Fruchtige Himbeer-Kokostörtchen… das klingt nach Sonne, Urlaub und Relaxen, oder? Süße Himbeeren und Johannisbeeren warten regelrecht darauf, frisch vom Strauch gepflückt zu werden. Aus den Beeren, die nicht sofort im Mund verschwinden, lassen sich so viele tolle Sachen zubereiten, da ist es gar nicht so leicht, sich für ein Rezept zu entscheiden. Wenn Du Lust auf ein einfaches, erfrischendes Dessert bzw. Törtchen hast, habe ich hier was für Dich. Die kleinen Himbeer-Kokostörtchen müssen nicht einmal gebacken werden, fangen den Sommer auf dem Teller ein und sind zudem sogar blitzschnell zubereitet. Lediglich beim Abkühlen der Himbeer-Kokosmasse musst Du etwas Geduld haben, aber das Warten lohnt sich! Lass es Dir schmecken.

Fruchtige Himbeer-Kokostörtchen

(glutenfrei, nussfrei)

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten plus Kühlzeit mind. 2 Stunden
Zutaten für vier kleine Törtchen

4 Vorspeisenringe

Für den Boden:
60 g Cashewkerne*
40 g entsteinte Datteln*
40 g Cranberries

Für die Himbeer-Kokoscreme:
1 Dose Kokosmilch
1 Vanilleschote
3 El Apfelsüße
100 g Himbeeren
½ Bio-Limette
1 gestrichener Tl Agar-Agar

Für das Topping:
30 g Himbeeren
4 Rispen Johannisbeeren
4 Physalis
4 Blätter Zitronenmelisse

Zubereitung

  • Für den Boden die trockenen Zutaten im Mixer hacken, bis eine krümelige Masse entsteht. Die Vorspeisenringe auf Butterbrotpapier stellen, die Masse auf die Ringe verteilen und zu einem Boden festdrücken.
  • Kokosmilch, Mark der Vanilleschote, Apfelsüße, Himbeeren, Schalenabrieb der Limette und Agar-Agar in einen Topf geben und pürieren. Anschließend aufkochen, ca. 2 Minuten köcheln lassen, dann auf die Böden verteilen und im Kühlschrank mind. 2 Stunden fest werden lassen.
  • Die Ringe von den Törtchen entfernen. Vor dem Servieren die Törtchen mit den restlichen Himbeeren, Johannisbeeren, Physalis und Zitronenmelisse garnieren und genießen.

 

 

 

 

 

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Vegan kochen und trotzdem genießen?

Was für viele anfangs wie ein Widerspruch klingt, stellt sich schnell als unglaublich treffend heraus, denn rein pflanzlich zu leben bedeutet keine Eintönigkeit und Verzicht – im Gegenteil. Durch die Umstellung zu einer veganen Ernährungsweise lernen viele Menschen für sie bisher unbekannte Lebensmittel erst kennen und erweitern dadurch ihr Nahrungsspektrum deutlich, anstatt es zu schmälern. Einige haben beispielsweise erst durch die Auseinandersetzung mit einer pflanzlichen Ernährung Lebensmittel wie Quinoa, Amaranth und Mandelmus entdeckt und schätzen gelernt.

Vegan und ohne Soja?

Als ich mich intensiv mit der veganen Ernährung beschäftigte, stellte ich schnell fest, dass Soja nahezu unverzichtbar zu sein schien. Fast in jedem Kochbuch und in den meisten Rezepten werden zahlreiche sojahaltige, meist stark verarbeitete Produkte verwendet. Tatsächlich eignen sich Produkte auf Basis von Soja gut, um tierische Lebensmittel zu ersetzen und ähnliche Geschmackserlebnisse zu schaffen. Soweit so gut. Was aber, wenn Menschen die grüne Hülsenfrucht nicht vertragen oder aus diversen Gründen versuchen, diese zu vermeiden? Schließt dies eine vegane Ernährung dann automatisch aus? Hierzu kann ich ein ganz klares NEIN aussprechen. Eine Sojaunverträglichkeit ist zwar eine Herausforderung, aber kein Hindernis für eine vegane Lebensweise. Klar wird dadurch die Auswahl, insbesondere Außer-Haus, deutlich eingeschränkt, doch es ist dennoch gut möglich, sojafrei und vegan zu leben.

Ich möchte zeigen, dass die vegane Küche weit mehr bietet als Fleischersatzprodukte und Soja. Deshalb habe ich Rezepte auf Basis von Früchten, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen kreiert, die die enorme Vielfalt der pflanzlichen Ernährung spiegeln, frisch und lecker schmecken und zudem gut für Gesundheit und Wohlergehen sind. Die meisten Rezepte sind schnell zubereitet und ermöglichen es somit auch im stressigen Alltag, vollwertige Mahlzeiten auf den Tisch zu zaubern.

Neugierig geworden? Dann nichts wie los; klick Dich durch meine vielseitigen Rezepte und lass Dich inspirieren.

An den Kochtopf, fertig, los!

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Maca ist neben Chiasamen und Gojibeeren vermutlich eines der bekanntesten Superfoods und hat die Supermarktregale in den vergangenen Monaten im Nu erobert. Die wertvolle Pflanze, die in ihrem Aussehen einer knollenförmigen Pastinake ähnelt, wird seit Jahrhunderten von den Inka im Hochland von Peru kultiviert und hoch geschätzt. In Deutschland ist sie in der Regel nur in getrockneter und pulverisierter Form erhältlich, teils sogar direkt in Kapseln zum Einnehmen verpackt.

Wirkungen von Maca

Der cremefarbenen Wurzelknolle wird eine Vielzahl an Wirkungen nachgesagt, z. B. soll sie

  • mehr Kraft und Energie beim Sport liefern,
  • zu schnellerem Muskelwachstum verhelfen,
  • die notwendigen Regenerationszeiten zwischen Sporteinheiten verringern,
  • Wechseljahrbeschwerden lindern,
  • die Stimmung aufhellen und sogar
  • die Potenz und Libido fördern.

Ein wissenschaftlicher Nachweis über diese Wirkungen existiert – wie bei den meisten anderen Superfoods – derzeit nicht. Dennoch spricht einiges dafür, das feine Pulver gelegentlich in den Alltag zu integrieren, denn Maca kann auf jeden Fall mit seinen Inhaltsstoffen (u. a. Eisen, Calcium, Magnesium, Zink, diverse Vitamine) und geschmacklich voll überzeugen.

Geschmack und Verwendung  von Maca

Selbstverständlich weißt jedes Lebensmittel einen vollkommen einzigartigen Geschmack auf, was es schwer macht, die entsprechenden Eigenschaften zu beschreiben. Dennoch wird oft gesagt, dass Maca geschmacklich an Vanille erinnert und zudem eine dezente Süße hat. Wie dem auch sei ist es am einfachsten, das feine Pulver einfach mal zu probieren und sich selbst sein Urteil darüber zu bilden, aber Achtung: Es gibt enorme Qualitäts- und somit auch Preisunterschiede. Ich empfehle auf jeden Fall darauf zu achten, dass das Macapulver rohköstlich ist. Nur dann ist gewährleistet, dass die wertvollen Inhaltsstoffe der Macawurzel auch vollständig im Produkt enthalten sind.

Die Süße und die besondere Note des peruanischen Wurzelgemüse kommen super in fruchtigen oder grünen Smoothies und im Frühstücksmüsli zum Tragen. Macapulver kann jedoch auch beim Backen dem Mehl beigemischt werden, beispielsweise für Kekse. Besonders wärmend für die Wintermonate ist eine gewürzte heiße Schokolade mit Zimt, etwas Maca und nach Belieben einer kleinen Prise Chili. Probiere es aus!

 

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