Der Sommer ist endlich da und mit ihm die ganze bunte Palette an frischen, knackigen Beeren. Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und viele Sorten mehr strahlen mit ihren leuchtenden Farben um die Wette und verführen zum Vernaschen. Ein Glück, wer die kleinen Powerfrüchte im eigenen Garten wachsen hat, sie direkt vom Strauch plücken und sofort schlemmen kann…! Für alle anderen bleibt nur der Gang zum Wochenmarkt oder in den Supermarkt.

Mein Problem an den süßen Früchtchen: Meist vernasche ich sie sofort und kann sie gar nicht erst zu anderen Leckereien weiterverarbeiten. Heute habe ich mich aber zusammengerissen beziehungsweise nein, eigentlich habe ich vorsichtshalber und wohlwissend einfach gleich die dopplete Menge an frischen Beerchen gekauft, damit auch garantiert noch was übrig ist, was ich zu einem fruchtigen Erdbeer-Nektarinenchutney weiterverarbeiten kann. Dieses süß-säuerliche Kompott, das ideal zu gebratenem Gemüse und asiatischen Reispfannen passt, habe ich mit frischer Minze und Chili aufgepeppt. Es schmeckt herrlich frisch und fruchtig und besticht durch ein ausgewogenes Verhältnis von Süße und Säure. Für mich ein absolutes Must-have für warme Sommertage…!

Erdbeerchutney mit Minze


ZUBEREITUNGSZEIT ca. 25 Minuten
ZUTATEN für ca. 4 Portionen

350 g Erdbeeren
2 Nektarinen
2 Frühlingszwiebeln
1/2 kleine Chilischote
2 El Olivenöl
1 Tl Kokosblütenzucker
2 El heller Balsamico
1 Prise Meersalz
1 Prise schwarzer Pfeffer
2 Zweige Minze

So geht’s:

1) Erdbeeren putzen, waschen und klein würfeln. Nektarinen waschen, vom Stein lösen und ebenfalls würfeln.  Frühlingszwiebeln und Chili waschen, in feine Ringe schneiden, Chili fein hacken.
2) Olivenöl im Topf erhitzen, Frühlingszwiebeln und Chili zugeben, glasig dünsten, dann den Kokosblütenzucker, die Erdbeeren- und Nektarinenwürfel zugeben und ca. 5 Minuten dünsten. Balsamico zugeben, mit Salz, Pfeffer abschmecken. Minze waschen, fein hacken und zum Chutney zugeben.

Das Chutney passt zu frischem Fladenbrot, orientalisch gewürzten Speisen, Gemüse-Reispfannen und vielem mehr.

Hinweis: Das Chutney bietet sich super zum Verschenken an. Hierzu das Chutney heiß in Gläschen füllen, sofort verschließen, auf den Kopf stellen, sodass ein Vakuum entsteht und nach dem Auskühlen mit einer Serviette oder einem Stück Stoff und einem Geschenketikett aufhübschen.
Wenn sich ein Vakuum gebildet hat, hält sich das Chutney mind. 4 Monate. Ansonsten kühl lagern und innerhalb einer Woche aufbrauchen.

erdbeerchutney1 erdbeerchutney_2

10
Teilen

Drei Wochen ist es nun her, seit mein erstes eigenes Kochbuch “Free your Food” auf dem Markt ist. In dieser Zeit ist unglaublich viel passiert, einige haben bereits erste Gerichte daraus nachgekocht und ich habe schon viel Rückmeldung und Feedback bekommen. Lieben Dank dafür!

Selbstverständlich war ich die letzten Wochen nicht untätig – auch wenn ich gern viel mehr Zeit für die Entwicklung meines Blog investieren würde – und habe fleißig Kochvideos gedreht und Interviews gegeben, um Interessierte auf mein Buch aufmerksam machen und einen gelungenen Einstieg in die Bücherbranche ermöglichen zu können. Neben diversen Interviews mit Tages- und Wochenzeitungen meines derzeitigen Wohnorts Fulda sowie meiner Heimatstadt durfte ich diese Woche ein für mich besonders schönes Interview geben. Ich habe mich in entspannter Atmosphäre mit der lieben Anna von Veggietale im Schlossgarten getroffen.

Anna bloggt bereits seit vielen Jahren über vegane Ernährung sowie einen gesunden Lifestyle und ist daher schon echt erfahren in dem Business. Ich glaube, wir hatten beide unglaublich viel Spaß bei unserem Treffen, was sich auch in den Bildern unseres kleinen Fotoshootings spiegeln dürfte. Lieben Dank an Esther Dörrie für die Fotos!

Über was wir gequatscht haben und wie es mit “Free your Food” weitergehen wird, erfahrt ihr hier auf Veggietale. Derzeit verlost Anna dort sogar ein druckfrisches Exemplar von meinem Buch, also lest rein und stöbert!

 

7
Teilen

Wie auf Wolken…

Sommer, Sonne &…. richtig: Kuchen! Oder besser gesagt Torte. Die „Pink Raspberry Dream“ Rohkosttorte vereint alles, wonach wir uns in der warmen Jahreszeit sehnen: Zartweißes Kokosmus beschert Urlaubsgefühle, die saftigen Himbeeren sorgen für herrliche Erfrischung, Datteln bringen die notwendige Süße, die essbaren Blüten einen Hauch von Luxus. Die Torte benötigt für die Zubereitung etwas Zeit, kann jedoch super vorbereitet werden und ist das Highlight mit Wow-Effekt auf jeder Sommerparty!

Pink Raspberry Dream

ZUBEREITUNGSZEIT ca. 30 Minuten
plus Einweichzeit über Nacht
und Kühlzeit ca. 3 Stunden
ZUTATEN für eine kleine Springform (⌀ 18 cm)

Für die Creme-Schichten:
100 g Cashewkerne*
150 g Macadamianüsse
350 g Himbeeren
80 ml Wasser
200 g Kokosmus
½ Bio-Zitrone
½ TL gemahlene Vanille
1 Prise Meersalz
5 EL Apfeldicksaft
1 EL essbare, getrocknete Blüten

Für den Boden:
120 g Datteln*
80 g Cashewkerne*
½ TL gemahlene Vanille
1 Prise Meersalz
1 EL Kakaonibs
1 EL flüssiges Kokosöl

So wird’s gemacht:

  1. Für die Creme 100 g Cashewkerne und die Macadamianüsse über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen.
  2. Am nächsten Tag für den Boden die Datteln mit den uneingeweichten Cashewkernen, gemahlener Vanille und Meersalz im Multizerkleinerer oder Mixer zu einer krümeligen Masse hacken. Kakaonibs und flüssiges Kokosöl zugeben, in eine kleine Springform geben und zu einem Boden festdrücken.
  3. 200 g Himbeeren pürieren und durch ein feines Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen. Kokosmus schmelzen. Schale der Bio-Zitrone fein abreiben.
  4. Cashewkerne und Macadamianüsse abgießen. Etwa 2/3 der Nüsse mit Wasser, 100 ml geschmolzenem Kokosmus, Zitronenabrieb, gemahlener Vanille, Prise Salz und 3 El Apfeldicksaft zu einer cremigen Masse pürieren, 100 g Himbeeren unterheben, auf den Boden streichen und kurz ins Gefrierfach stellen.
  5. Die restlichen Nüsse mit 100 ml geschmolzenem Kokosmus, 2 El Apfelsüße und dem Himbeermark pürieren, auf die helle Cremeschicht gießen, glatt streichen und im Kühlschrank ca. zwei bis drei Stunden gut durchkühlen lassen.
  6. Die Torte aus der Form lösen, mit den restlichen Himbeeren (50 g) und den Blüten garnieren und genießen.

Hinweise: Falls das geschmolzene Kokosmus zu dickflüssig ist, kann noch etwas Kokosöl zugegeben werden. Am nächsten Tag ist die Torte durchgezogen und schmeckt fast noch besser.

Variationen: Statt Himbeeren können auch Kirschen, Erdbeeren, Mango usw. verwendet werden.

 

 

11
Teilen