, euch mein neues, großes Werk präsentieren zu dürfen. Am 6. April und somit passend zur Grillsaison ist nämlich mein zweites veganes Kochbuch veröffentlicht worden. Es trägt den Titel “Burgerglück*”  und enthält – wie unschwer zu erraten – die ganze Bandbreite an Rezepten, die es für den vollkommenen Burgergenuss benötigt. Wie auch bei meinem ersten Buch “Free your Food*” erwartet euch dort eine bunte Vielfalt an pflanzlichen, wohlschmeckenden und zugleich gesunden Rezepten mit Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkorngetreide als Basiszutat. Das Buch führt euch durch die Länderküchen der Welt und interpretiert ein und dasselbe Gericht auf unzählige Weisen: ob der asiatische “Lemongrass-Thai-Burger”, der “Sunrise in Africa”, der japanischer Burger im Sushi-Style namens “Little Toyko” oder die deutsche Variation “Röstimania” mit Sauerkraut und Kartoffelrösti. Lasst euch überraschen von der enormen Vielfalt und überzeugt euch selbst, dass nicht nur Gurken, Tomaten und Tofu auf dem Burgerbun landen. Abgerundet werden die Kreationen durch selbstgemachte Saucen, die z. B. entweder eine leichte Süße, ein herrlich würziges Raucharoma oder eine senfige Schärfe mit sich bringen. Wer kein Gluten verträgt oder gern auf das Klebereiweiß verzichten möchte, findet ebenso zahlreiche Rezeptideen und praktische Tipps, wie es gelingt, trotz Unverträglichkeit voll genießen zu können, denn auch glutenfreie Burger sind möglich.

Was euch mit “Burgerglück*”erwartet:

  • BURGER, BURGER, BURGER – freut euch auf ein farbenfrohes, ansprechend gestaltetes Buch mit kreativen und abwechslungsreichen, veganen Burgerrezepten.
  • Vom Burgerbrötchen (“Bun” genannt), über die Patties (Burger”frikadellen”) bis hin zu den Saucen und Belägen – alle Bestandteile können dank der Rezepte im Handumdrehen und gelingsicher selbst hergestellt werden.
  • Zu jedem Rezept gibt es ein großes Rezeptfoto, damit ihr genau wisst, was euch erwartet.
  • Die Rezepte sind mit gesunden Zutaten und ohne Fertigprodukte zubereitet. Damit tut ihr euch einen großen Gefallen.
  • Eine kleine Einführung verrät euch, worauf beim Burgerzubereiten zu achten ist, damit ihr voll genießen könnt. Für den Fall, das etwas schief gehen sollte, findet ihr eine kleinen Pannenhilfe.
  • Unzählige Ideen, wie ihr genussvoll und entspannt durch den Sommer und die Grillsaison kommt: sei es bei einem romantischen Abend zu zweit, einer entspannten Runde mit guten Freunden oder einer flotten Gartenparty an einem lauen Sommerabend.

Seid ihr neugierig geworden?? Eine kleine Appetitanregung findet ihr mit den tollen Mini-Burgern. Für alle, die sich damit nicht zufrieden geben möchten und Appetit auf mehr bekommen haben, sichert euch hier euer Exemplar und lasst die Burgerparty beginnen!

Ich freue mich sehr auf Eure Meinungen, Rückmeldungen, Rezeptfotos und Kommentare!
Zeigt mir eure Kreationen, indem ihr die Hashtags #burgerglueck #burgerglück #freeyourfood verwendet. Lasst uns gemeinsam die Welt ein wenig grüner, leckerer und genussvoller gestalten.

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Paprika-Linseneintopf mit Kapern

Ich als “alte” Schwäbin kenne und mag den typischen, leicht säuerlichen Linseneintopf, der meist mit Spätzle und Würstchen serviert wird. Bei uns zuhause gab es zum Glück nur selten Würstchen dazu und mir persönlich war eh schon immer der Linseneintopf ohne alles, also auch ohne Spätze, am liebsten. Nicht umsonst hatte ich den Ruf als Suppenkasper inne und auch heute noch liebe ich Suppen und Eintöpfe neben Salaten und anderem bunten Gemüse. Nun aber zu den wesentlichen Dingen, zu meinem heutigen Rezept. Paprika, Karotten, Linsen, soweit so gut und auch nichts Besonderes. Das Aufregende an dieser Version sind allerdings die Kapern. Diese sorgen für Überraschung im Eintopf und liefern die notwendige Säure direkt mit. Klingt spannend? Ist es auch! Versucht es aus und berichtet, ob euch diese Neuinterpretation ebenso gut geschmeckt hat wie mir.

Paprika-Linseneintopf mit Kapern

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen:

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Karotten
1 rote Paprika
2 El Rapsöl
200 g rote Linsen*
3 Lorbeerblätter
Wasser
1 Dose gehackte Tomaten
2 El Kapern
Salz, Pfeffer, getrocknete Kräuter

 

Zubereitung:

  1. Zwiebel und Knoblauchzehen abziehen, fein hacken. Karotten schälen, in Scheiben schneiden. Paprika waschen, entkernen und in Streifen oder Würfel schneiden.
  2. Topf erhitzen, Rapsöl, Zwiebeln und Knoblauch zugeben, anschwitzen, dann Karotten, Paprika, Linsen und Lorbeerblätter zufügen. Unter Rühren weiterdünsten, dann mit Wasser aufgießen, zum Kochen bringen und bei kleiner Hitze ca. 10-15 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen gar sind. Bei Bedarf nochmal etwas Wasser nachgeben.
  3. Köcheln, bis das Wasser nahezu verdampft ist, dann die gehackten Tomaten und Kapern zugeben und den Paprika-Linseneintopf mit Salz, Pfeffer und nach Belieben getrockneten Kräutern würzen und servieren.
  4. Tipps: Dazu passen ganz klassisch auch Spätzle. Wer möchte, kann den Eintopf noch etwas aufregender abschmecken und z. B. mit Currypulver oder Kreuzkümmel würzen
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TRY Foods Olivenöl

Produktbeschreibung / Shopvorstellung / Werbung

Als Mitglied im TRY Foods Taste Club hatte ich die Möglichkeit bekommen, mich durch das Olivenöl-Probierpaket von TRY Foods zu testen. Lest in diesem Beitrag, was TRY Foods überhaupt ist, welches Konzept durch die Tasting-Boxen verfolgt wird, welche Produkte ich testen durfte und welches davon mein Favorit war.

Was ist TRY Foods?

Try Foods bietet verschiedene, meist lebensmittelbezogene Probierboxen an. Diese enthalten jeweils Probiergrößen von fünf verschiedenen Produkten, in diesem Fall waren es fünf native Olivenöle. Dazu gibt es ein umfassendes Info-Booklet, das durch die Verkostung führt und wertvolle Informationen zum Produkt vermittelt sowie eine passende Kurzanleitung, die durch den Verkostungsprozess begleitet. Somit wird man mit Spaß und Freude zum Olivenöl-Experte, lernt, welche Unterschiede es zu beachten gilt und was ein gutes Olivenöl ausmacht. Außerdem erfährt der Tester viel über die Herkunft und Gewinnung der einzelnen Produkte und lernt, wieso jedes auf seine Weise so besonders ist.

Großes Olivenöl-Tasting

Gewappnet mit frischem Weißbrot (hätte ich die Verkostung abends gemacht, wäre sicherlich auch eine Flasche Wein dabei gewesen) ging es also ans Testen. In der Box enthalten waren jeweils 50 ml von einem

– katalonischen Olivenöl (Spanien),
– kretischen Olivenöl (Griechenland),
– sizilianischen Olivenöl (Italien),
– apulischen Olivenöl (Italien) sowie ein
– Olivenöl aus Alentejo (Portugal).

Mein Urteil & Favorit

Eins vorab: Jedes der Öle hat seine Berechtigung, ein Bestandteil der Probierbox zu sein. Sie sind deutlich aromatischer und mit exklusiverem Geschmack als die meisten handelsüblichen Sorten, die es im Supermarkt um die Ecke gibt. Außerdem möchte ich auch gar nicht zu viel verraten und zu sehr ins Detail gehen, denn Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und ich finde, jeder sollte unvoreingenommen selbst testen, welches sein persönlicher Liebling ist. Daher werde ich nur auf meinen Favoriten etwas näher eingehen.

Am meisten überzeugt hat mich pur verkostet das native Olivenöl aus Katalonien. Es zeichnet sich für mich durch einen angenehm fruchtigen, leicht blumigen Geruch aus, was sich im Geschmackstest nur bestätigte. Das katalonische Olivenöl war außerdem recht mild im Geschmack, was mir sehr gut gefallen hat, da trotz der Milde ein eindeutiger und unverkennbarer Olivengeschmack vorhanden war. Das Öl war auch im Abgang sehr angenehm und hinterließ einen guten Nachgeschmack im Mund. Direkt zum Dippen mit frischem Brot und etwas Balsamicocreme war dies jedenfalls ein Hochgenuss. Je nachdem, was mit dem Olivenöl zubereitet werden soll, kann ich mir aber durchaus gut vorstellen, auch eines der anderen, kräftiger schmeckenden Olivenöle zu verwenden.

Kleiner Tipp: Die Probierboxen eignen sich übrigens super für einen entspannten Abend der etwas anderen Art unter Freunden. Denn bekanntlich ist geteilte Freude doppelte Freude! Falls ihr nun auch Lust bekommen habt, eine Taste-Session vorzunehmen: Mit dem exklusiven Code try_freeyourfood* erhaltet ihr 10 % Rabatt auf eure Bestellung, egal, für welches der Sets ihr euch entscheidet!

 

* Bei dem Beitrag handelt es sich um unbezahlte Werbung. Die PR-Samples wurden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Bei Bestellung unter Angabe des Rabattcodes werde ich am Umsatz beteiligt.

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Mini-Partyburger Burgerglück

Lang ersehnt und bald endlich da: In nur noch knapp einem Monat – am 6. April 2018 – ist es soweit und mein zweites, veganes Kochbuch wird veröffentlicht!
In “Burgerglück – Kreative vegane Ideen für den perfekten Genuss” findet ihr alles, was ihr für einen perfekten Burgerabend mit Freunden braucht. (Hier direkt vorbestellen* und das Buch als einer der ersten erhalten!) Viele bunte, ausgefallene Rezeptideen für Burgerpatties, Buns, Saucen und Beilagen, hilfreiche Tipps und Tricks und Infos über die notwendigen Basics, das alles  und vieles mehr findet ihr in Burgerglück.

Heute stelle ich euch exklusiv eins meiner Rezepte vor, nämlich die Mini-Partyburger, die jedes Buffet und jeden Partyabend bereichern. Das handliche Fingerfood schmeckt hervorragend und sollte auf keiner Tafel fehlen. Im Buch findet ihr natürlich auch die Rezepte für die verwendeten Saucen und die Brötchen. Da ich euch aber nur einen kleinen Vorgeschmack geben möchte: Für die Mini-Brötchen könnt ihr herkömmliche Burgerbun-Rezepte für 8 Brötchen verwenden und daraus einfach 14 kleine Brötchen formen. Viel Spaß und guten Hunger!

Mini-Partyburger fürs Buffet

Zubereitungszeit ca. 50 Minuten
Zutaten für 14 kleine Burger

2 Dosen schwarze Bohnen
2 Knoblauchzehen
3 EL Pesto Rosso ohne Parmesan
1 TL geräuchertes Paprikapulver
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
½ Bund Petersilie
1 Prise gemahlener Chili
½ TL Salz
50 g Paniermehl
½ Kopfsalat
150 g Gewürzgurken
3–4 Strauchtomaten

Außerdem:
14 Mini-Burgerbrötchen
400 g Krautsalat (rot oder weiß)
150 ml Sauce nach Wahl (im Buch gibt es natürlich zahlreiche Saucenrezepte)

Zubereitung:

  1. Schwarze Bohnen abtropfen lassen und gründlich spülen. Knoblauch abziehen und grob zerkleinern. Schwarze Bohnen mit Knoblauch, Pesto Rosso, geräuchertem
    Paprikapulver, Kreuzkümmel, Petersilie,Chili und Salz pürieren, dann mit Paniermehl vermengen und zu 14 Mini-Burgerpattys formen. Diese im Ofen auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ca. 20 Minuten bei 200 Grad Ober-/Unterhitze backen (alternativ in etwas Öl anbraten).
  2. In der Zwischenzeit Salat putzen und waschen, Gewürzgurken und Tomaten in Scheiben schneiden.
  3. Die fertigen Pattys mit Salat, Gewürzgurken, Tomaten, Sauce nach Wahl und Krautsalat zu Mini-Burgern zusammensetzen und servieren.
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Heidelbeer-Nusskuchen

Es war an der Zeit, meine vielen angebrochenen Packungen and Backzutaten weiterzuverwenden und aufzubrauchen, damit die Vorräte wieder etwas überschaubarer werden. Also wurde mit dem gebacken, was auf die Schnelle da war. Das war ohnehin nötig, da so spät abends kein Laden mehr aufgehabt hätte. Also gesellen sich aromatische Haselnüsse (ich kaufe übrigens am liebsten ganze Nüsse und mahle sie mir nach Bedarf selbst, da sie so geschmackvoller sind) und nur wenig Süße zu saftigen Heidelbeeren und Banane und heraus kommt im Handumdrehen ein lockerer, saftiger Kuchen. Für mich das Wichtigste: Man schmeckt ihm nicht an, dass er vegan ist und das, obwohl keine Ersatzprodukte zum Einsatz kommen. Oft kommt es nämlich vor, dass bei veganem Kuchen doch ein Unterschied zu “normalem” Kuchen zu schmecken ist oder er in der Konsistenz krümeliger und fester ist, was hier absolut nicht der Fall ist. Für mich hat sich die spontane Backfreude also definitiv gelohnt und auch alle, die davon kosten durften, waren begeistert. Also nichts wie ran!

Heidelbeer-Nusskuchen bzw. Bananenbrot

Zubereitungszeit ca. 15 Minuten + 45 Minuten Backzeit
Zutaten für 1 Kastenform

200 g Dinkelmehl
2 El Lupinenmehl*
50 g gemahlene Haselnüsse
80 g Dattelsüße* oder Kokosblütenzucker*
1 Tl Zimt
80 g Schokotropfen Zartbitter
1 Prise Salz
1 Tl Backpulver
1 Tl Natron
150 g Heidelbeeren
1 reife Banane
70 ml geschmacksneutrales Öl
1 El Apfelessig
150 ml Pflanzendrink nach Wahl
2 El gehackte Mandeln

Zum Garnieren:
2 El Puderzucker
1-2 Tl Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Eine Kastenform einfetten und mit Mehl bestreuen. Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Dinkelmehl, Lupinenmehl, gemahlene Haselnüsse, Dattelsüße, Zimt, 50 g Schokotropfen, Salz, Backpulver und Natron in eine Schüssel geben und vermengen. 125 g Heidelbeeren zugeben. Banane schälen, mit einer Gabel fein zerdrücken, mit Öl, Apfelessig und Pflanzendrink nach Wahl zu den Trockenzutaten geben, vermengen und in die Kastenform geben. Mit gehackten Mandeln und restlichen Schokotropfen (30 g) bestreuen und im Ofen ca. 45 Minuten backen.
  3. Kuchen aus dem Ofen nehmen, kurz auskühlen lassen und aus der Form stürzen.
    Puderzucker mit Zitronensaft zu einem gleichmäßigen Guss rühren und fein auf dem Kuchen verteilen. Restliche Heidelbeeren (25 g) sowie bei Belieben einige ganze Haselnüsse auf den noch weichen Guss setzen, auskühlen lassen und genießen. It’s coffee time!
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Zimt-Milchreis mit Heidelbeeren

Ich habe es schon wieder getan!
Angefixt von dem sagenhaften Genuss von meinem Macadamia-Mohn-Milchreis mit Mango-Maracuja (ich merke erst jetzt, dass ich unbewussterweise nur Zutaten mit dem Buchstaben “M” verwendet habe) gestern, sind heute wie von selbst schon wieder die Reiskörner in den Topf gehüpft und in Pflanzendrink baden gegangen. Verfeinert wurde das ganze heute ganz klassisch mit einer ordentlichen Ladung Zimt und da für mich ein Frühstück ohne Obst kein richtiges Frühstück ist, wurde das ganze durch reichlich Heidelbeeren getoppt. Optisch und geschmacklich ein echtes Highlight, trotz seiner Einfachheit!

Zimt-Milchreis mit Heidelbeeren und Granatapfel

Zubereitungszeit ca. 35 Minuten
Zutaten für 2 Portionen:

130 g Milchreis*
600 ml Haselnussdrink
1 Orange
1 Prise Salz
1 El Dattelsüße
1 Tl Zimt

150 g Heidelbeeren
2 El Granatapfelkerne

Zubereitung:

1. Milchreis mit dem Haselnussdrink und Saft der Orange in einen großen Topf geben, Prise Salz zufügen und bei geschlossenem Deckel und kleiner Hitze unter regelmäßigem Rühren ca. 30 Minuten köcheln, bis die Flüssigkeit nahezu vollständig aufgesogen und der Reis schlotzig und gar ist. Dattelsüße und Zimt vermengen und in den Milchreis einrühren.
2. Heidelbeeren waschen, Granatapfelkerne aus der Schale lösen und zum Milchreis servieren.

Tipp: Am besten direkt lauwarm servieren!
Hinweis: Der Milchreis kann auch ideal als Frühstück gegessen werden. Dazu den Reis am Vortag kochen und am nächsten Morgen nur nochmal kurz anwärmen.

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Macadamia-Mohn-Milchreis

Wer kennt und liebt ihn nicht, den klassischen Milchreis. ♥
Mir selbst ist er irgendwie  trotzdem seit Jahren aus den Gedanken gerutscht, bis ich vor wenigen Tagen plötzlich Verlangen nach einem warmen, sättigenden und schlotzigen Frühstück hatte. Ja, ihr hört richtig, ich habe mir den Milchreis lauwarm zum Frühstück gegönnt. An sich macht es ja keinen großen Unterschied, ob ich Haferflocken im Müsli esse oder vorab Reis in Pflanzenmilch koche. Als leichte Abwandlung zum “Standard-Brei” habe ich eine Variante mit Mohn und Macadamiadrink gezaubert.
Und weil es so lecker war, gab es heute direkt wieder Milchreis, dieses Mal klassischer als Zimt-Milchreis mit Heidelbeeren. Schaut vorbei und entscheidet euch, welches euer Favorit wird oder werdet selbst kreativ und erstellt euch eure Lieblingskombination.

Macadamia-Mohn-Milchreis mit Obst

Zubereitungszeit ca. 35 Minuten
Zutaten für 2 Portionen:

130 g Milchreis*
650 ml Macadamia-Nussdrink
1 Prise Salz
1 El Blaumohn
1 El Dattelsüße
1 Tl Zimt

1 Mango
1 Maracuja
1 El Granatapfelkerne

Zubereitung:

  1. Milchreis mit dem Macadamia-Nussdrink in einen großen Topf geben, Prise Salz und Blaumohn zufügen und bei geschlossenem Deckel und kleiner Hitze unter regelmäßigem Rühren ca. 30 Minuten köcheln, bis die Flüssigkeit nahezu vollständig aufgesogen und der Reis schlotzig und gar ist. Dattelsüße und Zimt vermengen und zum Milchreis servieren.
  2. Für die Mango-Maracuja-Variante die Mango schälen, vom Stein lösen und in kleine Würfel schneiden. Maracuja halbieren, die Kerne herauslösen und mit der Mango zum Milchreis servieren.
    Tipps: Am besten direkt  aus dem Topf noch lauwarm servieren! Besonders lecker dazu schmeckt auch ein Fruchtpüree oder ein angedünstetes Fruchtkompott.
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Hast du dich schon einmal an die Zubereitung von Buchweizen herangetastet? Und wenn ja, hast du ihn auch bereits ungekocht und als süße Version ausprobiert? Was für viele vermutlich eine eher wenig attraktive Vorstellung ist – wird Buchweizen doch (fälschlicherweise!) mit einem eher staubigen, langweiligen Geschmack in Verbindung gebracht – wird für die meisten nach der ersten Überwindung, das Knöterichgewächs  in der Küche zu verarbeiten, ein kulinarischer Hochgenuss. Zugegeben, einfach nur in Wasser gekocht überzeugt mich das Pseudogetreide auch nicht so richtig, doch verarbeitet zu so einer herrlich leckeren Schokocreme wie dieser hier… da kann niemand widerstehen!

Das tolle an der Creme: Abgesehen von der Einweichzeit ist sie super schnell zubereitet, sättigt auf gesunde Weise langanhaltend und schmeckt superoberlecker. Ganz anders, als es von vielen beim Gedanken daran wohl vermutet wird! Der Schokotraum kann sowohl als vollwertiges Frühstück wie auch als Dessert gereicht werden und ist nicht nur sojafrei, sondern auch glutenfrei und kommt ohne Haushaltszucker aus. Das Obst lässt sich natürlich je nach saisonaler Verfügbarkeit beliebig austauschen. Mein Rezept ist in den Sommermonaten entstanden und daher eher sommerlich angehaucht. Ideen zum Abwandeln habe ich für euch unter dem Rezept zusammengeschrieben. Viel Spaß beim Naschen!

Schokotraum mit Fruchtpüree

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten
Einweichzeit mind. 2 h oder über Nacht
Zutaten für 2 Portionen:

120 g Buchweizen*
6 Datteln
2 Orangen
3 Tl Rohkost-Kakao*
2 Nektarinen (oder Mango, Himbeeren, Erdbeeren usw.)
2 Tl Apfelsüße oder Agavendicksaft
50 g Heidelbeeren

Zubereitung:

  1. Buchweizen in ein Sieb geben, mit kaltem Wasser spülen, in eine große Schüssel geben und mit reichlich Wasser bedeckt über Nacht, mindestens jedoch 2 Stunden, einweichen lassen.
  2. Am nächsten Tag den eingeweichten Buchweizen erneut mit reichlich kaltem Wasser spülen, dann abtropfen lassen. Buchweizen mit entsteinten Datteln, Saft der Orangen und Kakao zu einer feinen Creme pürieren. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen. Knapp zwei Drittel der Schokocreme auf zwei Gläser verteilen.
  3. Nektarinen (oder Mango, Beeren, je nach Saison und Geschmack) bei Bedarf mit Apfelsüße pürieren und über die Schokocreme schichten. Darauf die restliche Schokocreme schichten und mit Heidelbeeren garnieren. Alternativ kann das Obst auch in kleinen Stückchen auf der Schokocreme verteilt werden.
  4. Tipps: Gut gekühlt schmeckt der Schokotraum besonders erfrischend. Für ein winterliches Dessert kann die Creme mit Zimt verfeinert und mit Granatapfelkernen und Orangenfilets serviert werden.
  5. Hinweis: Gekeimt enthält der Buchweizen noch deutlich mehr Vitalstoffe. Hierfür den eingeweichten Buchweizen spülen, flach auf Teller geben und ein bis zwei Tage keimen lassen, dabei gelegentlich leicht befeuchten. Anschließend wie im Rezept beschrieben fortfahren, aber etwas mehr Flüssigkeit zufügen.
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Mangocurry

Curry once again! Kaum ein Gericht, das so vielseitig wandelbar ist wie ein gutes Curry. Heute gesellen sich reichlich Kichererbsen zu fruchtigen Mangostücken und werden von feincremiger Kokosmilch umhüllt. Begleitet wird das schmackhafte Mangocurry-Pfannengericht von aromatisch duftender Gewürzquinoa und für den Frischekick sorgt saftig-grüner Koriander. Schwarzkümmel gibt zusätzliches Aroma und der Saft der Limette rundet das Ganze harmonisch ab. Guten Appetit!

Veganes Kichererbsen-Mangocurry mit Gewürz-Quinoa

Zubereitungszeit ca. 2 h plus Einweichzeit über Nacht
Zutaten für 4 Portionen:

150 g Kichererbsen*
200 g Quinoa* (oder Basmatireis*)
½ Tl Meersalz
2 Kapseln Kardamom
2 Sternanis
5 getrocknete Nelken
1 kleines Stück Ingwer (1 cm)
2 Knoblauchzehen
½ Chilischote
2 El Kokosöl
1 El Currypulver*
1 Glas Mango-Stücke
1 große Dose Kokosmilch*
1 Tl Schwarzkümmel
1 Prise Pfeffer
1 Limette
½ Bund Koriander

Zubereitung:

  1. Kichererbsen in reichlich kaltem Wasser über Nacht einweichen.
  2. Am nächsten Tag die Kichererbsen abgießen, abspülen und in reichlich frischem Wasser ohne Salz ca. 1,5-2 h kochen, bis die Kichererbsen gar sind, dann abgießen.
  3. Etwa 20 Minuten vor Ende der Garzeit der Kichererbsen die Quinoa gründlich spülen, mit 400 ml Wasser, Meersalz, aufgebrochenen Kardamomkapseln, Sternanis und Nelken aufkochen und ca. 15-20 Minuten ausquellen lassen.
  4. Nun den Ingwer schälen, Knoblauchzehen abziehen, beides fein hacken. Chili waschen, ebenfalls fein hacken. Kokosöl in einem Topf erhitzen, Ingwer, Knoblauch, Chili und Currypulver zugeben und andünsten. Mango mit dem Saft angießen, Kokosmilch ebenfalls zugeben, mit Salz abschmecken und aufkochen. Bei geringer Hitze einige Minuten köcheln lassen, dann fein pürieren.
  5. Kichererbsen zugeben, erhitzen und das Mango-Kichererbsencurry mit Schwarzkümmel, Salz, Pfeffer und Saft der Limette abschmecken. Koriander grob hacken, über das Curry streuen und mit der Gewürzquinoa servieren.
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