Heute richte ich mich mit einem Beitrag der etwas anderen Art an euch. Mich haben zwischenzeitlich mehrere Anfragen erreicht, wieso in meinen Rezepten im Buch explizit steht,  Bio-Karotten zu verwenden (selbiges gilt übrigens auch für Bio-Gurken und Bio-Zitrusfrüchte), während bei den restlichen Zutaten kein “Bio” als Vorsilbe angehängt ist.

Bedeutet das, dass ich die anderen Zutaten aus konventionellem Anbau kaufe?

Ein ganz klares Nein! Ich bin absolut überzeugter Bio-Fan und kaufe -wenn immer möglich – insbesondere Obst und Gemüse, aber auch viele Basiszutaten wie Reis und Nüsse in Bioqualität. Wieso also habe ich nur bei wenigen Zutaten explizit “bio” vorangestellt? Ganz einfach deshalb, weil ich in der Zubereitungsbeschreibung den Schritt “schälen” nicht aufgeführt habe, Karotten und Gurken klassischerweise aber am ehesten die Lebensmittel sind, die bei der Verarbeitung geschält werden. Durch die Verwendung von Biogemüse und das damit einhergehende Nicht-Schälen sparen wir zum einen Zeit. Zum anderen gewährleisten wir, dass die wertvollen Inhaltsstoffe auch wirklich im Körper ankommen können. Da die meisten Vitamine und Nährstoffe nämlich in bzw. unmittelbar unter der Schale stecken, werden diese selbst beim Schälen mit einem Sparschäler zum Großteil entfernt, was bedeutet, dass die besonders nährstoffreichen Pflanzenteile auf dem Kompost landen würden.

Wie eingangs bereits erwähnt, empfehle ich aber bei Möglichkeit aus unterschiedlichsten Gründen, einen möglichst hohen Bioanteil in der Ernährung zu haben. Da ich davon ausgehe, dass beispielsweise Äpfel und Paprika im Normalfall nicht geschält werden, habe ich bei diesen Zutaten nicht explizit darauf verwiesen, Bioware zu verwenden. Doch unabhängig davon, ob bio oder konventionell – mit frischen Lebensmitteln trifft man eigentlich immer die bessere Wahl und diese kommen in meinen Rezepten ja zahlreich vor. Also nichts wie ran ans Schnippeln und Kochen!

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Die Rezepte in Free Your Food sowie hier auf dem Blog bestehen zum Großteil aus frischem Obst und Gemüse. Damit möglichst keine Lebensmittel wegen Verderb entsorgt werden müssen, wird nun ein kleiner Überblick zur Handhabung von frischen Lebensmitteln gegeben.

Reifegrad beachten

Nicht alle Obst- und Gemüsesorten reifen nach der Ernte nach. Abhängig ist dies davon, ob die Früchte das Reifegas Ethylen ausstoßen oder nicht. Zu den nachreifenden Früchten gehören z. B. Äpfel, Bananen, Birnen, Kiwis, Melonen, Pfirsiche, Nektarinen, Aprikosen, Zwetschgen und Avocados. Bei Beeren, Zucchini, Auberginen, Gurken, Paprika, Trauben, Zitrusfrüchten, Blatt-, Kohl-, Wurzel- und Knollengemüse ist bereits beim Einkaufen darauf zu achten, reife Exemplare auszuwählen, da sie nicht mehr nachreifen. Früchte, die nachreifen, sollten nicht neben nicht-nachreifenden Sorten gelagert werden, da dies zu vorzeitigem Verderb führen kann.

Was gehört in den Kühlschrank?

Viele Obst- und Gemüsesorten verderben im Sommer schnell, wenn sie bei Raumtemperatur gelagert werden. Deshalb ist es besser, Äpfel, Beeren, Salate und Co. im Gemüsefach des Kühlschranks zu lagern. Allerdings mögen nicht alle Sorten die Kälte. Vor allem Südfrüchte wie Bananen und Ananas sind warme Temperaturen gewohnt und sollten lieber bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. Gurken, Tomaten und Zucchini sind ebenso außerhalb des Kühlschranks besser aufgehoben.

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