Über Larissa

Heidelbeer-Nusskuchen

Es war an der Zeit, meine vielen angebrochenen Packungen and Backzutaten weiterzuverwenden und aufzubrauchen, damit die Vorräte wieder etwas überschaubarer werden. Also wurde mit dem gebacken, was auf die Schnelle da war. Das war ohnehin nötig, da so spät abends kein Laden mehr aufgehabt hätte. Also gesellen sich aromatische Haselnüsse (ich kaufe übrigens am liebsten ganze Nüsse und mahle sie mir nach Bedarf selbst, da sie so geschmackvoller sind) und nur wenig Süße zu saftigen Heidelbeeren und Banane und heraus kommt im Handumdrehen ein lockerer, saftiger Kuchen. Für mich das Wichtigste: Man schmeckt ihm nicht an, dass er vegan ist und das, obwohl keine Ersatzprodukte zum Einsatz kommen. Oft kommt es nämlich vor, dass bei veganem Kuchen doch ein Unterschied zu “normalem” Kuchen zu schmecken ist oder er in der Konsistenz krümeliger und fester ist, was hier absolut nicht der Fall ist. Für mich hat sich die spontane Backfreude also definitiv gelohnt und auch alle, die davon kosten durften, waren begeistert. Also nichts wie ran!

Heidelbeer-Nusskuchen mit Schokodrops

Zubereitungszeit ca. 15 Minuten + 45 Minuten Backzeit
Zutaten für 1 Kastenform

200 g Dinkelmehl
2 El Lupinenmehl
50 g gemahlene Haselnüsse
80 g Dattelsüße oder Kokosblütenzucker
1 Tl Zimt
80 g Schokotropfen Zartbitter
1 Prise Salz
1 Tl Backpulver
1 Tl Natron
150 g Heidelbeeren
1 reife Banane
70 ml geschmacksneutrales Öl
1 El Apfelessig
150 ml Pflanzendrink nach Wahl
2 El gehackte Mandeln

Zum Garnieren:
2 El Puderzucker
1-2 Tl Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Eine Kastenform einfetten und mit Mehl bestreuen. Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Dinkelmehl, Lupinenmehl, gemahlene Haselnüsse, Dattelsüße, Zimt, 50 g Schokotropfen, Salz, Backpulver und Natron in eine Schüssel geben und vermengen. 125 g Heidelbeeren zugeben. Banane schälen, mit einer Gabel fein zerdrücken, mit Öl, Apfelessig und Pflanzendrink nach Wahl zu den Trockenzutaten geben, vermengen und in die Kastenform geben. Mit gehackten Mandeln und restlichen Schokotropfen (30 g) bestreuen und im Ofen ca. 45 Minuten backen.
  3. Kuchen aus dem Ofen nehmen, kurz auskühlen lassen und aus der Form stürzen.
    Puderzucker mit Zitronensaft zu einem gleichmäßigen Guss rühren und fein auf dem Kuchen verteilen. Restliche Heidelbeeren (25 g) sowie bei Belieben einige ganze Haselnüsse auf den noch weichen Guss setzen, auskühlen lassen und genießen. It’s coffee time!
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Zimt-Milchreis mit Heidelbeeren

Ich habe es schon wieder getan!
Angefixt von dem sagenhaften Genuss von meinem Macadamia-Mohn-Milchreis mit Mango-Maracuja (ich merke erst jetzt, dass ich unbewussterweise nur Zutaten mit dem Buchstaben “M” verwendet habe) gestern, sind heute wie von selbst schon wieder die Reiskörner in den Topf gehüpft und in Pflanzendrink baden gegangen. Verfeinert wurde das ganze heute ganz klassisch mit einer ordentlichen Ladung Zimt und da für mich ein Frühstück ohne Obst kein richtiges Frühstück ist, wurde das ganze durch reichlich Heidelbeeren getoppt. Optisch und geschmacklich ein echtes Highlight, trotz seiner Einfachheit!

Zimt-Milchreis mit Heidelbeeren und Granatapfel

Zubereitungszeit ca. 35 Minuten
Zutaten für 2 Portionen:

130 g Milchreis
600 ml Haselnussdrink
1 Orange
1 Prise Salz
1 El Dattelsüße
1 Tl Zimt

150 g Heidelbeeren
2 El Granatapfelkerne

Zubereitung:

1. Milchreis mit dem Haselnussdrink und Saft der Orange in einen großen Topf geben, Prise Salz zufügen und bei geschlossenem Deckel und kleiner Hitze unter regelmäßigem Rühren ca. 30 Minuten köcheln, bis die Flüssigkeit nahezu vollständig aufgesogen und der Reis schlotzig und gar ist. Dattelsüße und Zimt vermengen und in den Milchreis einrühren.
2. Heidelbeeren waschen, Granatapfelkerne aus der Schale lösen und zum Milchreis servieren.

Tipp: Am besten direkt lauwarm servieren!
Hinweis: Der Milchreis kann auch ideal als Frühstück gegessen werden. Dazu den Reis am Vortag kochen und am nächsten Morgen nur nochmal kurz anwärmen.

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Macadamia-Mohn-Milchreis

Wer kennt und liebt ihn nicht, den klassischen Milchreis. ♥
Mir selbst ist er irgendwie  trotzdem seit Jahren aus den Gedanken gerutscht, bis ich vor wenigen Tagen plötzlich Verlangen nach einem warmen, sättigenden und schlotzigen Frühstück hatte. Ja, ihr hört richtig, ich habe mir den Milchreis lauwarm zum Frühstück gegönnt. An sich macht es ja keinen großen Unterschied, ob ich Haferflocken im Müsli esse oder vorab Reis in Pflanzenmilch koche. Als leichte Abwandlung zum “Standard-Brei” habe ich eine Variante mit Mohn und Macadamiadrink gezaubert.
Und weil es so lecker war, gab es heute direkt wieder Milchreis, dieses Mal klassischer als Zimt-Milchreis mit Heidelbeeren. Schaut vorbei und entscheidet euch, welches euer Favorit wird oder werdet selbst kreativ und erstellt euch eure Lieblingskombination.

Macadamia-Mohn-Milchreis mit Obst

Zubereitungszeit ca. 35 Minuten
Zutaten für 2 Portionen:

130 g Milchreis
650 ml Macadamia-Nussdrink
1 Prise Salz
1 El Blaumohn
1 El Dattelsüße
1 Tl Zimt

1 Mango
1 Maracuja
1 El Granatapfelkerne

Zubereitung:

  1. Milchreis mit dem Macadamia-Nussdrink in einen großen Topf geben, Prise Salz und Blaumohn zufügen und bei geschlossenem Deckel und kleiner Hitze unter regelmäßigem Rühren ca. 30 Minuten köcheln, bis die Flüssigkeit nahezu vollständig aufgesogen und der Reis schlotzig und gar ist. Dattelsüße und Zimt vermengen und zum Milchreis servieren.
  2. Für die Mango-Maracuja-Variante die Mango schälen, vom Stein lösen und in kleine Würfel schneiden. Maracuja halbieren, die Kerne herauslösen und mit der Mango zum Milchreis servieren.
    Tipps: Am besten direkt  aus dem Topf noch lauwarm servieren! Besonders lecker dazu schmeckt auch ein Fruchtpüree oder ein angedünstetes Fruchtkompott.
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Hast du dich schon einmal an die Zubereitung von Buchweizen herangetastet? Und wenn ja, hast du ihn auch bereits ungekocht und als süße Version ausprobiert? Was für viele vermutlich eine eher wenig attraktive Vorstellung ist – wird Buchweizen doch (fälschlicherweise!) mit einem eher staubigen, langweiligen Geschmack in Verbindung gebracht – wird für die meisten nach der ersten Überwindung, das Knöterichgewächs  in der Küche zu verarbeiten, ein kulinarischer Hochgenuss. Zugegeben, einfach nur in Wasser gekocht überzeugt mich das Pseudogetreide auch nicht so richtig, doch verarbeitet zu so einer herrlich leckeren Schokocreme wie dieser hier… da kann niemand widerstehen!

Das tolle an der Creme: Abgesehen von der Einweichzeit ist sie super schnell zubereitet, sättigt auf gesunde Weise langanhaltend und schmeckt superoberlecker. Ganz anders, als es von vielen beim Gedanken daran wohl vermutet wird! Der Schokotraum kann sowohl als vollwertiges Frühstück wie auch als Dessert gereicht werden und ist nicht nur sojafrei, sondern auch glutenfrei und kommt ohne Haushaltszucker aus. Das Obst lässt sich natürlich je nach saisonaler Verfügbarkeit beliebig austauschen. Mein Rezept ist in den Sommermonaten entstanden und daher eher sommerlich angehaucht. Ideen zum Abwandeln habe ich für euch unter dem Rezept zusammengeschrieben. Viel Spaß beim Naschen!

Schokotraum mit Fruchtpüree

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten
Einweichzeit mind. 2 h oder über Nacht
Zutaten für 2 Portionen:

120 g Buchweizen
6 Datteln
2 Orangen
3 Tl Rohkost-Kakao, schwach entölt
2 Nektarinen (oder Mango, Himbeeren, Erdbeeren usw.)
2 Tl Apfelsüße oder Agavendicksaft
50 g Heidelbeeren

Zubereitung:

  1. Buchweizen in ein Sieb geben, mit kaltem Wasser spülen, in eine große Schüssel geben und mit reichlich Wasser bedeckt über Nacht, mindestens jedoch 2 Stunden, einweichen lassen.
  2. Am nächsten Tag den eingeweichten Buchweizen erneut mit reichlich kaltem Wasser spülen, dann abtropfen lassen. Buchweizen mit entsteinten Datteln, Saft der Orangen und Kakao zu einer feinen Creme pürieren. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen. Knapp zwei Drittel der Schokocreme auf zwei Gläser verteilen.
  3. Nektarinen (oder Mango, Beeren, je nach Saison und Geschmack) bei Bedarf mit Apfelsüße pürieren und über die Schokocreme schichten. Darauf die restliche Schokocreme schichten und mit Heidelbeeren garnieren. Alternativ kann das Obst auch in kleinen Stückchen auf der Schokocreme verteilt werden.
  4. Tipps: Gut gekühlt schmeckt der Schokotraum besonders erfrischend. Für ein winterliches Dessert kann die Creme mit Zimt verfeinert und mit Granatapfelkernen und Orangenfilets serviert werden.Hinweis: Gekeimt enthält der Buchweizen noch deutlich mehr Vitalstoffe. Hierfür den
    eingeweichten Buchweizen spülen, flach auf Teller geben und ein bis zwei Tage keimen lassen, dabei gelegentlich leicht befeuchten. Anschließend wie im Rezept beschrieben fortfahren, aber etwas mehr Flüssigkeit zufügen.
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Mangocurry

Curry once again! Kaum ein Gericht, das so vielseitig wandelbar ist wie ein gutes Curry. Heute gesellen sich reichlich Kichererbsen zu fruchtigen Mangostücken und werden von feincremiger Kokosmilch umhüllt. Begleitet wird das schmackhafte Mangocurry-Pfannengericht von aromatisch duftender Gewürzquinoa und für den Frischekick sorgt saftig-grüner Koriander. Schwarzkümmel gibt zusätzliches Aroma und der Saft der Limette rundet das Ganze harmonisch ab. Guten Appetit!

Veganes Kichererbsen-Mangocurry mit Gewürz-Quinoa

Zubereitungszeit ca. 2 h plus Einweichzeit über Nacht
Zutaten für 4 Portionen:

150 g Kichererbsen*
200 g Quinoa* (oder Basmatireis*)
½ Tl Meersalz
2 Kapseln Kardamom
2 Sternanis
5 getrocknete Nelken
1 kleines Stück Ingwer (1 cm)
2 Knoblauchzehen
½ Chilischote
2 El Kokosöl
1 El Currypulver
1 Glas Mango-Stücke
1-2 Dosen Kokosmilch
1 Tl Schwarzkümmel
1 Prise Pfeffer
1 Limette
½ Bund Koriander

Zubereitung:

  1. Kichererbsen in reichlich kaltem Wasser über Nacht einweichen.
  2. Am nächsten Tag die Kichererbsen abgießen, abspülen und in reichlich frischem Wasser ohne Salz ca. 1,5-2 h kochen, bis die Kichererbsen gar sind, dann abgießen.
  3. Etwa 20 Minuten vor Ende der Garzeit der Kichererbsen die Quinoa gründlich spülen, mit 400 ml Wasser, Meersalz, aufgebrochenen Kardamomkapseln, Sternanis und Nelken aufkochen und ca. 15-20 Minuten ausquellen lassen.
  4. Nun den Ingwer schälen, Knoblauchzehen abziehen, beides fein hacken. Chili waschen, ebenfalls fein hacken. Kokosöl in einem Topf erhitzen, Ingwer, Knoblauch, Chili und Currypulver zugeben und andünsten. Mango mit dem Saft angießen, Kokosmilch ebenfalls zugeben, mit Salz abschmecken und aufkochen. Bei geringer Hitze einige Minuten köcheln lassen, dann fein pürieren.
  5. Kichererbsen zugeben, erhitzen und das Mango-Kichererbsencurry mit Schwarzkümmel, Salz, Pfeffer und Saft der Limette abschmecken. Koriander grob hacken, über das Curry streuen und mit der Gewürzquinoa servieren.
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Lizza-Wraps mit Kürbis, Hummus, Koriander

Lust auf Wraps, aber keine Lust auf viele Kohlenhydrate? Keine Sorge, auch für diese Bedürfnisse gibt es die passende Lösung. Das Jungunternehmen Lizza – eine Wortschöpfung aus Leinsamen und Pizza – hat ihr einstiges Sortiment des Lowcarb-Pizzabodens längst erweitert und bietet nun auch Wraps an. Diese sind, anders als herkömmliche Wraps, kohlenhydratarm und glutenfrei, dabei jedoch reich an wichtigen Ballaststoffen, primär aus Gold-Leinsamen. Neugierig geworden?

Schau an, wie toll sich die Wraps verarbeiten und füllen lassen. Läuft dir beim Anblick des Lowcarb-Wraps mit einer Füllung aus Rote-Bete-Hummus, gebackenem Kürbis, Avocado-Korianderdressing und knackigen Walnüssen auch das Wasser im Mund zusammen? Dann nichts wie los… Es lohnt sich definitiv! Schnell gemacht sind sie außerdem gleich dazu!

Lowcarb-Wraps mit gebackenem Kürbis, Avocadocreme und Hummus

Zubereitungszeit ca.30 Minuten
Zutaten für 2 Wraps

350 g Hokkaido
2 El Olivenöl
1 Prise Salz
1/2 Tl italienische Kräuter
1 Avocado
2 El veganer Naturjoghurt
2 El Essig
5 Zweige Koriander
1 Prise Pfeffer
1/2 Gurke
1 Handvoll Salat, z. B. Rucola oder Babyspinat
1 Handvoll Walnüsse
2 Wraps von Lizza**
1/2 Rezept Rote-Bete-Hummus

Zubereitung:

  1. Hokkaido waschen, entkernen und in Spalten schneiden. Auf ein Backblech legen, mit Olivenöl beträufelt und mit Salz und italienischen Kräutern bestreut im Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 15-20 Minuten backen.
  2. In der Zwischenzeit die Avocado von Schale und Kern lösen. Fruchtfleisch mit Joghurt, Essig, Korianderblättchen, etwas Salz und Pfeffer fein pürieren.
    Gurke waschen und in Streifen schneiden. Salat putzen, waschen und trocken schütteln. Walnüsse grob zerkleinern.
  3. Die Lizzawraps aus der Packung nehmen, die Kante glatt drücken und in einer Pfanne von beiden Seiten jeweils ca. 2-3 Minuten erhitzen bzw. anrösten. Die Wraps nun großzügig mit Rote-Bete-Hummus bestreichen, mit Kürbis, Gurke, Salat und Walnüssen belegen und mit dem Avocado-Koriander-Dressing garniert servieren. Guten Appetit!
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Rote-Bete-Hummus

Schaut euch diese Farbe an…! Ist das nicht der absolute Hammer!?
Hummus ist für mich schon pur ein absolutes Highlight und kommt super oft auf den Teller. Diesem cremigen und so unglaublich farbintensiven Hummus mit gerösteter Roten Bete kann ich aber wirklich gar nicht widerstehen. Zum Glück muss das auch gar nicht sein, denn selbstgemachtes Hummus ist  zum einen um einiges “leichter” als gekauftes, da die Menge des Öls besser reguliert werden kann. Zum anderen ist es super fix gemacht – auch in größerer Menge, denn es hält im Kühlschrank durchaus einige Tage. Ich esse den Hummus super gern einfach pur oder als Dip für Gemüserohkost, doch auch als Sauce im Wrap oder als Aufstrich zu Brot, Kartoffeln oder Reis eignet sich der Kichererbsenbrei ideal. Ein echter Allrounder eben, heute in einer Version, die es im Laden so sicher nicht zu kaufen gibt!

Eine konkrete Idee, wie der Rote-Bete-Hummus zum Einsatz kommen kann, seht ihr in diesem Rezept für Lowcarb-Wraps mit gebackenem Kürbis, Walnüssen und einer frischen Sauce aus Avocado und Koriander.

Geröstetes Rote-Bete-Hummus

Zubereitungszeit ca. 25 Minuten
Zutaten für 4 Portionen:

250 g frische Rote Bete (geschält)
2 Knoblauchzehen
5 El Olivenöl
1 Prise Salz
250 g gekochte Kichererbsen*
1 Tl Kreuzkümmel
1 El Sesammus
1,5 Zitronen
1 Prise Pfeffer
1/2 Tl Sesam
bei Bedarf etwas Wasser, Pflanzenmilch, veganen Joghurt

Zubereitung:

  1. Rote Bete schälen und grob, aber gleichmäßig zerkleinern. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Knoblauch schälen, grob hacken und über die Rote Bete streuen. 1 El Olivenöl über das Gemüse tröpfeln, das Ganze mit Salz würzen und im Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 15 Minuten backen.
  2. Kichererbsen mit der gerösteten Roten Bete inklusive Knoblauch, Kreuzkümmel, Sesammus, Saft der Zitronen, Pfeffer und Sesam pürieren, dabei das restliche Olivenöl (4 El) sowie bei Bedarf etwas Wasser oder Pflanzendrink angießen, bis der Hummus die gewünschte Konsistenz hat.
    Hinweis: Der Hummus hält sich gekühlt und gut verschlossen ca. 4 Tage frisch.
    Er kann pur gelöffelt, mit Crackern und Gemüse gedippt, als Brotaufstrich gereicht, zu Nudelsauce umfunktioniert werden, die cremige Partie im Wrap sein und vieles mehr… ♥ Seid kreativ und lasst euren Ideen freien Lauf.
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Lizza Pasta

Werbung** – Produktvorstellung – Shopvorstellung

Lizza ~ Low Carb Pizza

Die meisten von euch kennen den Leinsamenkünstler sicherlich bereits aus dem Fernsehen. Lizza war nämlich vor einiger Zeit bei der Fernsehsendung “Die Höhle der Löwen” zu Gast, in der junge Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Businessidee ausgewählten Investoren vorstellen und darauf hoffen, einen von ihnen überzeugen und so richtig durchstarten zu können. Ich weiß nicht mehr ganz genau woher, aber mir ist Lizza schon länger ein Begriff – noch deutlich bevor das junge Start-up in der Sendung seinen großen Auftritt hatte. Vermutlich habe ich sie direkt zu Beginn bei einem ihrer Messeauftritte auf der Biofach entdeckt, welche für mich übrigens immer noch die beste Messe überhaupt ist.

Lowcarber, Arbeitstier oder Sportler

Auch wenn ich mich nicht primär lowcarb ernähre, sind die Produkte aus Leinsamen, Chiasamen und nur wenigen Zutaten mehr für mich eine tolle Entdeckung. Zu oft kommt es doch vor, dass einen der kleine Hunger plagt, man aber keine all zu große und schwere Mahlzeit essen möchte. Vor allem tagsüber, wenn nach dem Essen noch die Arbeit wartet, sind schnelle und leichte Gerichte daher die perfekte Wahl und auch nach dem Sport sind Gerichte, die nicht zu sehr beschweren, eine gern gesehene Option. Schaut euch doch am besten direkt meine Rezeptidee für Lowcarb-Wraps mit  gebackenem Kürbis, Walnüssen, Rote-Bete-Hummus und einem Dressing aus Avocado und Korinder an und regt euren Appetit vor dem Weiterlesen an. Nun aber zurück im Text.

Wenige, aber hochwertige Zutaten

Die Produkte von Lizza bestehen alle aus Leinsamen, Chiasamen, Flohsamenschalen und nur wenigen Zutaten mehr und sind daher absolut clean und hochwertig. Lein- und Chiasamen liefern wertvolle Ballaststoffe und Omega-3-Fettsäuren und tragen somit zu einer gesunden Ernährung bei. Eine weitere tolle Eigenschaft der Produkte: Sie sind vegan und glutenfrei und daher in Zeiten wie heute mehr gefragt denn je. Sie ermöglichen es außerdem, Gerichte, die eigentlich als Fast Food gelten, in die Gesundheitsecke zu locken und Fast Food zu Soul Food umzufunktionieren. Ganz meine Idee, wie ihr an meinem zweiten Buchprojekt Burgerglück* auch bald erkennen werdet…

Lizza Kennenlernset

Von der Lizza bis zur Pasta

Angefangen hat das Unternehmen mit einem einzigen Produkt, das dem Start-up auch seinen Namen gab. Lizza : Pizza aus Leinsamen eben. Nach längerer Tüftelei war das perfekte Rezept für einen Pizzaboden ohne Reue geschaffen und verkaufsfähig. Mittlerweile haben sich die Jungs mit ihrem Unternehmen einen Namen gemacht und ihr Sortiment um weitere Produkte erweitert. Nun gesellen sich Wraps, vorgebackene Pizzaböden und neuerdings sogar Nudeln zum altbewährten Lizza-Teig. Um das Sortiment zu vervollständigen, wird auch eine sehr schmackhafte Tomatensauce angeboten, die sowohl als Pastasauce, als auch als Pizzabelag verwendet werden kann und nur natürliche Zutaten beinhaltet. Wer alle Produkte noch nicht kennt, besorgt sich am besten direkt die Kennenlern-Box**, die alle eben genannten Produkte enthält  und die auch mir zum Testen zur Verfügung gestellt wurde.

Neugirieg geworden? Dann ab zum Lizza-Shop…!

#leinsamespitze

 

Dieser Post entstand in freundlicher Kooperation mit Lizza.

 

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Mohn-Kokosplätzchen mit Marmelade

Zur Weihnachtszeit gehören Plätzchen einfach dazu. Heute stelle ich euch ein weiteres winterlich-weihnachtliches Rezept vor, das auf keinem Plätzchenteller fehlen darf: leckere Mohn-Kokosplätzchen mit Marmelade gefüllt! Ohne Soja, vegan und unglaublich lecker. Dazu eine heiße Schokolade oder eine Tasse Tee, ein gutes Buch, eine Wolldecke zum Einkuscheln…

Mohn-Kokosplätzchen mit Marmelade

Zubereitungszeit ca. 60 Minuten
Zutaten für ca. 30 Stück:
330 g Dinkelmehl
70 g Kokosraspel
30 g Mohn
1 Prise Salz
100 g Xylit (alternativ normaler Zucker)
1 Limette
200 g Pflanzenmargarine
150 g Marmelade nach Wahl
1 El Puderzucker

Zubereitung:

  1. Dinkelmehl, Kokosraspel, Mohn und Salz vermengen. Margarine mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, das Xylit nach und nach dazugeben. Den Abrieb der Limette ebenfalls zugeben.
  2. Anschließend von Hand die trockenen Zutaten mit der Margarine vermengen und zu einem glatten Teig verkneten. Teig im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen – dadurch lässt er sich etwas leichter verarbeiten – oder direkt weitermachen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig ca. 0,5 cm dick ausrollen, runde Plätzchen ausstechen und in jedes zweite Teigstück zusätzlich ein kleines Loch mittig ausstechen.
  3. Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 8 Minuten backen, dann auf einem Gitter auskühlen lassen. Eine längere Backzeit trocknet die Plätzchen nur aus!
  4. Auf die Plätzchen ohne Loch jeweils etwas Marmelade geben, darauf ein Plätzchen mit Loch setzen. Wenn alle Mohn-Kokosplätzchen zusammengesetzt sind, etwas Puderzucker darüberstreuen und die Kekse vernaschen oder luftdicht verpackt aufbewahren.
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Schokoherzen

Der Schnee rieselt leise, Kerzen erleuchten in den Fenstern – Weihnachten steht vor der Tür! Höchste Zeit, dass es auch hier bei mir auf dem Blog etwas weihnachtlicher wird. Zum Einstieg habe ich euch ein einfaches, dafür glutenfreies und super leckeres Rezept für Schokoherzen mit Wintergewürzen und aromatischen, gerösteten Nüssen. Sie sind recht fix gemacht, bedürfen keiner großen Backkünste und überzeugen durch hochwertige Zutaten und guten Geschmack. Passt nur auf, dass ihr sie nicht zu lange im Ofen lasst. Sonst wird aus den saftigen Schokoherzen im Nu eine trockene, krümelige Angelegenheit…
Weitere Winterrezepte folgen in Kürze, also schaut bald wieder hier bei Free your Food vorbei. Solange könnt ihr euch aber ansonsten auch die Zeit mit  leckeren Birnen-Smoothies oder knackigen, gebrannten Kokos-Mandeln  verkürzen.

Schokoherzen mit Wintergewürzen und Nüssen

Zubereitungszeit ca. 45 Minuten
Zutaten für ca. 50 Stück:

250 g gemahlene Haselnüsse
100 g gemahlene Mandeln
80 g Kokosblütenzucker
3 El Haferflockenmehl* (oder anderes ggf. glutenfreies Mehl)
1 EL Kakaopulver
1 El Zimt*
1/2 Tl Anis
1 Prise Salz
1 Zitrone
4 El Wasser

Zum Garnieren
Zitronenguss:
180 g Puderzucker
1 Zitrone

oder
Schokofäden:
1 Tl Puderzucker
50 g Zartbitter-Kuvertüre

Zubereitung:

  1. Gemahlene Nüsse auf ein Backblech geben und bei 150 Grad im Ofen ca. 8 Minuten rösten.
  2. Geröstete Nüsse mit Kokosblütenzucker, Haferflockenmehl, Kakaopulver, Zimt, Anis und Salz in eine Schüssel geben, gut vermengen.
  3.  Abrieb der Zitrone und 2 El Zitronensaft  mit dem Wasser zur Trockenmasse geben und gut verkneten. Bei Bedarf etwas mehr Wasser oder Mehl zugeben.
  4. Wer möchte, kann den Teig etwa 40 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Er kann aber auch sofort weiterverarbeitet werden. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen, mit einer Herzchen-Form ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Mit dem verbleibenden Teig so verfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.
  5. Im Ofen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze ca. 5-7 Minuten backen, dann auf einem Gitter auskühlen lassen. Eine längere Backzeit trocknet die Plätzchen nur aus!
  6. Die erkalteten Plätzchen entweder mit einem Zitronenguss garnieren. Dazu den Puderzucker löffelweise mit Saft der Zitrone vermengen und glattrühren, bis eine zähflüssige Konsistenz erreicht ist und die Schokoherzen damit bestreichen. Alternativ die Plätzchen mit Puderzucker bestreuen und mit im Wasserbad geschmolzener Kuvertüre streifenförmig garnieren. Beides gut antrocknen lassen und dann genießen bzw. luftdicht verschlossen aufbewahren.
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