Paprika-Linseneintopf mit Kapern

Ich als “alte” Schwäbin kenne und mag den typischen, leicht säuerlichen Linseneintopf, der meist mit Spätzle und Würstchen serviert wird. Bei uns zuhause gab es zum Glück nur selten Würstchen dazu und mir persönlich war eh schon immer der Linseneintopf ohne alles, also auch ohne Spätze, am liebsten. Nicht umsonst hatte ich den Ruf als Suppenkasper inne und auch heute noch liebe ich Suppen und Eintöpfe neben Salaten und anderem bunten Gemüse. Nun aber zu den wesentlichen Dingen, zu meinem heutigen Rezept. Paprika, Karotten, Linsen, soweit so gut und auch nichts Besonderes. Das Aufregende an dieser Version sind allerdings die Kapern. Diese sorgen für Überraschung im Eintopf und liefern die notwendige Säure direkt mit. Klingt spannend? Ist es auch! Versucht es aus und berichtet, ob euch diese Neuinterpretation ebenso gut geschmeckt hat wie mir.

Paprika-Linseneintopf mit Kapern

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten
Zutaten für ca. 2 Portionen:

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Karotten
1 rote Paprika
2 El Rapsöl
200 g rote Linsen*
3 Lorbeerblätter
Wasser
1 Dose gehackte Tomaten
2 El Kapern
Salz, Pfeffer, getrocknete Kräuter

 

Zubereitung:

  1. Zwiebel und Knoblauchzehen abziehen, fein hacken. Karotten schälen, in Scheiben schneiden. Paprika waschen, entkernen und in Streifen oder Würfel schneiden.
  2. Topf erhitzen, Rapsöl, Zwiebeln und Knoblauch zugeben, anschwitzen, dann Karotten, Paprika, Linsen und Lorbeerblätter zufügen. Unter Rühren weiterdünsten, dann mit Wasser aufgießen, zum Kochen bringen und bei kleiner Hitze ca. 10-15 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen gar sind. Bei Bedarf nochmal etwas Wasser nachgeben.
  3. Köcheln, bis das Wasser nahezu verdampft ist, dann die gehackten Tomaten und Kapern zugeben und den Paprika-Linseneintopf mit Salz, Pfeffer und nach Belieben getrockneten Kräutern würzen und servieren.
  4. Tipps: Dazu passen ganz klassisch auch Spätzle. Wer möchte, kann den Eintopf noch etwas aufregender abschmecken und z. B. mit Currypulver oder Kreuzkümmel würzen
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TRY Foods Olivenöl

Produktbeschreibung / Shopvorstellung / Werbung

Als Mitglied im TRY Foods Taste Club hatte ich die Möglichkeit bekommen, mich durch das Olivenöl-Probierpaket von TRY Foods zu testen. Lest in diesem Beitrag, was TRY Foods überhaupt ist, welches Konzept durch die Tasting-Boxen verfolgt wird, welche Produkte ich testen durfte und welches davon mein Favorit war.

Was ist TRY Foods?

Try Foods bietet verschiedene, meist lebensmittelbezogene Probierboxen an. Diese enthalten jeweils Probiergrößen von fünf verschiedenen Produkten, in diesem Fall waren es fünf native Olivenöle. Dazu gibt es ein umfassendes Info-Booklet, das durch die Verkostung führt und wertvolle Informationen zum Produkt vermittelt sowie eine passende Kurzanleitung, die durch den Verkostungsprozess begleitet. Somit wird man mit Spaß und Freude zum Olivenöl-Experte, lernt, welche Unterschiede es zu beachten gilt und was ein gutes Olivenöl ausmacht. Außerdem erfährt der Tester viel über die Herkunft und Gewinnung der einzelnen Produkte und lernt, wieso jedes auf seine Weise so besonders ist.

Großes Olivenöl-Tasting

Gewappnet mit frischem Weißbrot (hätte ich die Verkostung abends gemacht, wäre sicherlich auch eine Flasche Wein dabei gewesen) ging es also ans Testen. In der Box enthalten waren jeweils 50 ml von einem

– katalonischen Olivenöl (Spanien),
– kretischen Olivenöl (Griechenland),
– sizilianischen Olivenöl (Italien),
– apulischen Olivenöl (Italien) sowie ein
– Olivenöl aus Alentejo (Portugal).

Mein Urteil & Favorit

Eins vorab: Jedes der Öle hat seine Berechtigung, ein Bestandteil der Probierbox zu sein. Sie sind deutlich aromatischer und mit exklusiverem Geschmack als die meisten handelsüblichen Sorten, die es im Supermarkt um die Ecke gibt. Außerdem möchte ich auch gar nicht zu viel verraten und zu sehr ins Detail gehen, denn Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und ich finde, jeder sollte unvoreingenommen selbst testen, welches sein persönlicher Liebling ist. Daher werde ich nur auf meinen Favoriten etwas näher eingehen.

Am meisten überzeugt hat mich pur verkostet das native Olivenöl aus Katalonien. Es zeichnet sich für mich durch einen angenehm fruchtigen, leicht blumigen Geruch aus, was sich im Geschmackstest nur bestätigte. Das katalonische Olivenöl war außerdem recht mild im Geschmack, was mir sehr gut gefallen hat, da trotz der Milde ein eindeutiger und unverkennbarer Olivengeschmack vorhanden war. Das Öl war auch im Abgang sehr angenehm und hinterließ einen guten Nachgeschmack im Mund. Direkt zum Dippen mit frischem Brot und etwas Balsamicocreme war dies jedenfalls ein Hochgenuss. Je nachdem, was mit dem Olivenöl zubereitet werden soll, kann ich mir aber durchaus gut vorstellen, auch eines der anderen, kräftiger schmeckenden Olivenöle zu verwenden.

Kleiner Tipp: Die Probierboxen eignen sich übrigens super für einen entspannten Abend der etwas anderen Art unter Freunden. Denn bekanntlich ist geteilte Freude doppelte Freude! Falls ihr nun auch Lust bekommen habt, eine Taste-Session vorzunehmen: Mit dem exklusiven Code try_freeyourfood* erhaltet ihr 10 % Rabatt auf eure Bestellung, egal, für welches der Sets ihr euch entscheidet!

 

* Bei dem Beitrag handelt es sich um unbezahlte Werbung. Die PR-Samples wurden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Bei Bestellung unter Angabe des Rabattcodes werde ich am Umsatz beteiligt.

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