Über Larissa

Linsenbolognese Quinoa Gemüse Mango

Der Sommer ist da und mit ihm die Lust auf leichte, schnelle Gerichte. Mein Vorschlag heute: Eine fruchtige Linsenbolognese an Quinoa. Das Gericht ist reich an hochwertigen pflanzlichen Proteinen und steckt voller Geschmack. Wusstest du, dass Quinoa neben Soja eins der wenigen pflanzlichen Lebensmittel ist, das alle essentiellen Aminosäuren enthält? Diese sind für den Körper absolut notwendig, können von ihm aber nicht selbst hergestellt und müssen daher über die Ernährung zugeführt werden. In Kombination mit süßer Mango entsteht ein Genuss der besonderen Art, doch probiere es einfach selbst aus!

Du möchtest Quinoa noch in anderen Gerichten verwenden? Wie wäre es mit diesem Quinoa-Powersalat mit Sprossen oder einer süßen Quinoabowl mit frischen Beeren zum Frühstück? Du siehst schon, ich liebe Quinoa und verwende das glutenfreie Pseudogetreide recht oft und das nicht nur aufgrund seiner tollen Nährwerte, sondern weil es einfach toll schmeckt und super vielseitig einsetzbar ist. Nun aber endlich zum lang angekündigen Rezept für die Linsenbolognese…!

Fruchtige Linsenbolognese an Quinoa

Zubereitungszeit ca. 40 Minuten

Zutaten für 2 Portionen:
1 Zwiebel
2 Karotten
3 El Kokosöl
80 g rote Linsen
400 ml passierte Tomaten
250 ml Wasser
150 g Quinoa
320 ml Gemüsebrühe
30 g Macadamianüsse
1 Mango
einige Zweige Basilikum
1 Tl Meersalz
1 Prise Pfeffer
2 El Apfelsüße

Zubereitung:

  1. Zwiebel abziehen, fein hacken. Karotten schälen, fein würfeln. Zwiebeln und Karotten in Kokosöl kurz andünsten, die roten Linsen zugeben, kurz dünsten, dann mit passierten Tomaten und Wasser auffüllen und unter Rühren ca. 15-20 Minuten köcheln, dabei gelegentlich umrühren. Quinoa mit reichlich Wasser spülen und in Gemüsebrühe 15-20 Minuten kochen.
  2. Macadamianüsse mit einer Prise Salz fein mahlen. Mango von Stein und Schale lösen, Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Basilikumblättchen abzupfen, grob hacken. Wenn die Linsen gar sind, die Linsenbolognese mit Salz, Pfeffer und Apfelsüße abschmecken, Mangowürfel und Basilikum unterrühren. Quinoa mit Linsenbolognese und Macadamiaparmesan servieren.
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Heidelbeer-Kokoseis Heidelbeeren Kokos Dessert Nicecream

Die Temperaturen steigen und nichts tut besser als ein erfrischendes Eis, um den Körper zumindest von innen wieder etwas zu kühlen. Wer keine Lust auf eine Menge Zucker, sondern auf etwas richtig Fruchtiges hat, ist daher mit einem selbstgemachten Eis auf Basis von gefrorenen Früchten auf der richtigen Seite. Heidelbeeren in Kombination mit Kokosmilch und Kokosmus sorgen für Abkühlung und einen Hauch von Exotik auf dem heimischen Balkon oder im Garten. Das Beste: Man braucht nur einen guten Mixer, aber keine Eismaschine und trotzdem wird das Heidelbeer-Kokoseis super cremig und lecker. Natürlich lässt sich das Eis super variieren und auch mit anderen Beeren und Früchten zubereiten. Also seid einfach kreativ und jetzt nichts wie ran an den Mixer.

Erfrischendes Heidelbeer-Kokoseis

Zubereitungszeit ca. 15 Minuten plus ggf. Gefrierzeit

Zutaten für 2 Portionen:
400 g Heidelbeeren
100 ml Kokosmilch
2 El Apfelsüße
½ Tl gemahlene Vanille
½ Zitrone
1 Prise Meersalz
1 El Kokosmus

Zubereitung:

  1. 350 g Heidelbeeren mindestens 3 Stunden, besser am Vortag ins Gefrierfach stellen. Alternativ können TK-Heidelbeeren verwendet werden. Kokosmilch kühl stellen.
  2. Gefrorene Heidelbeeren und gekühlte Kokosmilch in einen leistungsstarken Mixer geben, Apfeldicksaft, Vanille, Abrieb der Zitronenschale und Salz zugeben und auf höchster Stufe zu einem cremigen Eis pürieren. Mit Kokosmus-Späne und restlichen Heidelbeeren (50 g) garniert servieren.

Tipp: Wer möchte, kann das Eis in einen Gefrierbeutel geben, eine Ecke abschneiden und das Heidelbeer-Kokoseis formschön in Gläser oder Becher spritzen.

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Gewinnspiel Geburtstag

Heute vor genau einem Jahr ist mein erstes Kochbuch „Free your Food“ offiziell veröffentlicht worden! 💚💛💜
Seither hat sich auf meinem Blog viel getan, es sind viele neue Rezepte hinzugekommen und auch meine Follower sind mehr geworden. Um dies zu feiern und Euch Dankeschön zu sagen, bin ich ein wenig Shoppen gewesen und habe euch ein tolles veganes Produktpaket zusammengestellt, welches ich nun auf Facebook verlosen werde.

Zum Gewinnspiel geht es hier!

Vielen Dank für eure Unterstützung, eure tollen Bilder von meinen Rezepten, die lieben Kommentare und dafür, dass wir gemeinsam die Welt ein bisschen grüner gestalten. Auf viele weitere Rezeptideen, Bücher, Unterhaltungen und mehr! Ihr seid die besten!

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Wassermelone-Mango Smoothie Früchte Obst

Sommer, Sonne, Smoothietime!

Wenn das Thermometer die 30-Grad-Marke überschreitet, lechzen alle nach schneller, erfrischender und vor allem kalter Küche. Ein saftiges Stück Wassermelone oder Eiscreme aus gefrorenen Bananen sorgen für innere Zufriedenheit und Abkühlung. Heute sollte es aber ein Smoothie sein. So sehr ich Wassermelone liebe, ich finde, sie ist in Smoothies als Hauptbestandteil gar nicht so einfach zu verarbeiten, weil sie doch einen sehr hohen Wassergehalt und einen eher geringen Eigengeschmack hat und Smoothies somit leicht verwässern können. Also ab auf die Suche nach einem passenden Fruit-Partner.Schnell war das Traum-Duo Wassermelone-Mango gefunden, denn die Mango, die ebenfalls ein Exot ist, gleicht durch ihr fleischiges, kräftiges, geschmackvolles Fruchtfleisch super aus und führt so in Kombi zu einem vollmundigen Geschmackserlebnis. Der Wassermelonen-Mango-Smoothie, der mit Vanille und Kokos gepimpt wird, ist eine Genugtuung für heiße Tage und wirklich blitzschnell gemixt!

Wassermelone-Mango-Smoothie mit Vanille

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten

Zutaten für 2 große Gläser:
1 Mango
700 g Wassermelone (ungeschält)
100 ml kaltes Wasser
1 Prise gemahlene Vanille
2 Tl Kokosmus

Zubereitung:

  1. Mango schälen, vom Kern lösen. Fruchfleisch grob würfeln und in einen Mixer geben. Fruchtfleisch der Wassermelone ebenfalls von der Schale lösen und grob zerkleinern, mit Wasser, Vanille und Kokosmus im Mixer fein pürieren und sofort servieren.

Hinweise: Noch erfrischender wird der Smoothie, wenn Eiswürfel statt Wasser verwendet werden und etwas Minze zugefügt wird. Die Zugabe von Superfoods wie Lucuma und Baobab sorgt für noch mehr Abwechslung und Nährstoffdichte.

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Bei uns zu Hause gab es seit ich denken kann fast immer selbstgebackenes Brot. Daher bin ich schon recht früh damit in Kontakt gekommen, selbst abzuwiegen, zu kneten und Brote oder Brötchen zu formen. Für mich gibt es kaum etwas Besseres, als den Duft nach frisch gebackenem Brot, der durchs Haus zieht und die Vorfreude darauf, dieses beim Abendbrot anschneiden zu dürfen. Außen knusprig, innen weich und saftig – lecker, so muss das sein. Vor wenigen Tagen hat mich dann die Lust gepackt, selbst wieder ein Brot zu backen und auch wenn es an sich wenig Arbeit bedeutet, so ist der Zeitaufwand mit kneten, gehen lassen, wieder kneten, formen usw. doch nicht ganz zu unterschätzen. Jedenfalls war die Zeit knapp und so habe ich mich dazu entschieden, die Garzeit einfach ausfallen zu lassen. Umso erstaunter war ich darüber, wie schön das Brot letztlich im Ofen aufgegangen ist und wie herrlich fluffig es wurde. Daher kommt hier das Rezept für alle mit wenig Zeit, aber großer Lust auf frisches, selbstgebackenes Brot!

Selbstgebackenes Blitz-Vollkornbrot mit Körnern

Zubereitungszeit ca. 15 Minuten
Backzeit ca. 40 Minuten

Zutaten für 1 große Kastenform:

650 g Dinkel-Vollkornmehl
100 g Polenta oder Süßlupinenmehl (oder 1:1)
200 g Saaten und Körner (z. B. Kürbis-, Sonnenblumenkerne, Leinsamen)
3 Tl Salz
1 Würfel Hefe
750 ml lauwarmes Wasser
1 TL Agavendicksaft oder Vollrohrzucker
1/2 El Öl oder Kokosfett
2 EL feine Haferflocken

Zubereitung:

  1. Dinkel-Vollkornmehl und Polenta bzw. Süßlupinenmehl mit 150 g Saaten nach Wahl und Salz in eine große Schüsse geben, gut vermengen.
  2. Hefe in lauwarmes Wasser bröckeln, Agavendicksaft zufügen und rühren, bis sich die Hefe vollständig aufgelöst hat.Das Hefewasser zum Mehlgemisch zugeben und zu einem glatten, flüssigen Teig verrühren.
  3. Eine Kastenform mit Öl ausstreichen, mit etwas Mehl und Haferflocken bestreuen, dann den Teig hineingießen und mit den restlichen Saaten und Körnern bestreuen. Nun wird das Brot bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten gebacken (Stäbchenprobe). Nach dem Backen das Brot kurz abkühlen lassen, aus der Form stürzen und genießen.

Hinweis: Wer möchte, kann zusätzlich 200 g geraspelte Karotten zum Teig zugeben. Dann entsprechend ca. 50 ml Wasser reduzieren.

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Quinoaaufstrich

Hat da jemand Quinoa gesagt…?
Ihr habt sicherlich bereits festgestellt, dass ich Quinoa sehr mag und einigermaßen regelmäßig verarbeite. Heute spielt sie aber nicht nur die schmückende Beilage, sondern ist mitten drin, nämlich im Quinoaaufstrich mit Möhre und Kurkuma. Dieser kann nicht nur als Aufsrich, sondern auch als Dip für Gemüsesticks sowie als Grundlage für fruchtig-cremige Saucen zu Reis-, Nudel- und Gemüsegerichten verwendet werden. Probiert es aus.

Quinoaaufstrich Möhre-Kurkuma

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Einweichzeit ca. 90 Minuten

Zutaten für ca. 6-8 Portionen:

110 g Sonnenblumenkerne
150 g Möhren
50 g  weiße Quinoa
¼ Tl Meersalz
1 Tl Kurkuma
1 El  Apfelsüße
3 El  Rapsöl
1 Prise Pfeffer
½ Bund Petersilie oder Koriander
1 Prise Paprikapulver

ttttttrtZubereitung:

  1. Sonnenblumenkerne mind. 90 min in kaltem Wasser einweichen.
  2. Karotten putzen, klein schneiden. Quinoa in einem Sieb gründlich spülen, bis sie nicht mehr schäumt. Karottenwürfel, Quinoa, Salz und 110 ml Wasser aufkochen und bei geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten köcheln
  3. Sonnenblumenkerne abgießen, mit ausgedampfter Möhren-Quinoa, Kurkuma, Apfelsüße, Rapsöl und Pfeffer im Mixer cremig pürieren, mit Salz abschmecken. Petersilie oder Koriander putzen, fein hacken und unter den Aufstrich mengen, mit Paprikapulver garnieren. Der Quinoaaufstrich eignet sich sowohl als Brotbelag als auch zum Dippen mit Gemüsesticks und Crackern

Hinweise: Noch cremiger wird der Aufstrich, wenn zusätzlich etwas Kokosmilch zugefügt wird.
Der Aufsrich hält sich luftdicht verschlossen und kühl gelagert mindestens 5 Tage.

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Buchweizencreme

Buchweizen zum Frühstück? Aber ja! Buchweizen lässt sich sogar ungekocht und roh genießen, wenn er zuvor einige Stunden oder über Nacht eingeweicht wurde. Durch das Einweichen wird das glutenfreie Knöterichgewächs sogar noch besser verdaulich. Den leicht nussigen Geschmack von Buchweizen kombinieren wir zu Buchweizencreme verarbeitet mit feinstem Kokosmus und cremig-süßem Mangopüree, welche im Glas geschichtet wohl zumindest innerlich die Sonne am Frühstückstisch aufgehen lassen

Kokos-Buchweizencreme mit Mangopüree

Dauer 20 Minuten plus Einweichzeit mind. 3 Std.

Zutaten für ca. 2 Portionen:
120 g  Buchweizen
2 El  Kokosmus
1 Orange
½ Tl gemahlene Vanille
1 Prise Meersalz
2-3 El Apfeldicksaft
1 Mango  (oder 300 g gemischte Beeren)
1 El  geröstete Kokoschips

Zubereitung:

  1. Buchweizen spülen und mind. 3 Stunden oder über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen.
  2. Den eingeweichten Buchweizen abgießen, erneut gründlich spülen. Kokosmus in einem Topf bei geringer Temperatur schmelzen. Saft der Orange auspressen. Buchweizen, geschmolzenes Kokosmus, Orangensaft, Vanille und Meersalz zu einer feiner Creme pürieren, mit Apfeldicksaft abschmecken.
  3. Mango schälen, Fruchtfleisch vom Stein schneiden, grob würfeln, mit 2 El Wasser pürieren. Nun die Buchweizen- und Mangocreme abwechselnd in zwei Gläser schichten, mit Kokoschips garnieren und servieren.

Tipp: Für eine Schoko-Buchweizencreme zusätzlich 1 El Kakao mit unterrühren.

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Knackige Gourmetlinsen gepaart mit butterweichen Süßkartoffeln in einem Bad von goldgelber Kokossauce – klingt gut? Ist es auch! Den besonderen Pepp bekommt das würzige Süßkartoffel-Linsencurry durch die frischen Kräuter. Statt klassisch mit Zitronengras und Koriander oder Petersilie wird dieses Gericht nämlich mit Oregano und frischem Zitronensaft abgeschmeckt. Schmeckt herrlich anders, aber mindestens genauso lecker wie das beliebte Thaicurry und einige Punkte haben die beiden Gerichte ohnehin gemeinsam: cremige Kokosmilch, feuriges Currypulver und viel Gemüse dürfen bei beiden nicht fehlen.

Würziges Süßkartoffel-Linsencurry

ZUBEREITUNGSZEIT ca. 40 MinutenLinsencurry 1
ZUTATEN für ca. 2 Portionen:

100 g Gourmetlinsen nach Art „du Puy“
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
500 g Süßkartoffel
2 El Kokosöl
2 Tl Currypulver
½ Tl Chiligewürz
1 Prise Meersalz
200 ml Gemüsebrühe
einige Zweige Oregano
1 kleine Dose Kokosmilch
½ Zitrone

Zubereitung:

  1. Linsen in 400 ml Wasser 20-25 Min. garen. In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauchzehen abziehen, fein hacken. Süßkartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden.
  2. Zwiebeln und Knoblauch in einer Pfanne in Kokosöl andünsten. Anschließend die Süßkartoffelwürfel zugeben, kurz anbraten, mit Curry, Chili und Meersalz würzen und mit Gemüsebrühe ablöschen. Oregano von den Zweigen zupfen, grob hacken und zu den Süßkartoffeln zugeben. Etwa 10-15 Minuten bei geschlossenem Deckel garen, bis die Süßkartoffeln gar sind, dann die Kokosmilch angießen, aufkochen, mit Zitronensaft und Meersalz abschmecken
  3. Süßkartoffelcurry auf Teller verteilen, die gegarten Linsen zugeben und mit etwas Chilipulver und Oreganozweigen garniert servieren.
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In der kalten Jahreszeit stehen Suppen und Eintöpfe für mich ganz hoch im Ranking, denn es gibt nichts, was nach einem langen Winterspaziergang besser aufwärmt. Kürzlich hatte ich aber einfach keine Lust auf einen klassischen Gemüseeintopf, also musste eine Idee her. Ein Blick in den Kühlschrank half schnell weiter, denn dort fand ich eine angebrochene Packung Mandelfrischkäse! Perfekt für mein Vorhaben! Wieso also nicht einfach doch einen bunten Gemüseeintopf kochen und diesen mit der veganen Streichcreme aufpeppen?

Herausgekommen ist dieser bunte Gemüseeintopf mit Kresse, der unglaublich schmackhaft und herrlich cremig ist. Bei Suppen koche ich übrigens ganz gern eine größere Menge, denn beim Wiederaufwärmen schmecken diese meistens noch viel besser. Also wieso nicht einmal kochen, zweimal davon essen und die „eingesparte“ Zeit für sich selbst verwenden -z. B. um ein gutes Buch zu lesen, ein schaumiges Bad zu nehmen oder eben wieder durch die kalte Winterlandschaft zu spazieren…

Bunter Gemüseeintopf mit Kresse

ZUBREITUNGSZEIT ca. 40 Minuten
ZUTATEN für 2 Portionen:

3 kleine Kartoffeln
1 Kohlrabi
250 g Karotten
150 g grüne Bohnen
1 Zwiebel
2 El Olivenöl
400 ml Gemüsebrühe
75 g Mandelfrischkäse Kräuter
1 Prise Salz, Pfeffer
½ Beet Kresse

So wird’s gemacht:

1) Kartoffeln und Kohlrabi schälen, in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Karotten waschen und in Scheiben schneiden. Bohnen putzen, waschen, Enden abschneiden und je nach Länge halbieren.
2) Zwiebel abziehen, in Öl glasig dünsten. Restliches Gemüse zufügen, kurz andünsten, dann mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und ca. 15-20 Minuten köcheln.
3) Wenn das Gemüse gar ist, Mandelfrischkäse unterrühren, mit Salz, Pfeffer abschmecken. Eintopf auf Teller verteilen und mit Kresse garniert servieren.

Hinweis: Dazu passt frisches Baguette oder ein Körner-Vollkornbrot.

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Produktvorstellung + Werbung

Qualität vor Quantität

Hinter der noch recht unbekannten Marke „Die Kulinaristen“ verbirgt sich ein kleines Unternehmen aus Speyer, das hochwertige, teils rohköstliche Bio-Lebensmittel aus regionalen Rohstoffen vertreibt. Ich habe die Marke kürzlich auf einer Messe kennengelernt und durfte ein paar der Produkte verkosten. Mein Fazit dazu möchte ich gern mit euch teilen.

Die Produktauswahl ist mit Nudeln, Keimlingen, Ölen und Honig recht überschaubar, was ich persönlich sehr sympathisch finde. Mir gefällt es besser, wenn sich Unternehmen auf wenige Produkte spezialisieren und diese in hochwertiger Qualität produzieren anstatt ein breites, aber nur mittelmäßig gutes Sortiment anzubieten.

Kreative Bandnudel-Variationen

Viele von euch wissen vielleicht bereits, dass ich nicht gerade DER Nudelfan bin, allemal nicht, wenn es sich um 0815 Nudeln handelt. Wenn, dann muss die Pasta sich schon beweisen: Entweder durch besondere Ausformung, raffinierte Füllungen, hochwertige Zutaten oder tolle Kombinationen. Allein der Firmenname verspricht ja aber quasi schon vollmundigen Geschmack und so war ich auf die Produkte sehr gespannt.

Die Nudeln der Kulinaristen sind Bandnudeln, die Ausformung und auch die Füllung sind es also nicht, die mich überzeugt haben, sondern vielmehr der besondere Geschmack und die Verarbeitung. Als Hauptzutat dient Hartweizen- oder Dinkelgrieß, der je nach Sorte um Hanf, Paprika, Basilikum oder Spinat ergänzt und verfeinert wird. Eier sucht man hier zum Glück vergeblich, denn die Nudeln sind allesamt vegan und zudem aus biologischen Zutaten gefertigt. Nachdem der Nudelteig durch die Nudelmaschine gewalzt wurde, werden die Teigbahnen zugeschnitten und von Hand aufgehängt, um dann zwei Tage an der Luft zu trocknen.

Mein Tipp: Am besten schmecken die Nudeln al dente gegart und mit einer Sauce, die nicht zu dominant ist, damit der feine Eigengeschmack der Nudeln nicht überdeckt wird.

Nährstoffbombe: gekeimte Haferflocken

Ein weiteres Produkt, das ich testen durfte, sind die gekeimten Haferflocken. Geschmacklich unterscheiden sie sich nicht wesentlich von herkömmlichen Haferflocken, lediglich ein leicht süßlicher Geschmack ist bei genauerem Hinschmecken möglich. Was die Flocken aber so wertvoll macht, ist der schonende Keimprozess, der vorab durchlaufen wird, wodurch der Gehalt an Eiweiß und Vitaminen erkennbar erhöht und die Verträglichkeit verbessert wird. Derzeit gibt es auch gekeimte Sonnenblumenkerne und Quinoa im Angebot, in naher Zukunft sollen weitere Sorten gekeimter Flocken ins Sortiment wandern, wir dürfen also gespannt sein.

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit dem Unternehmen „Die Kulinaristen“.

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