Messebericht – Shopvorstellung – Werbung

Aus der S-Bahn ausgestiegen war es nicht schwer herauszufinden, wohin es zur Messe ging. Einfach der Masse hinterher und schon bald war ein großes Banner „Heldenmarkt“ zu sehen. Vor den Hallen herrschte klirrende Kälte und alle Besucher waren froh, wenn sie den Eingang der Hallen passiert hatten und ins Warme eintreten konnten.

Messerundgang Teil 1

Bereits um 11 Uhr drängten viele Besucher auf die Messen Heldenmarkt und Veggieworld und an den Ständen in den beiden Hallen herrschte bereits geschäftiges Treiben. Auf den ersten Blick sah ich viele Aussteller, die ich bereits vom vergangenen Jahr kannte, doch dazwischen konnten immer wieder auch neue Anbieter entdeckt werden. Ich freute mich auf viele interessante Gespräche, leckere Kostproben und einen aufregenden Tag. Besonders gespannt war ich natürlich darauf, wie meine Kochshow wohl verlaufen würde, die um 13.30 Uhr auf der Hauptbühne des Heldenmarkts anstand. Zuvor nutzte ich jedoch die Zeit, um gemütlich über die Ausstellung zu schlendern und erste Gespräche zu führen. Die Zeit ging sehr schnell vorbei und so musste ich aufpassen, dass ich die Zeit nicht vergesse und meine eigene Show nicht verpasse.

Bühnen-Kochshow als persönliches Highlight

Nach den letzten Vorbereitungen war es dann soweit: Zeit, auf die Bühne zu gehen und mit dem Programm zu beginnen. Nach einer kurzen Einführung und Vorstellung ging es dann auch recht schnell zur Sache und ich war vorerst auf mich allein gestellt. Vor mir saßen unglaublich viele Menschen, die mich erwartungsvoll anschauten und gespannt verfolgen, was ich zu erzählen hatte und kochte. Ich hatte mich für einen Quinoa-Powersalat mit Sprossen entschieden, der durch die Kombination von Quinoa, Erbsen und schwarzen Bohnen eine super Eiweißquelle darstellt, leicht bekömmlich und recht fix zubereitet ist.

Unverzichtbar: Multitasking-Fähigkeiten

Kochen und durchgehend quatschen, nebenbei Fragen aus dem Publikum beantworten – gar nicht so leicht, alles parallel auf die Reihe zu bekommen. Zum Glück sind Frauen ja bekannt dafür, multitaskingfähig zu sein und so verlief die Show reibungslos, das Essen war rechtzeitig fertig und es bildete sich schnelle eine unglaublich lange Schlange, weil jeder aus dem Publikum eine kleine Kostprobe bekommen wollte.
Für mich war es erst das zweite Mal, dass ich vor Publikum kochte, doch es hat wieder so unglaublich viel Spaß bereitet, dass ich mir gut vorstellen kann, künftig noch öfter Kochshows zu geben.

Messerundgang Teil 2

Nach der Show nutzte ich die Zeit, um die Aussteller, für die ich vor meinem Kochen keine Zeit mehr hatte, genauer anzuschauen. Ich finde es eine wahnsinnig tolle Entwicklung zu sehen, wie viele wirklich gute Produkte und Innovationen es mittlerweile gibt und wie sich der Fokus auf Qualität statt Quantität verschiebt. Ein paar

Vorstellung ausgewählter Produkte und Aussteller

Zugegeben, die Auswahl, welche Produkte und Unternehmen ich nun an dieser Stelle vorstellen möchte, war nicht gerade einfach, denn sicherlich würde nahezu jeder Aussteller eine Kurzdarstellung verdienen. Selten finden Foodies und Vegan- bzw. Gesundheitsinteressierte so viele interessante, teils neuartige Produkte auf einem Haufen.

Ein paar davon möchte ich an dieser Stelle aufzeigen und mich für die Produktmuster der Aussteller bedanken. Ihr als Leser könnt euch aber sicher sein: Wenn ich Produkte vorstelle, dann deshalb, weil ich die Produkte toll finde und gern bekanntmachen möchte und nicht, weil ich dafür bezahlt werde. In der Regel suche ohnehin ich mir die Aussteller aus, nicht andersrum. Ihr findet also garantiert meine ehrliche Meinung zu den Produkten und wenn mir eins davon nicht schmeckt, dann kommuniziere ich das auch offen (wobei ich zugegebenermaßen auch nur die mitgenommen habe, die mir wirklich schmecken).

OMBAR** – Für Liebhaber echter Schokoladeombar

Ich verspreche euch: Ihr habt selten eine so geschmacksintensive Schokolade mit nur einer Handvoll an Zutaten gegessen. Wer so qualitativ erstklassige Rohstoffe verwendet wie das Unternehmen OMBAR kann sich tatsächlich auf das Wesentliche konzentrieren und das ist im Fall der Schokolade in erster Linie Rohkakao und Kakaobutter. Die Zutaten werden nicht über 42°C erhitzt, sodass sämtliche Vitamine erhalten bleiben und der Geschmack nicht leidet. Statt Industriezucker enthält die Schokolade von OMBAR Kokosblütenzucker und je nach Sorte weitere Zutaten, die alle biozertifiziert und vegan sind. Mein absoluter Favorit: Limone Matcha Grüntee! Unbedingt ausprobieren!

goergDr. Goerg** – Für Kokosfans mit Geschmack

Für die meisten dürfte Dr. Goerg nicht neu sein, denn wer Kokos liebt, kommt um dieses Unternehmen eigentlich nicht herum. Dr. Goerg hat sich voll und ganz den Kokosprodukten verschrieben und bietet eine entsprechend breite Produktpalette an: Von Kokosöl und Kokosmus über Kokosblütenzucker hin zu Kokoschips, Kokosflakes und Kokoswasser und vielem mehr reicht das Sortiment. Das Besondere: Alle Produkte sind bio- und vegan-zertifiziert, außerdem werden die Produkte innerhalb von 72 Stunden nach der Ernte direkt weiterverarbeitet. Somit ist absolute Frische und höchste Qualität gewährleistet und das schmeckt man! Für alle, die dennoch skeptisch sind und einzelne Produkte erst testen möchten: Im Shop werden süße Probiergrößen einiger Produkte angeboten, die sich übrigens auch super zum Verschenken eignen. Mein persönliches Highlight ist das schneeweiße Kokosmus: Im Müsli, über Süßspeisen und Eis oder als Füllung für Pralinen ein absoluter Traum!

BeGreen** – Für Pumper und Fitnessjunkiesbegreen

Ein hoher Konsum tierischer Proteine ist mittlerweile aus diversen Gründen in Kritik geraten. Ein Glück gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Herstellern, die auf die Kraft pflanzlicher Proteine setzen. Einer davon ist BeGreen. BeGreen wurde mit seinen veganen Reisproteinen in den Sorten Vanille, Schoko und Natur bekannt, zwischenzeitlich wurde die Produktpalette beispielsweise um Blends (Proteinpulver, die sich aus verschiedenen Proteinquellen zusammensetzen) und Proteinriegel deutlich erweitert. Vor allem die Riegel finde ich sehr praktisch, da sie ideal für unterwegs sind, wenn der kleine Hunger kommt, und mit hochwertigem pflanzlichem Eiweiß versorgen. Bislang gibt es die RiceBar-Sorten Ananas-Kokos und Erdnuss-Chia. Wir dürfen gespannt sein, welche weiteren Produkte folgen werden.

img_3685päx** – Der kleine Knabberspaß für Zwischendurch

Trockenfrüchte kennt jeder, doch habt ihr schon einmal die Sorten der Marke päx ausprobiert? Nicht? Dann solltet ihr das unbedingt machen. Ich habe selten bis nie so geschmacksintensive Früchte gegessen. Das liegt zum einen natürlich an der Qualität der verarbeiteten Produkte, zum anderen aber auch an der schonenden Verarbeitung und dem speziellen Verfahren (trocknen und päxen sind zwei komplett unterschiedliche Paar Schuhe). Was mir bei den Produkten besonders gut gefällt: Sie bestehen alle zu 100 % aus Frucht, sonst nichts. Neben Ananas, Bananen, Physalis und Co. bietet päx auch Gemüse wie Zucchini, Kirschtomaten und Zwiebeln an. Absolutes must-try, das vor allem als Topping über Pastagerichten und Salaten für Begeisterung sorgt.

POOK ** – Kokoschips deluxepook

Kartoffelchips waren gestern. Jetzt gibt es die super knusprigen Chips von Pook aus thailändischen Kokosnüssen und das gleich in drei Sorten: Original Sea Salt, Mango Sea Salt und Chocolate Sea Salt. Wie der Name bereits vermuten lässt, sind die Kokoschips mit einer feinen Prise Salz verfeinert, eine leichte Süße erhalten sie durch Kokosblütenzucker. Klassischerweise können die Kokoschips gesnackt werden, doch als Topping über Eiscreme oder anderen Süßspeisen ist der Wow-Effekt garantiert noch deutlich größer!

vitanaLiebhart’s vitana ** – fruchtig naschen

Sanddorn, rote Beere, Mango-Ingwer, Cocos und viele mehr – selten habe ich so viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen bei veganen Riegeln gesehen wie bei dem Bio-Hersteller vitana. Besonders sagen mir sämtliche Sorten mit Ingwer zu. Neben den Riegeln und Fruchtschnitten – teils mit, teils ohne Oblaten – gibt es zudem viele Sorten an Rohkost-Kugeln, die durch ihre Form und Größe ideal zum Nachmittagskaffee gereicht werden können und schön zum Verschenken sind. Zwar nicht super-gesund, aber super lecker, falls das Verlangen nach Gummibärchen zu groß wird, sind die Fruchtsaft-Bärchen, die wirklich sehr fruchtig schmecken, frei von tierischen Bestandteilen sind und nicht so höllisch in den Zähnen kleben wie viele vergleichbare Produkte.

 

Die meisten der oben genannten Produkte sind in gut sortierten Bio-Märkten verfügbar, andernfalls lassen sie sich in den jeweiligen Onlineshops, die ich für euch entsprechend verlinkt habe, erwerben. Ich denke, das war genug Input für heute! Abschließend kann ich aber wirklich sagen, dass es sich lohnt, auf die beiden Messen Heldenmarkt und VeggieWorld zu gehen und dort einen erlebnisreichen Tag zu haben. Für alle, denen Berlin zu weit weg ist: Die beiden Messen finden auch an anderen Standorten statt.

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit den oben genannten Lebensmittelunternehmen.

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